Noch vor wenigen Tagen hat die deutsche Autoindustrie in München sprichwörtlich die Muskeln spielen lassen. Nach langer Schwächephase schalte die Branche auf Angriff, hieß es auf der Automesse IAA – mit neuen E-Modellen, besserer Software und aufgefrischten Verbrennern. Nun fällt das Bild schon wieder in sich zusammen. Porsche hat mit seiner gekürzten Prognose offengelegt, wie teuer die parallele Entwicklung von Elektro- und Verbrennungsantrieben wird, die hiesige Konzerne viel länger leisten müssen als gedacht. VW und Rivalen wie Stellantis lassen mangels Nachfrage Werke pausieren. Und jetzt streicht der Zulieferer Bosch weitere 13.000 Stellen, eine Hiobsbotschaft.