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Storia in 8 fonti

Neues Heizgesetz beschlossen: Was sich jetzt ändert

Berlin (dpa) - Das „Heizungsgesetz“ der früheren Ampel-Regierung ist bald Geschichte. Der Bundestag hat das neue Gebäudemodernisierungsgesetz beschlossen. Damit kippt die schwarz-rote Koalition zentrale Regelungen des bestehenden Gesetzes. Die Reform sollte am Freitag auch den Bundesrat passieren. Unions-Fraktionsvize Sepp Müller sagte, Menschen hätten wieder Freiheit im Heizungskeller: „Wir ersetzen Bevormundung durch Wahlfreiheit.“ Scharfe Kritik kam aus der Opposition. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge sagte. „Diese Reform ist ein Brandbeschleuniger für die Klimakrise. Es ist völlig zukunftsvergessen, dass CDU und SPD wieder auf klimaschädliche Öl- und Gasheizungen setzen.“ Auch Umweltverbände warnen vor Rückschritten beim Klimaschutz und einer Kostenfalle für Mieterinnen und Mieter, wenn Vermieter neue Gasheizungen einbauen. Kern des geltenden Gesetzes wird gekippt CDU, CSU und SPD vereinbarten im Koalitionsvertrag: „Wir werden das Heizungsgesetz abschaffen.“ Darauf drängte im Wahlkampf vor allem die Union, die Front machte gegen die vor allem vom früheren Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vorangetriebene Reform des Gebäudeenergiegesetzes. „Habecks Heizungsgesetz abschaffen“ - das forderte die Union im Wahlkampf. (Archivbild) Bernd Weißbrod/dpaDer Kern des geltenden Gesetzes soll nun wegfallen: der Paragraf 71 mit „Anforderungen an eine Heizungsanlage“, die viele Kritiker kompliziert und kleinteilig fanden. Im Zentrum steht die 65-Prozent-Regelung, die nun gestrichen wird. Sie sieht vor, dass jede neu eingebaute Heizung mit 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden soll. Das galt seit Inkrafttreten der Regelung 2024 zunächst für Neubauten in einem Neubaugebiet. Für bestehende Gebäude gibt es im bestehenden Gesetz umfassende Übergangsfristen. Funktionierende Heizungen können weiter betrieben werden.Kein „Reinregieren“ mehr?„Mit dem bürokratischen Reinregieren in den Heizungskeller muss Schluss sein“ - so stand es im Wahlprogramm der Union. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte mit Blick auf die bestehenden Regelungen von einem „Zwang zur Wärmepumpe“ gesprochen. Es solle nun Technologieoffenheit geben. Der CDU-Politiker Lars Rohwer sagte, die Koalition beende Habecks „Heizungsmurks“. Ministerin Reiche: Der „Zwang zur Wärmepumpe“ soll weg. (Archivbild) Michael Kappeler/dpa„Der Eigentümer hat wieder Entscheidungsfreiheit, welche Heizungsoption er wählen möchte“, heißt es im Gesetzentwurf. Reiche sagte, auch in Zukunft werde die Wärmepumpe eine dominierende Technologie bleiben. Bisher aber gebe es eine Zurückhaltung bei Investitionen. Zentrale Gesetzesänderungen Künftig sollen neben einer Wärmepumpe, einem Fernwärmeanschluss, hybriden Heizungsmodellen oder einer Biomasseheizung weiterhin auch neue Gas- und Ölheizungen eingebaut werden können - Voraussetzung ist, dass diese ab 1. Januar 2029 einen zunehmenden Anteil CO2-neutraler Brennstoffe wie Biomethan nutzen. Dies soll den Übergang zum klimafreundlichen Heizen ebnen. Geplant ist eine „Bio-Treppe“: Ab Januar 2029 sollen mindestens 10 Prozent klimafreundliche Brennstoffe genutzt werden, ab Januar 2030 mindestens 15 Prozent, ab Januar 2035 mindestens 30 Prozent und ab Januar 2040 mindestens 60 Prozent. Für bestehende Heizungen soll von 2028 an eine „Grüngasquote“ eingeführt werden. Diese soll in Höhe von bis zu einem Prozent starten - Details sind aber unklar. Eine Regelung, wonach bisher ab 2045 Heizkessel nicht mehr mit fossilen Brennstoffen betrieben werden dürfen, entfällt. Die Bundesregierung soll nun bis Anfang Dezember ein Gesetz vorlegen, damit Brennstoffe für Heizungen ab 2045 komplett klimaneutral sind. Warum die Reform umstritten ist Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, ab 2045 klimaneutral zu wirtschaften. Das bedeutet, dass dann keine zusätzlichen Treibhausgase in die Atmosphäre geblasen werden dürfen. Um dies zu erreichen, dürfen dann eigentlich keine fossilen Brennstoffe wie Öl, Gas oder Kohle mehr genutzt werden - zumindest nicht ohne Speicherung des entstehenden Kohlendioxids. Der Wärmesektor gilt beim Klimaschutz als ein „Sorgenkind“. Künftig sollen neben einer Wärmepumpe, einem Fernwärmeanschluss, hybriden Heizungsmodellen oder einer Biomasseheizung weiterhin auch neue Gas- und Ölheizungen eingebaut werden können. (Symbolbild) Hendrik Schmidt/dpaBUND-Klimaexpertin Tina Löffelsend sagte: „Die Hitzewellen dieses Sommers sind ein weiterer Weckruf für mehr Klimaschutz.“ Doch die Bundesregierung heize mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz die Klimakrise weiter kräftig an. Konkret in der Kritik steht etwa, dass die „Bio-Treppe“ bisher bis 2040 nur einen Anteil von 60 Prozent Erneuerbaren in neu installierten Heizungen vorsieht. Und: die Bundesregierung wolle ein Gesetz verabschieden, ohne die Kosten und Verfügbarkeiten „grüner“ Gase zu kennen. Außerdem: Biogas sei gar nicht in ausreichenden Mengen verfügbar, sagte der AfD-Politiker Marc Bernhard.Klagen erwartet Das Bundesverfassungsgericht hatte am Donnerstag eine Klage der Linke-Bundestagsfraktion zurückgewiesen. Die Linke wollte eine Verabschiedung der Gesetzesänderungen vor der parlamentarischen Sommerpause, die am Wochenende beginnt, stoppen.Erwartet werden Klagen gegen das beschlossene Gesetz. Umweltverbände wie die Deutsche Umwelthilfe haben das geplante neue Gesetz bereits als verfassungsrechtlich „höchst zweifelhaft“ bezeichnet. Erwartet werden Klagen. Diese dürften vor allem auf eine drohende „Klimalücke“ zielen - die Kritik: Die Neuregelungen führten dazu, dass Ziele bei der Verringerung klimaschädlicher CO2-Emissionen schwieriger zu erreichen seien. Verwiesen wird auf ein wegweisendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das 2021 im Kern feststellte: Einschneidende Schritte zur Senkung von CO2-Emissionen dürfen nicht zu Lasten der jungen Generation auf die lange Bank geschoben werden. Es ist aber offen, wie das Gericht zu Klagen gegen das neue Heizgesetz urteilt. Was auf Mieter und Vermieter zukommt Die Koalition vereinbarte, dass Kostenrisiken für Netzentgelte, CO2-Preis und Biogas hälftig zwischen Mietern und Vermietern aufgeteilt werden. Hintergrund ist die Befürchtung, Vermieter könnten auch künftig vergleichsweise preiswerte Gasheizungen einbauen und Mieter dann auf den Kosten sitzenbleiben. Viele Verbände warnen vor einer „Kostenfalle“ bei neuen Gasheizungen. Langfristig gebe es höhere Kosten durch steigende CO2-Preise und Gasnetzentgelte. Dazu könnten Biogase die Heizkosten verteuern.© dpa-infocom, dpa:260710-930-365023/2

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AI · summaries
sueddeutsche.deStai leggendo13 h fa

Neues Heizgesetz beschlossen: Was sich jetzt ändert

Berlin (dpa) - Das „Heizungsgesetz“ der früheren Ampel-Regierung ist bald Geschichte. Der Bundestag hat das neue Gebäudemodernisierungsgesetz beschlossen. Damit kippt die schwarz-rote Koalition zentrale Regelungen des…

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Timeline cronologica

  1. venerdì 10 luglio 2026·handelsblatt.com

    Heizungsgesetz: Abstimmung im Bundestag: Was sich beim Heizen jetzt ändert

    Die Union hat ihr Ziel erreicht: Das „Heizungsgesetz“ Habecks wird abgeschafft. Warum aber auch diese Reform umstritten ist - und warum es nach dem Bundestagsbeschluss noch…

  2. venerdì 10 luglio 2026·welt.de

    Abstimmung im Bundestag: Was sich beim Heizen jetzt ändert - WELT

    Die Union hat ihr Ziel erreicht: Das «Heizungsgesetz» Habecks wird abgeschafft. Warum aber auch diese Reform umstritten ist - und warum es nach dem Bundestagsbeschluss noch…

welt.de
13 h fa

Neues Heizgesetz beschlossen: Was sich jetzt ändert - WELT

Die Union hat ihr Ziel erreicht: Das «Heizungsgesetz» Habecks wird abgeschafft. Warum aber auch diese Reform umstritten ist - und warum es nach dem Bundestagsbeschluss noch spannend werden könnte.

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tagesspiegel.de19 h fa

Was sich für Mieter ändert und warum Skepsis bleibt: Heute soll Habecks „Heizungsgesetz“ beerdigt werden

Die Union hat ihr Ziel erreicht: Das „Heizungsgesetz“ wird reformiert. Warum aber auch diese umstritten ist – und warum es nach dem Bundestagsbeschluss noch spannend werden könnte.

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wiwo.de19 h fa

Heizungsgesetz: Was sich beim Heizen jetzt ändert

Die Union hat ihr Ziel erreicht: Das „Heizungsgesetz“ Habecks wird abgeschafft. Warum aber auch diese Reform umstritten ist – und warum es nach dem Bundestagsbeschluss noch spannend werden könnte.

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spiegel.de13 h fa

Bundestag kippt Heizungsgesetz der Ampelregierung

Der Vorstoß der schwarz-roten Regierung schafft wesentliche Punkte des bestehenden Heizungsgesetzes ab. Kritiker warnen vor Rückschritten beim Klimaschutz. Was sich jetzt ändert.

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faz.net13 h fa

Bundestag beschließt Heizungsgesetz: Jetzt kommt die Biotreppe

Der Bundestag beschließt das neue Gebäudemodernisierungsgesetz. Der Einbau neuer Gas- und Ölheizungen bleibt erlaubt – unter Auflagen.

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  • venerdì 10 luglio 2026·tagesspiegel.de

    Was sich für Mieter ändert und warum Skepsis bleibt: Heute soll Habecks „Heizungsgesetz“ beerdigt werden

    Die Union hat ihr Ziel erreicht: Das „Heizungsgesetz“ wird reformiert. Warum aber auch diese umstritten ist – und warum es nach dem Bundestagsbeschluss noch spannend werden könnte.

  • venerdì 10 luglio 2026·wiwo.de

    Heizungsgesetz: Was sich beim Heizen jetzt ändert

    Die Union hat ihr Ziel erreicht: Das „Heizungsgesetz“ Habecks wird abgeschafft. Warum aber auch diese Reform umstritten ist – und warum es nach dem Bundestagsbeschluss noch…

  • venerdì 10 luglio 2026·welt.de

    Neues Heizgesetz beschlossen: Was sich jetzt ändert - WELT

    Die Union hat ihr Ziel erreicht: Das «Heizungsgesetz» Habecks wird abgeschafft. Warum aber auch diese Reform umstritten ist - und warum es nach dem Bundestagsbeschluss noch…

  • venerdì 10 luglio 2026·zeit.de

    Heizungsgesetz: Neues Heizgesetz beschlossen: Was sich jetzt ändert

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Heizungsgesetz“. Lesen Sie jetzt „Neues Heizgesetz beschlossen: Was sich jetzt ändert“.

  • venerdì 10 luglio 2026·sueddeutsche.de

    Neues Heizgesetz beschlossen: Was sich jetzt ändert

    Berlin (dpa) - Das „Heizungsgesetz“ der früheren Ampel-Regierung ist bald Geschichte. Der Bundestag hat das neue Gebäudemodernisierungsgesetz beschlossen. Damit kippt die…

  • venerdì 10 luglio 2026·spiegel.de

    Bundestag kippt Heizungsgesetz der Ampelregierung

    Der Vorstoß der schwarz-roten Regierung schafft wesentliche Punkte des bestehenden Heizungsgesetzes ab. Kritiker warnen vor Rückschritten beim Klimaschutz. Was sich jetzt ändert.

  • venerdì 10 luglio 2026·welt.de

    Bundestag beschließt neues Heizungsgesetz – was sich jetzt ändert - WELT

    Der Bundestag stimmt für die Rücknahme der strengen Heizungsregeln der Ampel-Regierung. Die 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien fällt, neue Gas- und Ölheizungen bleiben…

  • venerdì 10 luglio 2026·faz.net

    Bundestag beschließt Heizungsgesetz: Jetzt kommt die Biotreppe

    Der Bundestag beschließt das neue Gebäudemodernisierungsgesetz. Der Einbau neuer Gas- und Ölheizungen bleibt erlaubt – unter Auflagen.

  • venerdì 10 luglio 2026·zeit.de

    Gebäudemodernisierungsgesetz: Bundestag beschließt neues Heizungsgesetz

    Die Reform des sogenannten Heizungsgesetzes hat den Bundestag passiert. Die Opposition warnte vor einer »Kostenfalle« und kritisierte das Gesetz als klimaschädlich.