Ungewöhnliche Maßnahmen angesichts der Dürre in Europa: Rumäniens Armee sprengt einen Seitenarm der Donau frei, um ein AKW zuverlässig mit Wasser zu versorgen. Scheitert das Vorhaben, müsste das Kraftwerk abgeschaltet werden.

Sinkende Pegel, steigende Temperaturen, stillstehende Reaktoren – der Hitzesommer verwandelt die Donau in einen Risikofaktor für die Stromversorgung in gleich mehreren EU-Staaten.

Wegen anhaltend niedriger Pegelstände der Donau will Ungarn sein einziges Atomkraftwerk Paks abschalten. In Rumänien gilt für August der landesweite Notstand.