Leichtathletik-Rekord : Ruppert als erster Europäer unter acht Minuten01.06.2026, 08:55Lesezeit: 2 Min.Sein Trainingsfleiß und sein Ehrgeiz zahlen sich aus. Frederik Ruppert läuft Europarekord über 3000 Meter Hindernis. Nun gilt er als Goldhoffnung für die EM.Frederik Ruppert hat mit einem Europarekord über 3.000 Meter Hindernis eine besondere Marke geknackt. In 7:57,80 Minuten blieb der 29-Jährige von der LAV Stadtwerke Tübingen beim Diamond-League-Meeting in Rabat als erster Europäer unter acht Minuten. Der alte Europarekord des Franzosen Mahiedine Mekhissi aus dem Jahr 2013 lag bei 8:00,09 Minuten. Der Sieg beim spannenden Wettkampf in Marokko ging an den Marokkaner Soufiane El Bakkali, der in 7:57,25 Minuten knapp vor Ruppert gewann.„Es ist schier unglaublich, als erster Europäer die Acht-Minuten-Schallmauer durchbrochen zu haben“, sagte Ruppert, dessen Trainingsfleiß legendär ist. „Ich habe den ganzen Winter mit diesem einen Ziel vor Augen trainiert und keinen einzigen Trainingstag ausgelassen“, so Ruppert. „Es ist daher ein großartiges Gefühl, wenn sich all diese harte Arbeit endlich auszahlt.“ Weltweit sind in der Geschichte nur elf Athleten schneller gewesen. Der Weltrekord des Äthiopiers Lamecha Girma liegt bei 7:52,11.Der rotblonde Läufer, der bei Isabelle Baumann in Tübingen trainiert, hatte sich bereits im vergangenen Jahr in Marokko um mehr als 13 Sekunden gesteigert und schon damals in 8:01,49 Minuten am Europarekord gekratzt. Damals bedeutete diese Zeit den deutschen Rekord. Später im Jahr gewann er als erster deutscher Läufer überhaupt das Finale der Diamond League in Zürich. Diesmal war er noch schneller unterwegs.„Rabat ist für mich ein Ort voller Emotionen“, sagte Ruppert nach dem Wettkampf. „Das Rennen ähnelte sehr dem des letzten Jahres, ich habe es quasi kopiert, aber die Konkurrenz war noch schneller.“ Der Deutsche ließ es zunächst etwas ruhiger angehen, saugte sich aber nach und nach an das Spitzentrio heran, das von Lokalmatador Soufiane El Bakkali angeführt wurde.„Nach den ersten 600 Metern habe ich nicht mehr voll an mich geglaubt“, rekapitulierte Ruppert. Er habe sich „ziemlich eingerostet“ gefühlt. „Aber dann lief es einfach weiter.“ Es habe sich „wie ein Beschleunigungsrennen“ angefühlt. In der Schlussrunde hatte er noch Reserven, um an den beiden Kenianern Simon Koech (7:59,44) und Edmund Serem (8:01,61) vorbeizuziehen.Für die Europameisterschaften vom 10. bis 16. August in Birmingham ist Ruppert damit eine der größten Goldhoffnungen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. „Ich freue mich schon riesig auf die Europameisterschaften“, blickte er voraus. „Alles, was darüber hinausgeht, betrachte ich als reinen Bonus.“
Frederic Ruppert läuft Europarekord über 3000 Meter Hindernis
Sein Trainingsfleiß und sein Ehrgeiz zahlen sich aus. Frederik Ruppert läuft Europarekord über 3000 Meter Hindernis. Nun gilt er als Goldhoffnung für die EM.
Frederic Ruppert (LAV Tübingen) lief beim Diamond-League-Meeting in Rabat 3.000 Meter Hindernis in 7:57,80 Minuten – als erster Europäer unter der Acht-Minuten-Marke, den alten Europarekord von Mekhissi (8:00,09, 2013) unterbietend. Für Entscheider im Sport-Sponsoring und Athleten-Marketing signalisiert Ruppert damit den stärksten deutschen Leichtathletik-Performer vor der EM Birmingham im August.








