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Storia in 4 fonti

Neuer Vorstoß zur Änderung von AfD-Unvereinbarkeitsliste

Berlin (dpa) - Verschiedene AfD-Politiker, darunter Thüringens AfD-Chef Björn Höcke, setzen sich für eine Änderung der sogenannten Unvereinbarkeitsliste der AfD ein. Für den AfD-Parteitag in Erfurt in zweieinhalb Wochen wurden zwei Anträge zur Überarbeitung der Liste gestellt. Das geht aus dem noch unveröffentlichten Antragsbuch zum Parteitag hervor, das dpa vorliegt. RTL/ntv hatte zuerst darüber berichtet.Die Unvereinbarkeitsliste soll demnach nicht mehr auf Bewertungen von Verfassungsschutzbehörden basieren. Deren Extremismus-Begriff sei „vage und berechnend willkürlich“. In dem Antrag, den Höcke unterstützt, wird der AfD-Bundesvorstand dazu aufgefordert, die Unvereinbarkeitsliste innerhalb eines Jahres zu überarbeiten.Dort sollen demnach nur Organisationen aufgelistet sein, die im Sinne der Antragssteller als extremistisch gelten. Konkret: Sie haben eine auf die „Abschaffung der parlamentarischen Demokratie und Errichtung einerDiktatur abzielende Programmatik“, die sie planmäßig und aktiv kämpferisch versuchen durchzusetzen, „insbesondere durch das Bekenntnis zu bzw. den systematischen Einsatz von Gewalt (Militanz)“, wie es in dem Antrag heißt. Politikwissenschaftler: Auf Putschismus Verengte DefinitionRTL/ntv zitierte den Politikwissenschaftler Wolfgang Schröder vom Wissenschaftszentrum Berlin mit den Worten: „Es handelt sich um eine auf Gewalt und Putschismus verengte Definition, die in dieser Form auf so gut wie keine Organisation zutrifft.“ Damit würde die AfD ihre Unvereinbarkeitsliste-Praxis für abgeschlossen erklären.Die Antragsteller setzen sich auch für eine Verjährungsfrist ein. Wenn die Zeit, in der jemand in einer extremistischen Vereinigung war, zehn oder mehr Jahre zurückliegt, soll das kein Ausschlussgrund mehr für eine AfD-Mitgliedschaft sein.Der Vorstoß ist nicht neu: Höcke und sein Thüringer Co-Landeschef Stefan Möller hatten schon 2022 eine Überarbeitung der Liste gefordert. Diese sei „in ihrem Fokus zu sehr verengt“.Unvereinbarkeitsliste Teil der AfD-SatzungDie Unvereinbarkeitsliste ist in der AfD-Satzung verankert. Wer in einer darauf aufgeführten Organisationen ist, darf nicht AfD-Mitglied sein. Das gilt grundsätzlich auch für ehemalige Mitglieder solcher Organisationen, es sei denn sie legen das in ihrem AfD-Aufnahmeverfahren offen und der zuständige Landesvorstand entscheidet sich nach Einzelfallprüfung mit Zweidrittelmehrheit für die Aufnahme. Auf der Liste steht zum Beispiel die Identitäre Bewegung, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird.© dpa-infocom, dpa:260617-930-237072/1

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sueddeutsche.deStai leggendo10 h fa

Neuer Vorstoß zur Änderung von AfD-Unvereinbarkeitsliste

Berlin (dpa) - Verschiedene AfD-Politiker, darunter Thüringens AfD-Chef Björn Höcke, setzen sich für eine Änderung der sogenannten Unvereinbarkeitsliste der AfD ein. Für den AfD-Parteitag in Erfurt in zweieinhalb Wochen…

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Timeline cronologica

  1. mercoledì 17 giugno 2026·zeit.de

    AfD-Parteitag: Neuer Vorstoß zur Änderung von AfD-Unvereinbarkeitsliste

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „AfD-Parteitag“. Lesen Sie jetzt „Neuer Vorstoß zur Änderung von AfD-Unvereinbarkeitsliste“.

  2. mercoledì 17 giugno 2026·sueddeutsche.de

    Neuer Vorstoß zur Änderung von AfD-Unvereinbarkeitsliste

    Berlin (dpa) - Verschiedene AfD-Politiker, darunter Thüringens AfD-Chef Björn Höcke, setzen sich für eine Änderung der sogenannten Unvereinbarkeitsliste der AfD ein. Für den…

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10 h fa

AfD-Parteitag: Neuer Vorstoß zur Änderung von AfD-Unvereinbarkeitsliste

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welt.de10 h fa

Neuer Vorstoß zur Änderung von AfD-Unvereinbarkeitsliste - WELT

Wer in bestimmten Organisationen ist, darf nicht AfD-Mitglied sein. Einige in der Partei sind gegen diese Unvereinbarkeitsliste in ihrer jetzigen Form und starten einen neuen Vorstoß, sie zu ändern.

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  • mercoledì 17 giugno 2026·welt.de

    Björn Höcke will AfD-Unvereinbarkeitsliste überarbeiten – und stuft die Grünen als „anti‑deutsch“ ein - WELT

    Björn Höcke und andere AfD-Politiker wollen beim AfD-Parteitag in Erfurt eine neue Extremismusdefinition durchsetzen. Sie ist so eng gefasst, dass wohl kaum eine Organisation…

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    Björn Höcke und andere AfD-Politiker wollen beim AfD-Parteitag in Erfurt eine neue Extremismusdefinition durchsetzen. Sie ist so eng gefasst, dass wohl kaum eine Organisation…

  • mercoledì 17 giugno 2026·zeit.de

    Antrag zu AfD-Parteitag: AfD-Politiker wollen Unvereinbarkeitsliste überarbeiten lassen

    Die Unvereinbarkeitsliste entscheidet darüber, wer in die AfD darf und wer nicht. Thüringens AfD-Chef Björn Höcke und andere wollen die Extremismus-Klausel anpassen.

  • mercoledì 17 giugno 2026·taz.de

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