PfadnavigationHomeSportLeichtathletikDiamond-League-MeetingAls erster Europäer knackt dieser Deutsche eine magische MarkeStand: 13:04 UhrLesedauer: 3 MinutenFrederik Ruppert, hier bei der WM 2025Quelle: picture alliance/Laci PerenyiDer Deutsche Frederik Ruppert sorgt in Marokko für einen Paukenschlag. Beim selben Meeting kehrt Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler nach sieben Jahren und vielen Problemen zurück auf die große Bühne – und überzeugt.Leichtathlet Frederik Ruppert hat Geschichte geschrieben und an jenem Ort, an dem er schon vergangenes Jahr einen deutschen Rekord aufgestellt hatte, nun beeindruckend nachgelegt. Beim Diamond-League-Meeting in Rabat (Marokko) knackte er über 3000 Meter Hindernis nicht nur den Europarekord, sondern tat dies auch mit einer besonderen Zeit. In 7:57,80 Minuten blieb der Leichtathlet von der LAV Stadtwerke Tübingen als erster Europäer unter 8:00,00 Minuten – und das sogar deutlich.Die alte Bestmarke des Franzosen Mahiedine Mekhissi aus dem Jahr 2013 lag bei 8:00,09 Minuten. Den Sieg in Marokko holte sich Lokalmatador Soufiane El Bakkali, in 7:57,25 Minuten. „Es ist schier unglaublich, als erster Europäer die Acht-Minuten-Schallmauer durchbrochen zu haben“, sagte Ruppert. „Ein großartiges Gefühl, wenn sich all die harte Arbeit endlich auszahlt.“ Lesen Sie auchRuppert hatte sich bereits im vergangenen Jahr in Marokko um mehr als 13 Sekunden gesteigert und in 8:01,49 Minuten überzeugt. Damals bedeutete diese Zeit den deutschen Rekord. „Rabat ist für mich ein Ort voller Emotionen. Das Rennen ähnelte sehr dem letzten Jahr, ich habe es quasi kopiert, aber die Konkurrenz war noch schneller. Nach den ersten 600 Metern habe ich nicht mehr voll an mich geglaubt, weil ich mich ziemlich eingerostet gefühlt habe“, sagte Ruppert. „Aber dann lief es einfach weiter, es war wieder ein Beschleunigungsrennen. Nach meinen 8:01 Minuten im letzten Jahr war der Europarekord definitiv mein Ziel.“Mit seiner neuen Bestzeit gilt er nun für die Europameisterschaften vom 10. bis 16. August in Birmingham als große Gold-Hoffnung. „Ich freue mich schon riesig auf die EM – alles, was darüber hinausgeht, betrachte ich als reinen Bonus“, sagte der 29-Jährige.Speerwurf-Olympiasieger Röhler überzeugtAus deutscher Sicht brachte das Wochenende noch eine andere sehr erfreuliche Nachricht mit sich: Thomas Röhler, Speerwurf-Olympiasieger von Rio 2016, gelang nach langer Pause auf großer Bühne in Marokko ein bemerkenswertes Comeback. Der 34-Jährige belegte beim Sieg des zweimaligen Weltmeisters Anderson Peters aus Grenada (86,06 Meter) mit 81,61 Metern Rang vier.Lesen Sie auchAn einem Diamond-League-Meeting hatte Röhler zuletzt 2019 in Zürich in der Schweiz teilgenommen. Damals begannen seine Verletzungsprobleme, die ihn in der Folge immer wieder ausbremsten.„Es ist schon eine Weile her, aber es fühlt sich großartig an, wieder bei einem Diamond-League-Meeting dabei zu sein. Mein Körper ist in Topform, ich weiß, was ich tue, aber beim Speerwurf zählt jedes Detail. Der vierte Platz ist völlig in Ordnung“, sagte Röhler dem Deutschen Leichtathletik-Verband. „Es wäre schade gewesen, nach all den schwierigen Jahren nicht zurückzukommen, denn es macht mir immer noch riesigen Spaß.“ Und es soll weitergehen. Schon am 4. Juni will er beim Diamond-League-Meeting in Rom antreten. mel
Diamond-League-Meeting: Als erster Europäer knackt dieser Deutsche eine magische Marke - WELT
Der Deutsche Frederik Ruppert sorgt in Marokko für einen Paukenschlag. Beim selben Meeting kehrt Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler nach sieben Jahren und vielen Problemen zurück auf die große Bühne – und überzeugt.









