Magdeburg (dpa) - Der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, versucht, das kritische Cover des aktuellen „Spiegels“ zu seinen Gunsten zu nutzen. Das Nachrichtenmagazin titelt unter einem Bild Siegmunds: „Der gefährlichste Mann Deutschlands“. Am Rande einer Wahlkampfveranstaltung bezeichnete der AfD-Politiker das Titelbild im Gespräch mit einem „Welt“-Reporter als „sehr gute Werbung“. Es zeige jemanden, der sein Land liebe und der für eine bessere Zukunft dieses Landes kämpfe.Siegmund teilte außerdem auf Instagram eine Videosequenz, in der er das „Spiegel“-Cover signiert. Bereits am Donnerstag hatte er das Titelbild direkt geteilt - unterlegt mit Musik der Rapper Dr. Dre und Snoop Dogg.Gut drei Wochen vor der Landtagswahl am 6. September liegt Siegmunds AfD in Umfragen mit 41 bis 43 Prozent und großem Abstand vorn. Mangels koalitionswilliger Partner hofft die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei, eine absolute Mehrheit der Sitze zu erringen und dann allein regieren zu können.© dpa-infocom, dpa:260814-930-532122/1

In Umfragen liegt Sachsen-Anhalts AfD bei gut 40 Prozent, und damit knapp an der absoluten Mehrheit. Doch Spitzenkandidat Siegmund fürchtet: Ein Einzug des BSW in den Landtag…

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt“. Lesen Sie jetzt „Siegmund: Durchgreifen gegen Extremisten“.