„Mein kleiner Krüner Kiosk“ steht nicht draußen am Balkon, sondern wurde in großen gelben Buchstaben an die Wand des Krüner Kiosk geschrieben. Der versteckt sich, ganz in Grün gestrichen, unter hohen Fichten am Rand des Krüner Platzes – der im übirgen mit seinen Grünflächen eher an einen kleinen Park als an einen klassischen Platz erinnert.

Die Dekoration des Kiosks ist schlicht: ein paar Blumentöpfe, Lampen und Lichterketten; fertig. Den Rest übernimmt die Natur des Krüner Platzes. Zum Hinsetzen lädt eine kleine Terrasse für etwa 25 Personen ein. Vom Trubel der Straßen drumherum hört und spürt man dort nur wenig.

Ein Gefühl wie auf einem ruhigen Dorfplatz möchte Tobias Bauer mit seinem Kiosk schaffen. Der Kiosk soll laut dem Betreiber ein Ort zum runterkommen und für lockere Gespräche sein. Vor mittlerweile vier Jahren hat er ihn eröffnet.

Das Frühstückskonzept ist entsprechend unkompliziert. Exotische und neue Frühstücksmenüs findet man hier nicht. Die Auswahl ist klein, klassisch, aber dafür frisch zubereitet und preiswert. Der Aufmacher der Frühstückskarte ist das „Krüner Frühstück“ bestehend aus Schinken, Käse, Marmelade, Aufstrichen, Müsli und einer Scheibe Brot für 9,90 Euro. Bestellt wird am Fenster. Abgeholt an der Theke. Kiosk eben.