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eit der Besetzung Ost-Jerusalems und des Westjordanlandes durch Israel im Jahr 1967 wurden 170 Siedlungen gebaut, für wahrscheinlich bis zu 700 000 Israelis. Sie thronen auf den Hügeln, von wo auf Palästinenser geschossen wird, von wo rechtsradikale Siedler zu ihren Ausflügen aufbrechen, um Palästinensern das Leben zur Hölle zu machen oder sie gar zu töten. Diese dürfen nicht dieselben Straßen benutzen, für sie gilt nichts dasselbe Justizsystem, sie müssen sich Militärgerichten stellen. „In den besetzten Gebieten haben wir Apartheid“, sagte Avi Primor kürzlich, der lange Israels Botschafter in Deutschland war.










