Vielleicht liegt es daran, dass es sein erstes G-7-Treffen war, vielleicht liegt es an der umwerfenden Kulisse der Rocky Mountains oder dem durchgehend blauen kanadischen Himmel. Friedrich Merz jedenfalls klingt geradezu begeistert, als am Dienstagmittag kanadischer Zeit seine Sicht auf diesen G-7-Gipfel darlegt, der gerade zu Ende gegangen ist.

„Ich kann sagen“, sagt der Bundeskanzler, „dieser G-7-Gipfel ist weitaus erfolgreicher als ich es am Anfang gedacht habe“. Und klar, er meint das inhaltlich, nicht mit Blick auf den idyllischen Tagungsort mitten in den Bergen. Einvernehmliche, gemeinsame Erklärungen zu allen im Vorfeld angestrebten Gipfelthemen, ein vollständiger Konsens auch zu den Schlussfolgerungen daraus – und dazu noch eine gemeinsame Haltung zum Konflikt um das Atomwaffenprogramm Irans: Aus Merz’ Sicht offenbar eine runde Sache.

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Das Recht des Stärkeren ist die Wirklichkeit, in der wir leben

Kommentar von Hubert Wetzel