Nach dem Abschluss der Ermittlungen zum tödlichen Unglück einer Surferin an der Münchner Eisbachwelle will die Stadt bis Mitte Juli darüber entscheiden, ob dort wieder gesurft werden darf. „Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungsakten zum tödlichen Unfall an der Eisbachwelle übermittelt“, sagte Münchens Zweiter Bürgermeister, Dominik Krause (Grüne). Eine Anwaltskanzlei prüfe diese jetzt. „Sollten darin keine neuen sicherheitsrelevanten Aspekte enthalten sein, bin ich zuversichtlich, dass wir die Welle nächste oder spätestens übernächste Woche öffnen können.“

Zudem sei ein neues Sicherheitskonzept für die Surfwelle in Arbeit, sagte der Grünen-Politiker. Letzte offene Punkte würden mit den Surfenden noch abgestimmt: „Die Gespräche sind konstruktiv und vertrauensvoll.“ Krause äußerte sich dementsprechend optimistisch: „Bald kann’s wieder losgehen!“

Konflikt um die Sperrung

Was seit dem tödlichen Unfall an der Eisbachwelle alles passiert ist

Es war ein Unglück, das die Stadt bewegte: Vor zwei Monaten verunglückte eine Surferin auf der weltbekannten Welle am Münchner Eisbach tödlich. Eine Chronologie der Ereignisse.