Köln/Düsseldorf (dpa) - Oppositionsführer Jochen Ott (SPD) fordert pro Woche einen Tag freien Eintritt im Kölner Dom für Bürger aus NRW. In einem Brief an Dompropst Guido Assmann schlägt Ott den Samstag vor. Das Schreiben, über das zuerst der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet hatte, liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.„Der Kölner Dom war über Jahrhunderte nicht nur die Kathedrale der Stadt Köln, sondern das geistliche Zentrum des Kurfürstentums Köln - eines Territoriums, das weite Teile des heutigen Nordrhein-Westfalens umfasste“, so Ott in dem Brief. „In diesem Sinne ist der Dom ein gemeinsames kulturelles Erbe der Menschen in unserem Land. Wer in NRW lebt und den Kölner Dom besuchen möchte, ist deshalb kein Tourist, sondern Teil dieser gemeinsamen Geschichte.“Der Dom als „Cooling Zone“ an heißen TagenEin Tag mit freiem Eintritt „könnte zugleich als niedrigschwelliger kultureller Be-gegnungsraum dienen und gerade in heißen Sommerperioden auch als "Cooling Zone" für Besucherinnen und Besucher der Innenstadt einen zusätzlichen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen“, schreibt Ott - der selbst in Köln lebt.Seit diesem Mittwoch kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden, wie das Domkapitel mitteilte. An bestimmten Tagen soll der Besuch kostenfrei für alle sein. Etwa vom 6. Januar (Fest der Heiligen Drei Könige) bis zum darauffolgenden Sonntag, am 1. Mai (Tag der Arbeit), am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) sowie auch zur Dreikönigswallfahrt Ende September.© dpa-infocom, dpa:260702-930-325308/1

Ab Mittwoch ist es so weit: Erstmals kostet der Kölner Dom Eintritt. Zwischen Finanzdruck und kirchlichem Selbstverständnis suchen die Bistümer im Bundesland den richtigen Weg.

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Ab Mittwoch wird am Kölner Dom erstmals ein Eintrittspreis verlangt. Es gibt aber Ausnahmen: Nicht alle müssen zahlen - und es gibt Gratistage.

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Der Kölner Dom hat sechs Jahre in Folge Minus gemacht und führt nun eine Eintrittsgebühr von zwölf Euro ein. Für den Vorsitzenden des Atheistenbundes ist die Zahlung nicht…

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Beten bleibt kostenlos, das Besichtigen kostet 12 Euro. Mit der neuen Eintrittsgebühr wird auf die steigenden Unterhaltskosten am Kölner Dom reagiert. Doch die Gebühr ist mehr als…

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Jochen Ott will, dass NRW-Bürger den Kölner Dom einmal pro Woche kostenlos besuchen können. Wie der SPD-Politiker seinen Vorschlag gegenüber dem Dompropst begründet.

Ein Besuch im Kölner Dom kostet zwölf Euro. Der SPD-Politiker Jochen Ott verlangt, dass zumindest einmal pro Woche kein Eintritt fällig wird. Die Ausnahme soll allerdings nur für…