Man kann durchaus von einer existenziellen Schwäche sprechen, die man jüngst beim Bau des neuen Strafjustizzentrums ausgemacht hat: Um große Strafprozesse abhalten zu können, benötigt man die Angeklagten, die in diversen Justizvollzugsanstalten in Untersuchungshaft sitzen und auf ihre Verhandlungen warten. In speziellen ausbruchssicheren Bussen, im Volksmund Zeiserlwagen genannt, werden sie zu den Verhandlungen gefahren. Und genau diese Zeiserlwagen passen nicht durch die zu eng geplante Zufahrt zum neuen Strafjustizzentrum. Immerhin, so heißt es vonseiten des Bauministeriums, bleibe man im Zeitplan: 2026 sollen dort die ersten Prozesse starten. Mit den Gefangenen.