Die Auslieferungszahlen hatten zuletzt ein wenig Hoffnung gemacht, dass VW langsam aus der Krise kommt, doch das Finanzergebnis fällt jetzt doch ernüchternd aus. Der Konzern meldet am Freitagmorgen rund ein Drittel weniger Gewinn für erste Halbjahr als im Vorjahreszeitraum. In Zahlen ausgedrückt sind das rund 3,3 Milliarden Euro, die VW weniger verdiente.
Die Auslieferungen über alle Marken hinweg stiegen um 0,5 Prozent auf 4,4 Millionen Autos. Besonders bei den Elektroautos ging es nach oben, VW verkaufte rund 46 Prozent mehr Batteriefahrzeuge als im Vorjahreshalbjahr. Weil diese Modelle jedoch weniger Gewinn bringen als Verbrenner, reichte das nicht, um das Finanzergebnis zu stabilisieren.
Die Gründe für den Gewinneinbruch sind vielfältig. Da ist das schwache Abschneiden der einstigen Margengaranten des Konzerns: Audi und Porsche. In der Markengruppe „Progressive“, zu der Audi gehört, meldeten die Wolfsburger nur noch eine Gewinnmarge von 3,3 Prozent. Dabei muss man wissen, dass zu dieser Zahl auch das Abschneiden von Lamborghini und Bentley gezählt wird, die in der Regel zweistellige Margen liefern. Das Ergebnis der Marke Audi allein dürfte also noch deutlich unter diesen 3,3 Prozent liegen.














