Sie huldigen den alten Helden, was bleibt ihnen anderes übrig. Am vergangenen Sonntag erhob sich in Mailand das ganze Stadion, stellvertretend für ein ganzes Land, als Luka Modric im ersten Pflichtspiel der Saison eingewechselt wurde. In ein paar Wochen wird der Kroate 40 Jahre alt sein, aber das Publikum ignorierte sein Alter und hieß ihn als jenen legendären Regisseur willkommen, der Modric weiterhin ist. Das Spiel der AC Milan riss er umgehend an sich, mit kurzen Pässen, kleinen Dribblings, typisch Modric. Jede kleine Szene wurde bejubelt, beim Stand von 2:0 in der ersten Pokalrunde gegen Bari war das allerdings auch keine allzu schwierige Aufgabe für einen Spieler von seiner Klasse.