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Storia in 8 fonti

VW-Krise ohne Schließungen? Blume: „Intelligentere Lösungen“

Wolfsburg (dpa) - Nach den Medienberichten über die Streichung von mehr als 100.000 Stellen geht in der Belegschaft von Volkswagen die Angst vor der Schließung von ganzen Standorten um. Nun meldete sich Konzernchef Oliver Blume im Ringen um die Zukunft von Deutschlands größtem Automobilhersteller zu Wort: Er sieht Alternativen zu Fabrikschließungen. „Es gibt intelligentere Lösungen, als Werke zu schließen“, sagte Blume der „Bild am Sonntag“. Ein Sparprogramm an den deutschen Produktionsstandorten zeige bereits Wirkung: „Unsere Fabrikkosten in Deutschland konnten wir allein im vergangenen Jahr um durchschnittlich 20 Prozent verbessern. Ein starker Fortschritt“, sagte er. Die Äußerungen kommen wenige Tage nach der Aufsichtsratssitzung am Donnerstag, bei der Blume einem Medienbericht zufolge mit einem weitergehenden Sparpaket gescheitert sein soll. Vorstand will weiter umbauenWas konkret im abgelehnten Sparpaket steht, ist bisher nur aus Medienberichten bekannt. Laut „Manager Magazin“ könnten bis zu 100.000 Stellen weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Laut „Bild“ könnten es sogar 120.000 sein. Vier Werke des VW-Konzerns in Deutschland sind zudem von Schließung bedroht: Hannover, Emden, Zwickau und das Audi-Werk in Neckarsulm.VW äußerte sich am Freitag nicht zu einzelnen Abstimmungen im Aufsichtsrat. Blume betonte aber, der Vorstand treibe die Transformation weiter voran. „Mit unserem Zukunftsplan stellen wir den Konzern auch in einem global massiv herausfordernden Umfeld noch robuster und wettbewerbsfähiger auf.“Zukunft Elektroflotte, aber schlechte Weltlage Hoffnung mache die neue Elektroflotte, sagte Blume der „Bild am Sonntag“: „Von unserer neuen Einstiegsfamilie um den ID. Polo haben wir über 50.000 Autos in den ersten vier Wochen verkauft. Wir sind klarer Marktführer in Europa - bei Verbrennern und vollelektrischen Fahrzeugen.“ Sorgen bereitet dem VW-Chef die Weltlage: „Unser Umfeld war noch nie so anspruchsvoll und risikobehaftet wie heute. Geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren, Regulatorik, Marktumbrüche und intensive Konkurrenz.“Blume fordert weitere Einschnitte und eine Verkleinerung der Produktpalette des Konzerns: „Unsere Produkte sind sehr beliebt - wir verdienen nur zu wenig Geld damit. Deshalb müssen wir unsere Kosten weiter reduzieren. In allen Kostenarten.“ Zukünftig wolle man den Absatz pro Modell steigern. „Dafür straffen wir konsequent unser Produkt-Portfolio.“ Gleichzeitig nimmt er die Politik in die Pflicht: „Uns geht es dabei immer auch um den Industriestandort Deutschland. Alle müssen anpacken.“ Transformation sei eine gesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe.Vertrauensverlust bei BeschäftigtenEinen großen Vertrauensverlust in der Belegschaft hat unterdessen der Betriebsrat nach dem Verstreichen eines Ultimatums an die Konzernspitze ausgemacht. Man habe registrieren müssen, dass Blume am Freitag das Management über Details sowohl zum wahrscheinlichen Aus für deutsche Fabriken als auch zu einem massiv ausgeweiteten Stellenabbauziel informiert habe. „Wir verurteilen scharf, dass er gleichzeitig den zehntausenden betroffenen Beschäftigten außerhalb des Managements diese Informationen weiterhin vorenthält“, hieß es am Samstag.Protest gegen Sparpläne bei VW. Jan Woitas/dpaDer Betriebsrat hatte Blume ein Ultimatum bis Freitag gestellt, Stellung gegenüber der Belegschaft zu beziehen. In der Konsequenz werde der Konzernchef nach der Sommerpause in Betriebsversammlungen direkt vor den Kolleginnen und Kollegen nicht nur im Stammwerk Rede und Antwort stehen müssen. „Dabei wird das Hauptaugenmerk der Belegschaft darauf liegen, ob der Vorstand diese Krise mit notwendigen Maßnahmen überhaupt gemeinsam mit den Beschäftigten meistern will oder gegen sie“, hieß es weiter. Schon am Donnerstag hatte es zahlreiche Protestaktionen gegeben.Wie die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, stimmten die Vertreter der Arbeitnehmer und des Landes Niedersachsen gegen das Sparpaket. Da derzeit ein Sitz der Kapitalseite unbesetzt ist, haben Arbeitnehmer und Niedersachsen zusammen eine Mehrheit von zwölf zu sieben Stimmen im Aufsichtsrat. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass das Land keiner Entwicklung zustimmen werde, „die auf Werksschließungen als vermeintlich einfache Lösung setzt“. Die jüngsten Äußerungen des VW-Chefs habe man zur Kenntnis genommen, hieß es von einem Sprecher des Betriebsrates am Sonntag. Für Beschäftigte, Zulieferer, Dienstleister und ganze Standortregionen, die am größten Industriekonzern Deutschlands hingen, sei inzwischen eine schwer erträgliche Situation entstanden: „Insbesondere für unsere mehr als 40.000 Kolleginnen und Kollegen an den namentlich seit Wochen bekannten fünf Standorten Emden, Hannover, Neckarsulm, Osnabrück und Zwickau, deren früher oder später drohendes Aus seit Wochen die Schlagzeilen beherrscht, ist dieser Zustand schlicht nicht mehr auszuhalten“. Schlechtere Verkaufszahlen - Sorge um Absatz in China Die Absatzzahlen des Konzerns zeigen, wie schwer es der Konzern derzeit hat. Weltweit verkaufte der Konzern aus Wolfsburg im zweiten Quartal 2,08 Millionen Autos. Das waren fast 9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang beschleunigt sich damit: Von Januar bis März stand noch ein Minus von 4 Prozent. Vor allem in China lief es schlecht: Dort brachen die Verkäufe um mehr als ein Drittel ein - auf nur noch 424.300 Fahrzeuge.Weltweit verkaufte der Konzern aus Wolfsburg im zweiten Quartal 2,08 Millionen Autos. (Archivbild) Moritz Frankenberg/dpaZudem sorgt sich die deutsche Autoindustrie, dass die Chinesen auch bald auf dem europäischen Markt Wirbel machen. Angesichts des derzeit schwachen Marktumfelds in der Volksrepublik versuchen die dortigen Hersteller, ihre Autos verstärkt im Ausland abzusetzen - zuletzt hatten sie sich schon in Märkten wie Italien, Spanien und Großbritannien mit Plug-in-Hybriden zunehmend breitgemacht.© dpa-infocom, dpa:260712-930-372063/3

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sueddeutsche.deStai leggendo2 g fa

VW-Krise ohne Schließungen? Blume: „Intelligentere Lösungen“

Wolfsburg (dpa) - Nach den Medienberichten über die Streichung von mehr als 100.000 Stellen geht in der Belegschaft von Volkswagen die Angst vor der Schließung von ganzen Standorten um. Nun meldete sich Konzernchef…

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welt.de1 g fa

Volkswagen-Chef droht intern mit Abbau von 50.000 Jobs – und äußert sich zu vier deutschen Werken - WELT

Der Stellenabbau bei VW könnte deutlich größer ausfallen als bisher geplant: In Summe stehen 100.000 Stellen auf der Kippe. Intern äußert sich der VW-Chef auch zu den Werken in Zwickau, Emden, Hannover und Neckarsulm.

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manager-magazin.de2 g fa

Volkswagen-Chef Blume sieht "intelligentere Lösungen" als Werksschließungen (Kopie)

40.000 VW-Beschäftigte an vier Standorten in Deutschland bangen um ihre Jobs. Konzernchef Oliver Blume sagt, er wolle Werkschließungen vermeiden. Das Unternehmen habe andere Pläne.

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spiegel.de2 g fa

Volkswagen-Chef Blume sieht »intelligentere Lösungen« als Werksschließungen

40.000 VW-Beschäftigte an vier Standorten in Deutschland bangen um ihre Jobs. Konzernchef Oliver Blume will die Werke jedoch nicht aufgeben. Das Unternehmen hat andere Pläne.

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tagesspiegel.de2 g fa

„Es gibt intelligentere Lösungen“: Volkswagen-Chef Blume will Werksschließungen vermeiden

Mehrere Produktionsstandorte gelten wegen der Sanierungspläne als gefährdet. Der VW-Boss erläutert in einem Interview, welche Maßnahmen er sich vorstellen kann, um den Konzern auf Kurs zu bringen.

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faz.net1 g fa

VW-Chef Oliver Blume bezieht im Intranet Stellung

In einer internen Mitteilung nimmt VW-Chef Oliver Blume gegenüber der verunsicherten Belegschaft im Konzern Stellung – und bestätigt erstmals: Vier Werke sind gefährdet, bis zu 50.000 weitere Stellen könnten wegfallen.

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Timeline cronologica

  1. giovedì 9 luglio 2026·sueddeutsche.de

    Ringen um VW-Sparpläne - Bundesweite Proteste

    Wolfsburg/Osnabrück/Stuttgart (dpa) - Die IG Metall wehrt sich mit bundesweiten Aktionen gegen drohende Werksschließungen und einen weiteren Stellenabbau bei Volkswagen. Der…

  2. giovedì 9 luglio 2026·sueddeutsche.de

    VW-Aufsichtsrat endet ohne Klarheit zu Sparplänen

    Wolfsburg (dpa) - VW macht nach der Sitzung seines Aufsichtsrates zu möglichen Einsparungen weiter keine Angaben zu möglichen Werksschließungen und Stellenabbau. Der…

  3. venerdì 10 luglio 2026·sueddeutsche.de

    Nach Aufsichtsrat: Wie weiter bei VW und in der Autobranche?

    Wolfsburg (dpa) - Nach dem Ringen um neue Sparpläne gestern im Aufsichtsrat gibt es bei VW weiter keine Klarheit um künftige Einschnitte. Der Konzernvorstand habe dem Aufsichtsrat…

  4. venerdì 10 luglio 2026·sueddeutsche.de

    Blume kündigt größte Neuausrichtung in VW-Geschichte an

    Wolfsburg (dpa) - Nach der Sitzung des VW-Aufsichtsrates zu möglichen weiteren Einsparungen bekräftigt Konzernchef Oliver Blume das Ziel, den Autobauer neu auszurichten. Der…

  5. venerdì 10 luglio 2026·faz.net

    Kritik an VW: „Unverantwortlich, die Belegschaft so in den Urlaub zu schicken“

    VW will noch mehr sparen, der Aufsichtsrat berät über mögliche Werksschließungen und Stellenabbau. Aus der Politik und der Gewerkschaft kommt scharfe Kritik.

  6. domenica 12 luglio 2026·spiegel.de

    Volkswagen-Chef Blume sieht »intelligentere Lösungen« als Werksschließungen

    40.000 VW-Beschäftigte an vier Standorten in Deutschland bangen um ihre Jobs. Konzernchef Oliver Blume will die Werke jedoch nicht aufgeben. Das Unternehmen hat andere Pläne.

  7. domenica 12 luglio 2026·sueddeutsche.de

    VW-Chef: „Intelligentere Lösungen“ als Werksschließungen

    Berlin (dpa) - Im Ringen um die Zukunft von Volkswagen sieht Konzernchef Oliver Blume nach eigenen Angaben Alternativen zu Fabrikschließungen. „Es gibt intelligentere Lösungen,…

  8. domenica 12 luglio 2026·welt.de

    VW-Krise ohne Schließungen? Blume: «Intelligentere Lösungen» - WELT

    VW plant einen Großumbau. Mehr als 100.000 Stellen könnten wegfallen, Standorte sind in Gefahr, Beschäftigte verunsichert. Konzernchef Blume sieht «intelligentere Lösungen» als…

  9. domenica 12 luglio 2026·tagesspiegel.de

    „Es gibt intelligentere Lösungen“: Volkswagen-Chef Blume will Werksschließungen vermeiden

    Mehrere Produktionsstandorte gelten wegen der Sanierungspläne als gefährdet. Der VW-Boss erläutert in einem Interview, welche Maßnahmen er sich vorstellen kann, um den Konzern auf…

  10. domenica 12 luglio 2026·manager-magazin.de

    Volkswagen-Chef Blume sieht "intelligentere Lösungen" als Werksschließungen (Kopie)

    40.000 VW-Beschäftigte an vier Standorten in Deutschland bangen um ihre Jobs. Konzernchef Oliver Blume sagt, er wolle Werkschließungen vermeiden. Das Unternehmen habe andere Pläne.

  11. domenica 12 luglio 2026·sueddeutsche.de

    Kommentar: Der VW-Chef soll endlich mit den Beschäftigten sprechen

    Es kursieren viele Gerüchte bei VW. Konzernchef Oliver Blume ist seinen Beschäftigten endlich Klarheit schuldig.

  12. domenica 12 luglio 2026·sueddeutsche.de

    VW – Sparpläne und Werksschließungen: Konflikt in Wolfsburg

    VW-Chef Oliver Blume plant 11 Milliarden Euro Einsparungen, darunter 5,5 Milliarden bei Personalkosten. Werksschließungen in Zwickau, Emden und Hannover drohen. Betriebsrat…

  13. domenica 12 luglio 2026·wiwo.de

    Volkswagen: VW-Chef Blume sieht „intelligentere Lösungen“ als Werksschließungen

    VW plant einen Großumbau. Mehr als 100.000 Stellen könnten wegfallen, Standorte sind in Gefahr. Nun meldet sich Konzernchef Blume zu Wort.

  14. domenica 12 luglio 2026·sueddeutsche.de

    VW-Krise ohne Schließungen? Blume: „Intelligentere Lösungen“

    Wolfsburg (dpa) - Nach den Medienberichten über die Streichung von mehr als 100.000 Stellen geht in der Belegschaft von Volkswagen die Angst vor der Schließung von ganzen…

  15. lunedì 13 luglio 2026·taz.de

    Krise bei Volkswagen: Blumes Plan ist dreist, nicht intelligent

    Der VW-Chef plant mit Werksschließungen und dem Abbau Zehntausender Stellen. Sein Gerede über Alternativen zeugt nicht von Empathie.

  16. lunedì 13 luglio 2026·faz.net

    VW-Chef Oliver Blume bezieht im Intranet Stellung

    In einer internen Mitteilung nimmt VW-Chef Oliver Blume gegenüber der verunsicherten Belegschaft im Konzern Stellung – und bestätigt erstmals: Vier Werke sind gefährdet, bis zu…

  17. lunedì 13 luglio 2026·welt.de

    Volkswagen-Chef droht mit dem Abbau von 50.000 Stellen - WELT

    Der Stellenabbau bei VW könnte deutlich größer ausfallen als bisher geplant: In Summe stehen 100.000 Stellen auf der Kippe. Intern äußert sich der VW-Chef auch zu den Werken in…

  18. lunedì 13 luglio 2026·welt.de

    Volkswagen-Chef droht intern mit Abbau von 50.000 Jobs – und äußert sich zu vier deutschen Werken - WELT

    Der Stellenabbau bei VW könnte deutlich größer ausfallen als bisher geplant: In Summe stehen 100.000 Stellen auf der Kippe. Intern äußert sich der VW-Chef auch zu den Werken in…

  19. lunedì 13 luglio 2026·manager-magazin.de

    Volkswagen: CEO Oliver Blume sieht 50.000 Jobs in Gefahr

    Wie viele Jobs gehen bei VW verloren, welche Zukunft haben die Werke in Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm? Der mächtige Konzernbetriebsrat stellte Oliver Blume ein…

  20. lunedì 13 luglio 2026·taz.de

    VW-Chef zu Einschnitten: Bis zu 50.000 Jobs bedroht

    Volkswagen-Konzernchef Blume äußert sich erstmals zum Ausmaß der möglichen Werkschließungen. Weltweit könnten Zehntausende Stellen wegfallen.