PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastTabuthema Hämorrhoiden: Was tun, wenn es juckt und brennt?Veröffentlicht am 02.09.2025Lesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/Zoonar/Ian IankovskiiJucken, Brennen, Blutspuren am Toilettenpapier – Beschwerden, die viele kennen, aber kaum jemand offen anspricht: vergrößerte Hämorrhoiden. Etwa jeder zweite Erwachsene über 30 ist betroffen. Eine Proktologin erklärt, wann ein Arztbesuch nötig wird, wie die Untersuchung abläuft – und was man selbst tun kann, um die Beschwerden zu lindern.Außerdem geht es in der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ um eine ganz andere Frage: Woher kommt eigentlich die rosa Farbe bei Flamingos? Hier können Sie die Folge direkt hören: Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:Jucken, Brennen, Blutspuren am Toilettenpapier – Hämorrhoiden können unangenehm sein, sind aber weit verbreitet. Dennoch suchen die wenigsten ärztliche Hilfe, weil das Thema mit Scham behaftet ist. In dieser Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ erklärt die Expertin für Darmgesundheit Dr. Nicole Steenfatt, wann ein Arztbesuch nötig wird, wie die Untersuchung abläuft und welche einfachen Maßnahmen helfen. Wann Hämorrhoiden behandelt werden müssenGrundsätzlich hat jeder Mensch Hämorrhoiden – es sind Gefäßpolster am Ende des Darms, die den Stuhlgang abdichten. Problematisch werden sie erst, wenn sie sich vergrößern. Typische Anzeichen: Juckreiz, Brennen, Blut am Toilettenpapier oder das Gefühl, dass „hinten etwas wächst“.Halten diese Beschwerden länger als ein bis zwei Wochen an, rät Fachärztin Dr. Nicole Steenfatt zum Arztbesuch. „Denn Blut im Stuhl muss nicht zwangsläufig von Hämorrhoiden kommen – es können auch andere Ursachen dahinterstecken“, sagt sie.So läuft die Untersuchung ab Der erste Weg führt in der Regel zum Hausarzt, der gegebenenfalls an einen Proktologen überweist – einen Facharzt für Enddarmerkrankungen. Untersucht wird entweder in Seitenlage oder auf einem speziellen proktologischen Stuhl. Mit einem kleinen Endoskop, dem Proktoskop, können die Hämorrhoiden genau betrachtet und andere Erkrankungen ausgeschlossen werden.Behandlung und VorbeugungDas A und O ist die richtige Stuhlregulation. Optimal ist die sogenannte „Typ-4-Stuhlform“: weich, geformt, ohne starkes Pressen. Verstopfung und Durchfall hingegen fördern vergrößerte Hämorrhoiden. Ernährung, ausreichend Ballaststoffe, Flüssigkeit und Bewegung spielen daher eine zentrale Rolle. Auch die Toilettengewohnheiten sind wichtig: nicht länger als fünf Minuten auf der Toilette sitzen und idealerweise die Füße auf einem kleinen Hocker abstützen.Bei leichten Beschwerden helfen Zäpfchen oder das Veröden der Gefäßpolster. Bei fortgeschrittenen Stadien können Gummibandligaturen oder operative Eingriffe notwendig sein.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.