PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsDie Kunst des langen AtemsAusblick: EV-Marke NioVeröffentlicht am 12.09.2025Lesedauer: 4 MinutenBestanden: Auch in München absolviert der Nio ET9 den Champagner-Test kleckerfreiQuelle: Rudolf Huber/SP-XDie chinesische Marke Nio bietet in Deutschland mittlerweile fünf Baureihen an. Die Zulassungszahlen sind allerdings noch sehr überschaubar. Jetzt wurden am Rande der IAA in München als Baureihe Nummer sechs das Flaggschiff ET9 und der kleine Stromer Firefly vorgestellt.SP-X/München. Aus dem Internet ist die Szene mittlerweile bestens bekannt: Ein Nio ET9 fährt über versetzt angeordnete Bodenwellen, auf der Fronthaube transportiert er eine Kaskade aus gefüllten Champagnergläsern. Das Fahrwerk, das in Kooperation mit dem Start-up ClearMotion entstanden ist, gleicht in Sekundenbruchteilen alle Unebenheiten aus – der Champagner bleibt in den Gläsern.
Was schon Ex-VW-Chef Herbert Diess in lautstarkes Erstaunen versetzte, klappt auch im Münchner Nio-Hub in der Nähe des Messegeländes. Hinter der aufsehenerregenden Vorstellung steckt ein laut Nio „prädiktives Fahrwerk der nächsten Generation“. Das eliminiert Unebenheiten und Vibrationen auf einem bislang unerreichten Niveau und soll so selbst unter schwierigen Fahrbedingungen eine extrem komfortable Fahrt gewährleisten. Der damit als erstes Fahrzeug ausgestattete ET9 kann aber noch mehr als Komfort – mit ihm kann man auch spielen. Über sein kombiniertes Lidar-, Radar- und Kamerasystem reagiert er auf die Bewegungen eines vor ihm stehenden Menschen – er verneigt sich, wackelt von links nach rechts, macht ansatzweise Männchen – immerhin schwingt die Front dabei um rund 20 Zentimeter in die Höhe.








