Die Zeit, um es richtig einschätzen zu können, sei mit nur knapp zwei Wochen ein wenig zu kurz gewesen, sagt Judith Wegener, aber sie hat doch das Gefühl: Das Bierverkaufsverbot nach 22 Uhr für die Kioske im Uni-Viertel, „ein bisschen was hat’s schon gebracht“. Dass Bürgermeister Dominik Krause (Grüne) das Verbot nun ohne große Not schon wieder gekippt habe, versteht die 63-Jährige, die in der Schellingstraße wohnt, deshalb nicht. Die Zustände hätten schließlich zuletzt an eine „Art Ballermann“ erinnert. Wobei sie auch sagt, dass der Weisheit letzter Schluss wohl auch dieses Verbot nicht gewesen sei.