PfadnavigationHomeRegionalesHamburgBewerbungJetzt liegt es an den Hamburgern, ob der Traum von Olympia wahr wirdVeröffentlicht am 23.09.2025Lesedauer: 2 MinutenPeter Tschentscher (SPD, l.), Hamburgs erster Bürgermeister, und Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-HolsteinQuelle: picture alliance/dpa/Daniel BockwoldtHamburg setzt bei seiner Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele auf eine starke Einbindung der Bürger. Der Senat hat heute die Grundlage für eine Abstimmung am 31. Mai 2026 auf den Weg gebracht.Die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele ist für die Stadt Hamburg mehr als ein sportliches Großereignis, es ist ein Traum. Einer, bei dem die Bürger mitentscheiden sollen, ob er Wirklichkeit wird oder nicht. Der Senat hat dafür heute mit einer entsprechenden Drucksache die Grundlage für ein Referendum im kommenden Jahr geschaffen, die im nächsten Schritt der Hamburgischen Bürgerschaft vorgelegt wird. Demnach sollen die Hamburgerinnen und Hamburger am Sonntag, dem 31. Mai 2026, ihre Stimme abgeben.Lesen Sie auchAb dem 24. April 2026 – und damit bereits vor den Pfingstferien vom 11. bis 15. Mai 2026 – besteht für die Bürgerinnen und Bürger zudem die Möglichkeit, per Briefwahl abzustimmen. Eine Bürgerbefragung genau ein Jahr nach dem Einreichen der Bewerbungskonzeption Hamburgs beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) verknüpfe die beiden Ereignisse und gebe dem Meinungsbildungsprozess der Hamburgerinnen und Hamburger zur Frage der Ausrichtung der Spiele in Hamburg einen angemessenen Raum, heißt es in einer Senatsmitteilung. Um einen intensiven Diskurs in der Stadt anzustoßen, werden in den kommenden Wochen umfangreiche Informations- und Beteiligungsformate in allen Bezirken organisiert. Damit verfolgt Hamburg – anders als etwa der nationale Mitbewerber Berlin, wo derzeit kein Referendum vorgesehen ist – den transparenten Weg, die Menschen der Stadt aktiv in den Entscheidungsprozess einzubinden. Lesen Sie auchDer Anspruch sei ein ausgewogenes, nachhaltiges Konzept, hinter dem die Stadtgesellschaft stehe, sagte Sportsenator Andy Grote (SPD): „Gemeinsam können wir die zusätzlichen Kräfte, die Olympia freisetzt, für viele wichtige Zukunftsprojekte in unserer Stadt nutzen.“ Man habe ein nachhaltiges Konzept vor Augen, das zu Hamburg passe, fügte Steffen Rülke, Leiter Hamburger Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele, hinzu. „Unsere Zielrichtung dabei ist klar: Hamburg bleibt Hamburg – mit olympischem Glanz. Wir planen Spiele, die sich ins vorhandene Stadtbild einbetten mit kurzen Wegen, erlebbar in der gesamten Stadt. Die Spiele sollen für möglichst alle Menschen in der Stadt einen Gewinn bringen – weit über die Veranstaltungen hinaus.“