PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsVolt-Spritze für den Über-ElferPorsche 911 Turbo S (T-Hybrid)Veröffentlicht am 07.09.2025Lesedauer: 2 MinutenEigentlich mangelte es dem 911 Turbo S nicht an Leistung. Dennoch ist die Neuauflage deutlich stärker gewordenQuelle: PorschePorsche elektrisiert die IAA mit dem stärksten Serien-Elfer aller Zeiten. Hybridtechnik aus dem Motorsport sorgt für eine irre Leistung, die der Turbo S zudem besser als bisher auf die Straße bringt.SP-X/München. Porsche nutzt die IAA Mobility (8. bis 14. September) für die Premiere des neuen 911 Turbo S T-Hybrid. Das neu aufgelegte Topmodell der Elfer-Reihe kombiniert einen 3,6-Liter-Boxermotor mit dem T-Hybridsystem, das 2024 erstmals im GTS eingeführt wurde. Damit legt Porsche die Messlatte in puncto Leistung ein deutliches Stück höher. Dank zweier elektrischer Abgasturbolader und eines ins Getriebe integrierten E-Motors mit 60 kW/82 PS entfesselt der Sechszylinder 523 kW/711 PS und 800 Nm. Zum Vergleich: Der bislang stärkste Serien-Elfer war der zwischen 2020 und Frühjahr 2024 gebaute Turbo S mit 478 kW/650 PS.

Trotz des Mehrgewichts von 85 Kilogramm durch das neue Hybridsystem mit einer rund 2 kWh großen Hochvoltbatterie bietet der neue Turbo S bessere Fahrleistungen als sein Vorgänger. In Kombination mit Allradantrieb und Achtgang-PDK beschleunigt der neue Über-Elfer in 2,5 Sekunden auf 100 km/h. Das sind zwei Zehntelsekunden weniger als beim Vorgänger. Die Sprintzeit bis zur 200er-Marke verkürzt sich um 0,5 auf 8,4 Sekunden. Allerdings sinkt zugleich die Höchstgeschwindigkeit von einst 330 auf nun 322 km/h.