Berlin (dpa/bb) - In Berlin gibt es Streit um einen linken Jugendkongress an der Technischen Universität. Der Kongress mit dem Namen „Take back the future“ wird vom Sozialistisch-Demokratischen Studierendenverband (SDS) und den Studis gegen Rechts der TU Berlin organisiert und soll zwischen dem 12. und dem 14. Juni stattfinden. Der SDS schreibt in einem Telegram-Post, die Universität habe die Verantwortlichen aufgefordert, mehrere Veranstaltungen aus dem Programm zu nehmen - mutmaßlich nach Druck von außen. Zuvor hatte die „taz“ berichtet.Der Darstellung der Veranstalter zufolge soll ein Anwalt die Uni unter Druck gesetzt und mit rechtlichen Schritten gegen den Kongress gedroht haben. Der Anwalt habe sich dabei auf das Gebot politischer Neutralität berufen. Der SDS wirft ihm vor, der AfD nahezustehen. Was die Technische Universität dazu sagt Eine TU-Sprecherin teilte auf Nachfrage mit: „Die Technische Universität Berlin ist ein Ort des wissenschaftlichen Austauschs, der kritischen Debatte und der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Wir haben das Bestreben, parteipolitischen Streit insgesamt vom Campus fernzuhalten. In konstruktiver Abstimmung mit den studentischen Veranstalter*innen wurde das Programm daher gesichtet und in einzelnen Punkten angepasst.“ Um welche Punkte genau es gehe, sagte die Sprecherin nicht. Auch antwortete sie nicht auf die Frage, ob ein AfD-naher Rechtsanwalt der TU mit rechtlichen Schritten gedroht habe.1.500 Menschen für Kongress angemeldetDie Veranstalter wollen am Freitag (12 Uhr) bei einer Pressekonferenz über den aktuellen Stand der Dinge informieren. Den Angaben nach haben 1.500 Menschen für den Kongress angemeldet.Der Sozialistisch-Demokratische Studierendenverband ist der Studierendenverband der Partei Die Linke. Zu dem umfangreichen Programm gehören etwa 90 Vorträge, schwerpunktmäßig mit Themen zu Feminismus, Faschismus, Krieg und Wehrpflicht. Ein Vortrag trägt den Titel „Björn Höcke - Enthüllung eines Faschisten“. Die „taz“ schreibt, der Vortrag gehöre zu den Programmpunkten, die auf der Streichliste stünden.© dpa-infocom, dpa:260611-930-209948/2

Ein studentischer Kongress soll 14 Veranstaltungen aus dem Programm nehmen. Die Organisatoren vermuten, dass diese Forderung von der AfD kommt.

Ein linker Jugendkongress an der TU Berlin sorgt für Diskussionen. Teile des Programms sollen gestrichen werden. Die Veranstalter sprechen von Druck von außen.

Berlin (dpa/bb) - In Berlin gibt es Streit um einen linken Jugendkongress an der Technischen Universität. Der Kongress mit dem Namen „Take back the future“ wird vom…

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „«Take back the future»“. Lesen Sie jetzt „Streit um Jugendkongress an der TU Berlin“.

Am Wochenende lädt der »Sozialistische Deutsche Studentenbund« an der TU Berlin zu einem Kongress. Die Uni will mehrere Veranstaltungen verhindern. Zuvor war ein Warnschreiben der…

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „«Take back the future»“. Lesen Sie jetzt „Jugendkongress an der TU Berlin findet nach Kompromiss statt“.

Berlin (dpa/bb) - Im Streit um einen linken Jugendkongress an der Technischen Universität (TU) haben Hochschule und Veranstalter einen Kompromiss gefunden. „Der Kongress findet…

Ein linker Jugendkongress an der TU Berlin sorgt für Diskussionen. Die Veranstalter sprechen von Druck von außen - lenken aber ein.

Ein linker studentischer Kongress hat sich erfolgreich dagegen gewehrt, von der AfD verhindert zu werden. Die Technische Universität macht dabei aber keine gute Figur.