PfadnavigationHomePolitikDeutschlandFestakt in MünchenMerz ringt bei Wiedereröffnung von Synagoge mit Tränen – und sagt Antisemitismus Kampf anVeröffentlicht am 15.09.2025Lesedauer: 3 MinutenKanzler Merz hat sich bei der Wiedereröffnung der Synagoge Reichenbachstraße in München selten emotional gezeigt. Der 69-Jährige kämpfte mit den Tränen, als er während seiner Rede an den Holocaust erinnerte. Gerrit Seebald berichtet.In München ist die Synagoge an der Reichenbachstraße wiedereröffnet worden, die einst von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Der Bundeskanzler zeigte sich gerührt. Er sagte den jüdischen Gemeinden ein entschlossenes Vorgehen gegen Judenfeindlichkeit zu.Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich bei der Wiedereröffnung der Synagoge Reichenbachstraße in München sehr berührt gezeigt. Er schien mit den Tränen zu kämpfen. Während seiner Rede, in der er an die unmenschlichen Verbrechen der Nationalsozialisten an Juden erinnerte, wurde seine Stimme brüchig.Er sei entsetzt darüber, dass Antisemitismus in Deutschland wieder aufgeflammt sei. „Ich möchte Ihnen sagen, wie sehr mich das beschämt: als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, aber auch als Deutscher, als Kind der Nachkriegsgeneration, als Kind, das aufgewachsen ist mit dem ‚Nie wieder‘ als Auftrag, als Pflicht, als Versprechen“, sagte Merz.„Wir haben in Politik und Gesellschaft zu lange die Augen davor verschlossen, dass von den Menschen, die in den letzten Jahrzehnten nach Deutschland gekommen sind, ein beachtlicher Teil in Herkunftsländern