BildZwei Busse sind nördlich von München auf einer Landstraße zusammengestoßen. Bildrechte: dpa-Bildfunk/Ralf ZwieblerSchlagwörterOberbayernPolizeiVerkehrUnfallBildrechte: dpa-Bildfunk/Ralf ZwieblerVideobeitragZwei Busse sind nördlich von München auf einer Landstraße zusammengestoßen. Aktualisiert am 10.06.2026, 17:48 UhrVideobeitragErschien zuerst am 10.06.2026, 14:06 Uhr >Bus-Unfall in Oberbayern: Ein Kind tot, drei SchwerverletzteBei der Kollision von zwei Bussen ist in Oberbayern ein Kind getötet worden. Ein Reisebus mit Schulkindern kollidierte am Mittag bei Hebertshausen im Landkreis Dachau mit einem Linienbus. Zwei Kinder wurden schwer verletzt, genau wie eine Lehrerin.VonÜber dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am 10.06.2026 um 14:00 Uhr.Nach dem Zusammenstoß zweier Busse in Oberbayern ist ein Schulkind gestorben. Das gab der Dachauer Landrat Stefan Löwl (CSU) bei einer Pressekonferenz vor Ort bekannt. Bei dem Todesopfer handelt es sich demnach um einen Jungen. Zwei Kinder wurden schwer verletzt, genau wie eine Lehrerin. Zwei weitere Kinder wurden mittelschwer und 28 Menschen leicht verletzt, darunter die beiden Busfahrer.Zum Artikel: Schwerer Bus-Unfall in Oberbayern: Was bislang bekannt istDer Unfall passierte Polizeiangaben zufolge gegen 12.30 Uhr auf einer Staatsstraße zwischen Hebertshausen und Haimhausen im Landkreis Dachau. Die Orte liegen rund 20 Kilometer nördlich vom Münchner Stadtzentrum. Beteiligt waren ein Linienbus und ein Reisebus.Busfahrer nicht alkoholisiert – Linienbus fast leerBeide Busfahrer waren nicht alkoholisiert. Das betonte eine Polizeisprecherin ausdrücklich. Sie reagierte damit wohl auch auf anderslautende Gerüchte im Netz.Der Linienbus war den Angaben zufolge – abgesehen vom Fahrer – leer. Im anderen Bus saßen Zweitklässler aus einer Schule in Haimhausen. Sie waren im Rahmen eines Ausflugs mit dem Reisebus unterwegs. Die Busse waren in einer Kurve zwischen Hebertshausen und Haimhausen zusammengestoßen. Polizei: "Schlimmes Bild" am UnfallortDie Ursache für den Unfall blieb zunächst unklar, die Polizei ermittelte dazu mit Hilfe eines Gutachters. Es habe sich "ein sehr schlimmes Bild" geboten, sagte die Polizeisprecherin. Nach dem Unfall waren zur Versorgung der Verletzten laut Rettungskräften vier Hubschrauber, etwa 15 Rettungswagen und 8 Notärzte im Einsatz. Die Staatsstraße wurde gesperrt. Für Angehörige wurde ein Bürgertelefon eingerichtet.Mit Informationen von dpa"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!