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Storia in 4 fonti

Merz: Habe als Kanzler keinen Strafantrag gestellt

Berlin (dpa) - Seit er Kanzler ist, geht Friedrich Merz nach eigener Aussage nicht mehr juristisch gegen Beleidigungen vor. „Seitdem ich im Amt bin, habe ich nicht einen einzigen Strafantrag gestellt“, sagte der CDU-Chef beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung in einem Gespräch mit Bürgern. „Das habe ich mal eine Zeit lang gemacht, das habe ich aufgehört, das mache ich nicht mehr.“Merz sieht harscheren Ton durch soziale MedienIn vielen Fällen verfolgten Staatsanwaltschaften Äußerungen gegen Politiker von Amts wegen, also ohne dass eine Anzeige gestellt wurde, sagte Merz. Er sei selbst überrascht gewesen über die große Zahl der Fälle. Er selbst sei gar nicht empfindlich. „Also wenn mich irgendjemand einen Idiot nennt, dann soll er das tun. Ich bin anderer Meinung, aber deswegen ist es noch kein Straftatbestand.“Allerdings habe sich der Ton verschärft, bedauerte Merz. „Zu dem Zeitpunkt, wo es noch keine sozialen Medien gab, waren wir uns in der Gesellschaft eigentlich einig, dass grobe Beleidigungen zum politischen Sprachgebrauch nicht dazugehören sollten.“ Das sei inzwischen anders. Dabei sollten in der digitalen Welt keine anderen Regeln gelten als in der analogen.Wo für Merz die Grenze verläuftEr sei offen für eine Diskussion über die Reform des Paragrafen 188 des Strafgesetzbuchs, der Politiker vor Beleidigungen, Verleumdung und übler Nachrede schützen soll, sagte der Kanzler. Wer jemanden beleidigt, kann eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe erhalten. Die aktuelle Fassung gilt seit April 2021. Seinerzeit wurden gesetzliche Regeln zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hasskriminalität verschärft. Nach dem Willen der Justizministerkonferenz soll der erweiterte Strafrahmen für Politikerbeleidigungen nur noch für kommunale Amts- und Mandatsträger gelten.Für ihn sei die Grenze erreicht, wenn jemand nicht als Person beleidigt oder kritisiert werde, sondern wenn das Amt beschädigt werde, sagte Merz. „In dem Augenblick, wo die Staatsämter beschädigt werden, da hört für mich der Spaß auf.“ Das gehöre nicht zur Meinungsfreiheit - damit werde die Demokratie beschädigt.© dpa-infocom, dpa:260621-930-259318/1

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Merz: Habe als Kanzler keinen Strafantrag gestellt - WELT

Merz verzichtet auf Strafanträge gegen Online-Beleidigungen; soziale Medien verschärfen den Ton, aber Grenze liegt bei Angriffen auf das Amt. Ein Governance-Standard für digitale Discourse: Kritik toleriert, institutionelle Schäden nicht. Relevanz für Tech-Leadership und Compliance.

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Friedrich Merz stellt keine Strafanträge wegen Beleidigung

Friedrich Merz als Person zu beleidigen, ist für den Bundeskanzler kein Problem – er sei da gar nicht empfindlich, sagte er in einem Bürgergespräch. An einem Punkt höre aber auch für ihn der Spaß auf.

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handelsblatt.com5 g fa

Beleidigungen: Merz: Habe als Kanzler keinen Strafantrag gestellt

Wie reagiert Friedrich Merz auf Beleidigungen im Netz? Der Kanzler verrät, wo für ihn die Meinungsfreiheit aufhört.

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Timeline cronologica

  1. domenica 21 giugno 2026·sueddeutsche.de

    Merz: Habe als Kanzler keinen Strafantrag gestellt

    Berlin (dpa) - Seit er Kanzler ist, geht Friedrich Merz nach eigener Aussage nicht mehr juristisch gegen Beleidigungen vor. „Seitdem ich im Amt bin, habe ich nicht einen einzigen…

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  3. domenica 21 giugno 2026·welt.de

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  4. domenica 21 giugno 2026·welt.de

    Paragraf 188: „Das mache ich nicht mehr“ – Merz verzichtet auf Anzeigen wegen Beleidigung - WELT

    Wen ihn jemand „Idiot“ nenne, dann sei das keine Straftat: Kanzler Friedrich Merz zeigt nach eigener Aussage niemanden mehr wegen Politikerbeleidigung an. Er sei offen für eine…

  5. domenica 21 giugno 2026·welt.de

    Paragraf 188: „Wenn mich irgendjemand einen Idioten nennt, dann soll er das tun“, sagt Merz vor Bürgern - WELT

    Kanzler Friedrich Merz zeigt nach eigener Aussage niemanden mehr wegen Politikerbeleidigung an. Er sei offen für eine Diskussion um den Paragrafen 188.

  6. domenica 21 giugno 2026·spiegel.de

    Friedrich Merz stellt keine Strafanträge wegen Beleidigung

    Friedrich Merz als Person zu beleidigen, ist für den Bundeskanzler kein Problem – er sei da gar nicht empfindlich, sagte er in einem Bürgergespräch. An einem Punkt höre aber auch…