PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsMan sieht es ihm nicht anTest: Niu NQiX 500 Veröffentlicht am 12.08.2025Lesedauer: 6 MinutenDass der Niu NQiX 500 äußerst antrittsschnell ist, sieht man ihm nicht anQuelle: Mario Hommen/SP-XMit dem NQiX 500 bietet Niu einen E-Roller, der eigentlich 45-km/h-Tristesse erwarten lässt. Doch hinter dem vermeintlich harmlosen Auftreten verbirgt sich ein veritables Biest. SP-X/Köln. E-Roller zum Draufsitzen sind eine praktische und umweltfreundliche Mobilitätsalternative – innerhalb und jenseits der Stadt. Doch mit den vielen Vertretern der Kleinkrafträder, die bis 45 km/h schnell fahren, wird man von schnelleren Verkehrsteilnehmern eher „gemobbt“. Insofern empfinden Rollernutzer den Einstieg in die nächsthöhere Leistungsklasse als entscheidenden Schritt nach vorn. Die wachsende Zahl dieser flotten Einspur-Elektriker ist mit 60, 70 oder sogar 80 km/h unterwegs. Der neue NQiX von Niu legt noch eins drauf. Satte 100 km/h schafft der Leisetreter, auf Knopfdruck sogar 120 km/h – zeitweilig. Nicht wenige Autofahrer motiviert dieser Tempo-Zwerg trotz oder wegen dieser Kompetenz dazu, ihren Führerschein zu riskieren.
Seit Frühjahr 2025 ist der kompakte Zweisitzer in Deutschland erhältlich. Auf den ersten Blick wirkt er wie ein klassischer Niu mit streng geometrischen Flächen und einem kreisrunden Scheinwerfer in der Mitte der Frontverkleidung. Beim zweiten Hinsehen offenbaren sich allerdings auch Details, die evolutionäre Entwicklungsschritte erkennen lassen. Die Leuchten wirken eine Stufe moderner und wertiger, der Sitzbankbezug ist feingenarbt und einige Bauteile, wie die gebogene Hinterradschwinge, lassen ein hohes fahrwerkstechnisches Kompetenzniveau erwarten. Die Frontabdeckung ist transparent und zudem mit einem Handgriff abnehmbar. Angeblich soll dies den Zugang zum Scheinwerfer und damit dessen Wartung erleichtern. Insgesamt bietet der NQiX für einen China-Scooter eine beachtliche Verarbeitungsqualität, die eine gewisse Langlebigkeit erwarten lässt.






