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Kommentar: Was Friedrich Merz von Angela Merkel lernen kann Die Sommerpause endet, die Regierungskoalition geht in Klausur. Statt vom Herbst der Reformen zu reden, sollte sie sich lieber auf einen Satz der Altkanzlerin zurückbesinnen.
Daniel Delhaes 28.08.2025 - 14:58 Uhr Artikel anhörenAngela Merkel und Friedrich Merz begrüßen sich bei der Eröffnungsveranstaltung der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung im September 2022. Foto: dpaNun sitzen sie wieder zusammen, die Fraktionsvorstände und Fraktionsgeschäftsführer von CDU und CSU sowie SPD. Die Sommerpause ist vorüber, der „Herbst der Reformen“ steht bevor, wie Friedrich Merz mit einer alten Floskel die schiere Größe der Herausforderungen der Zeit umschreibt. Vielleicht hätte er besser - wie einst Angela Merkel - sagen sollen: „Wir schaffen das.“Die Klausur in Würzburg – 24 Stunden inklusive Abendessen und gemütlichen Beisammenseins – ist bei Weitem kein Krisentreffen. Auch die Treffen von Merz mit seinen Ministern und Parteioberen in den vergangenen Wochen waren kein Zeichen von Schwäche, wie manche suggerieren wollen.Kommentar Höhere Steuern für Reiche? Die CDU-Idee zielt auf ein gefährliches Tauschgeschäft Thomas SigmundGanz im Gegenteil: In einer Zeit, in der öffentliche Plattformen jede noch so wilde Äußerung aufmerksamkeitswirksam verbreiten und ihr so den Mantel der Gewichtigkeit umhängen, sind Vertrauen, regelmäßiger Austausch und der kurze Dienstweg wichtiger denn je. Die Streitereien der ersten Monate haben die Notwendigkeit mehr als eindrücklich verdeutlicht.Mag sein, dass sich viele in der Union von ihrer Wirtschaftsikone Merz „CDU pur“ gewünscht haben. Mag sein, dass die Genossen mit dem wirtschaftskonservativen Merz wie mit Fraktionschef Jens Spahn wenig anfangen können. Doch darum darf es in diesen Zeiten nicht gehen: Russlands Präsident Putin lässt nicht von der Ukraine ab und schielt auf weitere Staaten. Die Europäer müssen sich mühen, um US-Präsident Donald Trump als Schutzmacht nicht zu verlieren. Zugleich erlebt Deutschlands wichtigster Partner in der EU, Frankreich, seine nächste Regierungskrise. Es sind nur einige der Herausforderungen. In der Gemengelage ist es umso wichtiger, dass Schwarz-Rot mit aller Ernsthaftigkeit regiert. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt









