Frederik Ruppert hat die beste Saison seines Lebens hinter sich. Daran, sagte er, werde auch dieses eine Rennen nichts ändern. Dieses Rennen bei der Leichtathletik-WM, beim Saisonhöhepunkt, bei dem er im Finale über 3000 Meter Hindernis am Montag nur Zwölfter geworden war und damit nicht an seine starken Vorleistungen anknüpfen konnte. Dieses Rennen, das dann aber der Neuseeländer Geordie Beamish vor dem marokkanischen Olympiasieger Soufiane El Bakkali und dem Kenianer Edmund Serem gewann. Beamish, nicht Ruppert, durchbrach so die bis in die neunziger Jahre zurückreichende Überlegenheit afrikanischer Läufer bei Weltmeisterschaften.
Der Rest der Lauf-Welt hat in der Leichtathletik aufgeholt
Auf langen Laufstrecken waren Afrikaner jahrzehntelang nicht zu schlagen. Nun gewinnen ein Franzose über 10.000 und ein Neuseeländer über 3000 Meter Hindernis. Was ist passiert?











