Haimhausen (dpa) - Es war eine weitgehend stille Gemeinschaft in der Kirche St. Nikolaus, in der Menschen versuchten, Unbegreifliches auszuhalten. Vor wenigen Stunden war ein Reisebus mit Grundschülern aus Haimhausen, einer Gemeinde mit etwa 5.600 Einwohnerinnen und Einwohnern unweit von München, mit einem Linienbus zusammengestoßen. Dutzende Grundschüler wurden verletzt, manche von ihnen schwer, ein Junge starb noch am Unfallort.„Es wurde wenig gesprochen“, sagt die katholische Gemeindereferentin Mandy Adam über den Abend des Unfalltags in der Kirche. 30 bis 40 Menschen seien dagewesen, manche hätten geweint, viele hätten still gesessen. Gemeinsam habe man das Vaterunser gebetet, auch Adams evangelische Kollegin Mirjam Pfeiffer sei dagewesen. „Da war ganz viel Trauer. Die Leute haben vor allem einen Ort gebraucht, wo sie sein können“, sagt die 51-Jährige.Neuigkeiten zu den SchwerstverletztenBayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte noch am Mittwochabend auf der Plattform X seine Anteilnahme ausgedrückt: „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer und wir beten für die Genesung der Verletzten.“ Er danke den Rettungskräften und der Polizei, die schnell geholfen hätten. „Das ist alles andere als selbstverständlich. Danke auch allen Ärzten und Pflegekräften in den Krankenhäusern, die jetzt ihr Bestes geben.“Zumindest zu den Schwerstverletzten meldete die Polizei am Morgen positive Neuigkeiten: Die Lehrerin und zwei Kinder seien nicht mehr in akuter Lebensgefahr. Die Unfallstelle war geräumt, die beteiligten Busse werden von einem Gutachter untersucht. Dabei gehe es etwa darum zu klären, ob technische Probleme zu dem Unfall geführt haben könnten, sagte ein Polizeisprecher. Zugleich sei ein Gutachten in Auftrag gegeben worden, um den Unfallablauf nachzuvollziehen.Nach Angaben der Polizei war der Linienbus in einer Kurve in den Gegenverkehr geraten und dort mit dem Reisebus zusammengestoßen. Wie es dazu kommen konnte, werde weiter ermittelt - was aber voraussichtlich mehrere Wochen dauern werde. Es handle sich laut Statistik nicht um einen Unfallschwerpunkt. Die Beamten hätten derzeit auch keine Hinweise darauf, dass einer der beiden Busfahrer den Unfall durch zu schnelles Fahren verursacht haben könnte.Auch am Unfallort wurden Blumen und Kerzen niedergelegt. Sven Hoppe/dpaGemeinsam „das Unfassbare“ aushalten - und Hilfe anbietenWas am Mittwoch auf der Staatsstraße bei Hebertshausen (Landkreis Dachau) passiert sei, sei für viele im Ort „unbegreiflich“, sagt Adam. „Jeder hier kennt irgendjemanden, der dort ein Kind hatte. Es ist ein Gemeinde-Schock.“ Viele Väter im Ort seien auch bei der Freiwilligen Feuerwehr und wegen des Unfalls im Einsatz gewesen - auch sie lasse das Erlebte nicht so schnell los. Antworten auf die Frage nach dem Warum zu liefern, stehe da nicht im Vordergrund, betonte Adam. „Ich brauche dann einen Ort, an dem ich sein kann, gemeinsam, Kerzen hinstellen kann und vielleicht eine besondere Atmosphäre habe, um gemeinsam das Unfassbare auszuhalten.“ Eine Kirche könne in so einem Ort für die Menschen ein solcher Ankerpunkt sein.Auch in der betroffenen Grundschule beschäftigte der schwere Unfall am Tag danach Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte. Der Fokus liege „derzeit auf der Betreuung und Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler, ihrer Familien sowie unserer gesamten Schulgemeinschaft“, heißt es. „Hierzu arbeiten wir auch mit geschulten Fachkräften sowie den vorgesetzten Dienststellen zusammen und bieten bei Bedarf umfangreiche Hilfsangebote an.“© dpa-infocom, dpa:260611-930-204932/4

Nach dem Zusammenstoß zweier Busse im Münchner Norden laufen umfangreiche Rettungsmaßnahmen. Mehrere Kinder sind verletzt, genaue Zahlen liegen noch nicht vor.

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Ein Reisebus mit Schülern stößt im Landkreis Dachau mit einem Linienbus zusammen. Viele Kinder werden verletzt - einige müssen in Krankenhäusern behandelt werden.

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Im Landkreis Dachau ist ein Reisebus mit Schulkindern mit einem Linienbus kollidiert. Wie viele Menschen verletzt wurden, ist noch unklar. Es liefen „umfangreiche…

Nach dem Zusammenstoß zweier Busse nördlich von München laufen umfangreiche Rettungsmaßnahmen. Unter den Verletzten sind auch Schulkinder.

Unweit von München ist ein Reisebus mit Schulkindern mit einem Linienbus zusammengestoßen. Mehrere Kinder seien dabei verletzt worden, eines tödlich.

Nördlich von München sind am Mittwoch zwei Busse kollidiert. Mehrere Kinder wurden mittelschwer bis schwer verletzt. Der Rettungseinsatz läuft.

Nach dem Zusammenstoß zweier Busse in Oberbayern ist ein Schulkind gestorben. Das gab der Dachauer Landrat Stefan Löwl (CSU) bei einer Pressekonferenz vor Ort bekannt.

Mehr als 30 Personen wurden verletzt, als ein Linienbus im Landkreis Dachau mit einem Reisebus voller Schulkinder kollidierte. Ein Junge starb noch am Unfallort.

Bei der Kollision von zwei Bussen ist in Oberbayern ein Kind getötet worden. Ein Reisebus mit Schulkindern kollidierte am Mittag bei Hebertshausen im Landkreis Dachau mit einem…

Hebertshausen (dpa) - Es sollte ein besonderer Tag für die Zweitklässler der Grundschule Haimhausen sein. Gemeinsam waren die Kinder bei einem Schulausflug. Doch gegen 12.30 Uhr…

Dutzende Grundschüler aus einem kleinen Ort in Oberbayern werden beim Zusammenstoß zweier Busse verletzt, ein Junge stirbt. Wie Menschen in der Gemeinde damit umgehen.

Zwei Busse stoßen in Oberbayern zusammen. Ein Kind stirbt, Dutzende werden verletzt. Am Tag danach werden Verletzte und Angehörige weiter betreut - und die Ursachensuche läuft.

Nach dem Busunglück bei Ampermoching, bei dem ein Zweitklässler starb, ist die Betroffenheit groß. Polizei und Anwohner fragen, wie es zu der tödlichen Kollision kommen konnte.…

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