Die Entlassung des Bremer Jobcenter-Chefs macht den angerichteten Schaden nicht wett. Der Staat muss sich endlich eiserne Kostendisziplin auferlegen.

Nach dem TV-Auftritt eines Jobcenter-Mitarbeiters in Bremen gibt es nun Ärger für den Geschäftsführer. Der wird aber nicht wegen der Aussagen abberufen – sondern wegen…

Bremen (dpa/lni) - Nach Kritik an explodierenden Kosten für einen Besprechungsraum hat Thorsten Spinn seinen Posten als Geschäftsführer des Bremer Jobcenters verloren. Die…

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kritik an «Kreativraum»“. Lesen Sie jetzt „Kostenexplosion im Jobcenter - Geschäftsführer abberufen“.

Designermöbel, explodierende Kosten und ein abrupter Rauswurf: Wie ein Besprechungsraum des Jobcenters Bremen zum Politikum wurde und welche Konsequenzen gezogen werden.

Die Behörde gönnte sich einen „Kreativraum“ in einer angemieteten Immobilie, dessen Kosten statt 99.000 Euro am Ende 906.000 Euro betrugen.

Erst wird ein Mitarbeiter des Bremer Jobcenters nach einer TV-Doku entlassen, jetzt muss der Geschäftsführer gehen. Er hatte eine Million Euro für Möbel ausgegeben.

Die Entlassung des Bremer Jobcenter-Chefs macht den angerichteten Schaden nicht wett. Der Staat muss sich endlich eiserne Kostendisziplin auferlegen.

Das Bremer Jobcenter leistet sich einen „Kreativraum“ für die Mitarbeitenden für 900.000 Euro. Nun wurde der Geschäftsführer abberufen.