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Storia in 7 fonti

Grünen-Urabstimmung: Mehrheit für Vorschlag der Parteispitze

Berlin (dpa) - Die Grünen geben sich neue Regeln, unter anderem zur Begrenzung der bisher sehr zahlreichen Anträge für Parteitage. Für alle siebzehn Vorschläge, die den rund 184.000 Mitgliedern vorgelegt worden waren, fand sich bei der Urabstimmung die notwendige Mehrheit, wie die Partei mitteilte. Die meisten Fragen unterstützten sogar mindestens zwei Drittel der abstimmenden Grünen.Den Angaben zufolge beteiligten sich rund 35 Prozent der Mitglieder an der Abstimmung, die drei Wochen lang lief. Das deutliche Ergebnis bedeutet auch Rückendeckung der Basis für die Parteiführung um die Co-Vorsitzenden Franziska Brantner und Felix Banaszak, die beide für die Änderungen geworben hatten.Weniger Klein-Klein bei den ParteitagenZiel der Reformpläne ist nach Darstellung der Parteiführung eine Straffung der bei den Grünen oft langwierigen Parteitage - interne Kritiker sehen dadurch hingegen basisdemokratische Prinzipien in Gefahr. Pegah Edalatian stellte die Ergebnisse der Urabstimmung in Berlin vor. Ihr Posten im Bundesvorstand der Partei heißt künftig nicht mehr „Politische Geschäftsführerin“, sondern „Generalsekretärin“. An ihren Aufgaben ändere sich nichts, es gehe lediglich um eine Namensänderung für die Funktion, erklärte sie. Die Urabstimmung erfolgte online oder auf Wunsch als Briefwahl. Was sonst noch zur Abstimmung standKünftig soll es unter anderem höhere Quoren für Anträge bei Parteitagen geben, einen längeren Vorlauf für Anträge sowie höhere Hürden - in Form nötiger Unterstützer - für Kandidaturen für den Bundesvorstand. Der Parteirat, ein Beratungsgremium für den Bundesvorstand, soll höherrangiger besetzt und damit schlagkräftiger werden, und zwar mit Mitgliedern aus dem Kreis der Landes- und Fraktionsvorsitzenden und möglichen Bundesministern. Frauen müssen Anträge auch unterstützenWer einen Antrag beim Parteitag einreichen will, braucht künftig die Unterstützung von mindestens 0,05 Prozent der Parteimitglieder. Und mindestens die Hälfte der Mitglieder, die den Antrag unterstützen, müssen Frauen sein. Die Zustimmung war bei der Vorgabe zu den Frauen mit 51,45 Prozent so niedrig wie bei keiner anderen Frage, über die von den Mitgliedern jetzt abgestimmt wurde. Zudem lockert die Partei die traditionelle Trennung von Amt und Mandat. Diese sieht vor, dass nur ein Teil der Grünen mit einem Parteiamt zugleich in einem Parlament sitzen darf. Statt bisher einem Drittel soll künftig die Hälfte der Mitglieder des Bundesvorstands Abgeordnete sein dürfen, davon höchstens zwei Bundestagsmandate.Kritiker befürchten zu viel Macht für Parteifunktionäre. Derart weitreichende Entscheidungen müssten auf Bundesparteitagen getroffen werden, forderten sie. Größere Partei braucht andere RegelnParteichefin Franziska Brantner argumentierte hingegen, die Grünen arbeiteten noch auf der Grundlage von Regeln aus einer Zeit mit deutlich weniger Mitgliedern und sehr viel langsameren Entscheidungsverfahren. Die heutigen Zeiten erforderten aber etwas anderes. Die Reform solle die Basis und die kommunale Ebene stärken.Die Grünen würden durch die Änderungen „handlungsfähiger, innovativer und demokratischer“, sagte Edalatian. Sie betonte, die Bundesarbeitsgemeinschaften der Partei, aus denen teils Kritik an den Änderungen gekommen war, sollten keineswegs entmachtet werden, wie von manchen behauptet. Gericht stoppte Urabstimmung nichtDer Versuch einiger Parteimitglieder, die Urabstimmung per Gerichtsentscheid zu verhindern, war gescheitert. Das Landgericht Berlin lehnte es im Eilverfahren ab, eine einstweilige Verfügung gegen die Urabstimmung zu erlassen.© dpa-infocom, dpa:260701-930-316347/3

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sueddeutsche.deStai leggendo15 g fa

Grünen-Urabstimmung: Mehrheit für Vorschlag der Parteispitze

Berlin (dpa) - Die Grünen geben sich neue Regeln, unter anderem zur Begrenzung der bisher sehr zahlreichen Anträge für Parteitage. Für alle siebzehn Vorschläge, die den rund 184.000 Mitgliedern vorgelegt worden waren,…

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Timeline cronologica

  1. mercoledì 1 luglio 2026·welt.de

    Grünen-Urabstimmung: Mehrheit für Vorschlag der Parteispitze - WELT

    Die Mitglieder der Grünen haben eine Entscheidung getroffen: Die Partei bekommt neue interne Regeln. Für die Führung, die diese Änderungen vorgeschlagen hatte, ist das ein…

  2. mercoledì 1 luglio 2026·welt.de

    Grünen-Urabstimmung: Mehrheit folgt Plänen der Parteispitze - WELT

    Die Mitglieder der Grünen haben eine Entscheidung getroffen: Die Partei bekommt neue interne Regeln. Für die Führung, die diese Änderungen vorgeschlagen hatte, ist das ein…

zeit.de
15 g fa

Mitglieder haben entschieden: Grünen-Urabstimmung: Mehrheit für Vorschlag der Parteispitze

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mitglieder haben entschieden“. Lesen Sie jetzt „Grünen-Urabstimmung: Mehrheit für Vorschlag der Parteispitze“.

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welt.de15 g fa

Grünen-Urabstimmung: Mehrheit für Vorschlag der Parteispitze - WELT

Die Mitglieder der Grünen haben eine Entscheidung getroffen: Die Partei bekommt neue interne Regeln. Für die Führung, die diese Änderungen vorgeschlagen hatte, ist das ein Vertrauensbeweis der Basis.

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spiegel.de15 g fa

Grüne geben Parteivorstand mehr Macht: Basis votiert in Urabstimmung für umfangreiche Satzungsänderung

Die Grünen schwören traditionell auf ihre Basisdemokratie. Allerdings hadert die Partei zugleich mit ihren oft langwierigen Entscheidungsprozessen. Jetzt hat sie ihre Satzung überarbeitet – und den Einfluss der Führung…

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Abstimmung zur Parteireform: Grüne gewinnen eine Wahl

Grund zur Freude für die Parteispitze: Die Basis nimmt ihre Vorschläge für eine Satzungsänderung überraschend deutlich an. Ein Fragezeichen bleibt aber.

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handelsblatt.com15 g fa

Grüne: Mitglieder nehmen Parteiumbau überraschend in allen Punkten an

Die Sorge der Spitze war groß, aber unbegründet: Mit erstaunlicher Mehrheit stimmen die Grünen für eine neue Parteistruktur. Der Plan: Weniger Basisdemokratie, mehr Professionalisierung.

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  • mercoledì 1 luglio 2026·zeit.de

    Mitglieder haben entschieden: Grünen-Urabstimmung: Mehrheit für Vorschlag der Parteispitze

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mitglieder haben entschieden“. Lesen Sie jetzt „Grünen-Urabstimmung: Mehrheit für Vorschlag der Parteispitze“.

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    Parteireform bei den Grünen: Grünen-Führung setzt sich bei Mitgliedervotum über Parteireform durch

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    Die Grünen schwören traditionell auf ihre Basisdemokratie. Allerdings hadert die Partei zugleich mit ihren oft langwierigen Entscheidungsprozessen. Jetzt hat sie ihre Satzung…

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    Ende der Basisdemokratie? Mitglieder der Grünen stimmen für Parteireform

    Die Parteispitze der Grünen setzt sich mit ihrem Plan für die größte Parteireform seit Jahren durch. Das Ziel: mehr Tempo, weniger Mitbestimmung.

  • mercoledì 1 luglio 2026·faz.net

    Parteireform: Grünen-Basis entmachtet sich ein bisschen

    Die Partei reagiert auf das Mitgliederwachstum und erschwert Änderungsanträge auf Parteitagen. Auch ein Amt wird umbenannt.

  • mercoledì 1 luglio 2026·taz.de

    Abstimmung zur Parteireform: Grüne gewinnen eine Wahl

    Grund zur Freude für die Parteispitze: Die Basis nimmt ihre Vorschläge für eine Satzungsänderung überraschend deutlich an. Ein Fragezeichen bleibt aber.

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  • mercoledì 1 luglio 2026·welt.de

    Parteireform: Wie die Grünen-Chefs sich gegen „Querulanten“ durchsetzen – und ihre Macht ausbauen - WELT

    Die Grünen nähern sich ein Stück weit CDU und SPD an: Die Mitglieder stimmen mit klarer Mehrheit für eine Parteireform. Die Basis verliert dadurch an Einfluss – stattdessen gibt…

  • venerdì 3 luglio 2026·welt.de

    Parteireform: Jetzt droht der Grünen-Spitze „Klage vor ordentlichen Gerichten“ - WELT

    Die Grünen beschließen per Urabstimmung eine großangelegte Parteireform, die eine Stärkung der Führung darstellt – zulasten der Basis. Nun bahnt sich in den eigenen Reihen eine…

  • venerdì 3 luglio 2026·taz.de

    Abstimmung zu Satzungsreform: Grüne sehen sich vor Gericht

    Der Grünen-Vorstand will weniger Basisdemokratie wagen – und hat eine Urabstimmung zur Parteisatzung gewonnen. Jetzt wollen Geg­ne­r*in­nen der Reform klagen.