PfadnavigationHomeRegionalesHamburgOlympia-BewerbungRot-Grün will Hamburger für Olympia begeisternVeröffentlicht am 20.06.2025Lesedauer: 2 MinutenFahne mit Olympischen Ringen. Diese soll nach Wunsch der Stadtregierung in einigen Jahren auch in Hamburg wehenQuelle: Mike Egerton/Press Association/dHamburg plant fürs Frühjahr 2026 einen Entscheid über eine zweite Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele. SPD und Grüne treiben die Pläne voran – mit mehr Geld, mehr Personal und einem klaren Ziel: Diesmal soll das Referendum nicht scheitern.Hamburgs Bevölkerung soll im Frühjahr 2026 darüber abstimmen, ob ihre Stadt sich für die Olympischen und Paralympischen Spiele bewerben soll. SPD und Grüne stehen hinter der Bewerbung, die bisher von Senatskanzlei sowie der Innen- und Sportbehörde vorangetrieben worden war. Ohne zusätzliches Personal. Das soll sich nun ändern, womöglich auch, um der Regierung des Stadtstaates eine ähnliche Niederlage wie vor zehn Jahren zu ersparen. Schon damals plante man von städtischer Seite eine Bewerbung für die Spiele. Am Ende entschied sich eine knappe Mehrheit bei einem Referendum gegen die Bewerbung.SPD und Grünen wollen nun 1,25 Millionen Euro für laufende Verwaltungstätigkeiten und 950.000 Euro für Personalkosten freigeben, um die Vorbereitungen auf eine mögliche Bewerbung und das neue Referendum von städtischer Seite intensivieren zu können. Am Freitag stellten die Fraktionen ihren gemeinsamen Antrag vor. In der ersten Bürgerschaftssitzung im Juli soll das Parlament dem Vorhaben zustimmen.Lesen Sie auch„Wir setzen alles daran, Hamburg bestmöglich auf ein nationales Bewerbungsverfahren vorzubereiten“, erklärte Juliane Timmermann, stellvertretende Vorsitzende und sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Für eine informierte Entscheidung im Frühjahr 2026 könnten die Hamburger „zu Recht ein aussagefähiges und schlüssiges Gesamtkonzept der Stadt erwarten“. Das geplante Konzept soll konzeptionelle, stadtplanerische und dialogische Arbeit intelligent verknüpfen.Sina Imhof, Vorsitzende der Grünen-Fraktion, erklärte: „Ein breiter Dialog mit der Stadtgesellschaft benötigt ebenso wie die weitere Ausarbeitung des Bewerbungskonzepts eine leistungsfähige Projektstruktur und entsprechende finanzielle Mittel.“ Mit dem Antrag werde die Grundlage für einen Bewerbungs- und Beteiligungsprozess geschaffen, der die Menschen in Hamburg mitnehme und Chancen sowie Potenziale von Olympischen und Paralympischen Spielen aufzeige. „Olympia muss für alle sein – deshalb ist es uns wichtig, den Weg zum Referendum schon jetzt konstruktiv aufzugleisen.“Lesen Sie auchHamburg plant laut früheren Angaben der Innenbehörde eine Bewerbung als deutscher Ausrichter für das internationale Auswahlverfahren des International Olympic Committee (IOC) um Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) werde die von Hamburg, München, Berlin und der Rhein-Ruhr-Region eingereichten Grobkonzepte zeitnah im Hinblick auf die operativen Mindestanforderungen prüfen.Voraussichtlich im Herbst 2026 wolle der DOSB sich festlegen, welches Konzept für die Sommerspiele 2036, 2040 und 2044 beim IOC eingereicht werden soll. Das Referendum für Hamburg ist im Mai 2026 geplant. In dem Entscheid sind alle Hamburger Wahlberechtigten aufgerufen, ihre Stimme für oder gegen eine Bewerbung der Stadt abzugeben.epd/juve
Olympia-Bewerbung: Rot-Grün will Hamburger für Olympia begeistern - WELT
Hamburg plant fürs Frühjahr 2026 einen Entscheid über eine zweite Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele. SPD und Grüne treiben die Pläne voran – mit mehr Geld, mehr Personal und einem klaren Ziel: Diesmal soll das Referendum nicht scheitern.






