Es gibt kurze Augenblicke, aus denen kann ein großer Moment, etwas tief Nachwirkendes und Einzigartiges entstehen. Dieser kurze Augenblick war vor 14 Jahren, als die Münchner Literaturwissenschaftlerin Rachel Salamander durch den Hinterhof zum jüdischen Begräbnisinstitut in der Reichenbachstraße ging und zufällig durch das Fenster der dortigen Synagoge schaute. Die verlassenen, düsteren Räume staubten vor sich hin.
München: Bundeskanzler Merz eröffnet Synagoge in der Reichenbachstraße
Das Gotteshaus in der Reichenbachstraße überstand die Reichspogromnacht, verfiel dann aber. Nun wurde es wiedereröffnet – mit einem großen Festakt und unter großem Sicherheitsaufgebot.








