Als Friedrich Merz am Montagmorgen kanadischer Zeit in der „Pomeroy Kananaskis Mountain Lodge“ vor die Kameras tritt, ist er eigentlich zu früh dran. Der G-7-Gipfel, für den der Bundeskanzler am Sonntag in die kanadischen Rocky Mountains gereist ist, hat offiziell noch gar nicht begonnen. Aber wie das so ist mit internationalen Gipfeltreffen: Oft ist das, was am Rande passiert, mindestens so wichtig wie die eigentlichen Arbeitssitzungen zur Weltwirtschaft, den Konjunkturaussichten oder der Rohstoffsicherheit.