Allerdings musste die „Schwasi“, wie sie von vielen auch genannt wird, seit Ende des vergangenen Jahres wegen eines Wasserschadens geschlossen bleiben. Auf einem Aushang an der Tür stand zuletzt geschrieben, das Lokal werde „zur Regeneration ins künstliche Koma versetzt“. Nach einem halben Jahr hat sich nun die legendäre Kellerkneipe erholt und wird am 20. Juni wieder aus dem Koma erwachen.

Ein paar Reparaturen seien angefallen, etwa an den Grundleitungen, sagt Wirt Waldhauser, der von den Schwabingern nur noch Manila genannt wird, seit er einmal während seiner Studienzeit eine mehrmonatige Reise auf die Philippinen unternommen hatte. Trotzdem sei es wichtig, dass sich durch den Umbau nicht allzu viel verändere, meint Waldhauser.

Vor dem Wasserschaden hatte der studierte Betriebswirt die Schwabinger 7 gute zehn Jahre lang an Gerry Iannascoli unterverpachtet. Jetzt kehrt er selbst als Wirt wieder hinter den Tresen zurück. Allerdings nicht allein, sondern mit Xenophon Stamulis als Partner, der bisher nur als Gast in der „Schwasi“ ein und aus ging. Stamulis betreibt eine Sportsbar in Schwabing-West und hat jahrelange Gastro-Erfahrung. Trotzdem könne er noch viel von Manila lernen, sagt er. Waldhauser fügt hinzu: „Er weiß viel, aber das ist so ein irrer Laden, dass er doch noch nicht alles kennt.“