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In seiner Heimat machte er sich viele Feinde, und zu seinem Lebensende kehrte Thomas Mann Deutschland lieber den Rücken. Zum runden Geburtstag aber wird sein Kampf für die Demokratie groß gewürdigt.

Sein Lebensweg führte ihn von Lübeck bis nach Los Angeles, die Zeitläufte machten aus dem Monarchisten einen der großen Verteidiger der Demokratie. Mit Romanen wie «Buddenbrooks», «Der Zauberberg» oder «Joseph und seine Brüder» schuf der Nobelpreisträger Weltliteratur, im Exil wurde er zum wortgewaltigen Widerpart Adolf Hitlers. Die Rede ist von Thomas Mann, dessen Geburtstag sich am 6. Juni zum 150. Mal jährt.

Schon seit der Jahreswende ist die literarische Welt im Thomas-Mann-Fieber, wird der Weltbürger mit einer Vielzahl von Veranstaltungen gewürdigt - die meisten in Deutschland und der Schweiz, aber auch in Ländern wie Tschechien oder den USA. In Los Angeles wird nach den verheerenden Bränden Anfang des Jahres am 6. Juni sein Exil-Wohnhaus in Pacific Palisades, das Thomas Mann House, feierlich wiedereröffnet.