WARPTECHNEWS · LAB
HomeAIBusinessTechArchive
WARPTECH LAB NEWS

Warptech Lab News aggrega le notizie più rilevanti da oltre 700 fonti internazionali, con classificazione AI, TL;DR sintetici e timeline cluster su singole storie.

Navigazione

  • Home
  • Archivio
  • Editor's Brief
  • Cerca
  • Il tuo account
  • Newsletter tech/AI

Informazioni legali

  • Privacy Policy
  • Termini di servizio
  • Cookie Policy

© 2026 Sparktech S.R.L. — Tutti i diritti riservati. Sito gestito e manutenuto da Sparktech S.R.L.

Sede legale: Corso Libertà 55, 13100 Vercelli (VC), Italia · P.IVA / C.F. 02835910023 · Contatti: admin@warptechlab.com

Home
Storia in 5 fonti

Wahlrechtsreform stockt - CSU pocht auf Koalitionsvertrag

Berlin (dpa) - CDU/CSU und SPD kommen bei der geplanten Wahlrechtsreform nicht voran - deshalb macht die Union nun Druck auf den Koalitionspartner. „Die Reform des Wahlrechts muss kommen, sie steht im Koalitionsvertrag“, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Wenn jemand zum Gelingen dieses Koalitionsvertrags beitragen will, muss er sich auch an die Dinge halten, die wir vereinbart haben. Ohne diese Vereinbarung hätte die CSU den Koalitionsvertrag nicht unterschrieben.“Das Problem: Union und SPD haben bislang keine konsensfähige Alternative zum 2023 von der Ampel-Koalition eingeführten Wahlrecht gefunden.SPD beharrt auf Gewährleistung von ParitätEiner Einigung steht zudem die SPD-Forderung nach Parität im Weg - der Bundestag soll sich danach künftig je zur Hälfte aus Frauen und Männern zusammensetzen. Johannes Fechner, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion, verteidigt dies. „Wir haben seit 77 Jahren im Grundgesetz stehen, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Aber im Parlament erleben wir eher einen Rückschritt, einen Rückgang des Frauenanteils“, sagte er der dpa. „Dagegen wollen wir vorgehen.“Reform der Reform im Koalitionsvertrag vereinbart Im Koalitionsvertrag wurde festgelegt, eine Wahlrechtskommission einzusetzen. Diese sollte das Ampel-Wahlrecht evaluieren und noch 2025 Reformvorschläge vorlegen. Diese sollten gewährleisten, dass „jeder Bewerber mit Erststimmenmehrheit in den Bundestag einziehen kann und der Bundestag unter Beachtung des Zweitstimmenergebnisses grundsätzlich bei der aktuellen Größe verbleiben kann“.Zudem wurden zwei Prüfaufträge formuliert: Wie kann die gleichberechtigte Repräsentanz von Frauen im Parlament gewährleistet werden? Und sollen schon junge Menschen ab 16 Jahren wahlberechtigt sein? Ampel-Wahlrecht verkleinerte Bundestag erstmals wiederDas von SPD, Grünen und FDP 2023 beschlossene Wahlrecht verkleinerte den Bundestag von zuvor 736 auf 630 Abgeordnete. Dies soll auch nicht rückgängig gemacht werden - zumindest darin sind sich Union und SPD weitgehend einig. Der Bundestag zählt heute 630 Abgeordnete - dabei wollen Union und SPD es belassen. (Archivfoto) Michael Kappeler/dpa„Es bleibt unser Ziel, dass sich der Bundestag nicht vergrößert. 630 Abgeordnete - das muss die Orientierungsgröße sein. Dieses Ziel ist auch erreichbar“, betont der CSU-Politiker Hoffmann. „Wir sollten kein Wahlrecht beschließen, das das Risiko einer Vergrößerung auf bis zu 750 Abgeordnete beinhaltet“, sagt SPD-Mann Fechner mit warnendem Unterton. Denn dieses Risiko sieht er bei den Reformvorstellungen der Union. 23 Wahlkreissieger gingen bei der Wahl 2025 leer ausFür die Begrenzung auf 630 Abgeordnete schaffte die Ampel Überhang- und Ausgleichsmandate ab, durch die der Bundestag zuvor von Wahl zu Wahl anschwoll. Überhangmandate entstanden, wenn eine Partei mit den Erststimmen mehr Direktmandate gewann als ihr nach Zweitstimmenergebnis zustanden. Sie durfte diese behalten - die anderen Parteien erhielten dafür Ausgleichsmandate.Mit der Reform wurden die Zweitstimmenergebnisse einer Partei für die Zahl ihrer Mandate entscheidend. Errang sie nun mehr Direktmandate als ihr nach Zweitstimmen zustanden, dann gingen die Wahlkreissieger mit den schlechtesten Erststimmenergebnissen leer aus - so geschehen in 23 Wahlkreisen.Auch SPD sieht Handlungsbedarf - kein konsensfähiges ModellDies empört die Union bis heute. Aber auch die SPD ist mit dieser Regelung nicht mehr glücklich. „Dass nicht jeder Wahlkreis im Bundestag vertreten ist, ist ein Manko, das wir beseitigen wollen“, sagt Fechner.Nur wie? Ein Vorschlag der Union ist das sogenannte Grabenwahlrecht. Dabei wird die Hälfte der Sitze an direkt gewählte Wahlkreissieger vergeben, die zweite Hälfte geht gemäß Zweitstimmenergebnis an Listenkandidaten. Die Mandatsvergabe erfolgt völlig getrennt voneinander. Ein Verrechnen der Direktmandate bei der Sitzverteilung nach den Zweitstimmenanteilen gibt es nicht. Dies begünstigt die stärkste politische Kraft - also nach den aktuellen Umfragen AfD und Union. Das Kreuz auf dem Wahlzettel machen, ist eine Sache - wie daraus Mandate werden eine andere. (Archivfoto) Sebastian Gollnow/dpaDie Union kann sich auch eine Neuauflage des 2020 mit der SPD beschlossenen Wahlrechts vorstellen. Dabei wurde ein Ausufern der Größe des Bundestags begrenzt, indem drei Überhangmandate unausgeglichen blieben - rechtlich möglich wären bis zu 15. Zudem sollte in einem zweiten Schritt die Zahl der Wahlkreise von 299 auf 280 verringert werden.Wahlrechtsexperte sieht keine Chance für VorschlägeDie Idee eines Grabenwahlrechts entsetzt den Wahlrechtsexperten Robert Vehrkamp geradezu. Denn es würde für die AfD wie ein Booster wirken. „Ich halte ein Grabenwahlsystem in der jetzigen polarisierten Situation des Parteiensystems für vollkommen unverantwortlich.“ Und dass sich die SPD wieder auf unausgeglichene Überhangmandate einlässt, kann sich der am Zentrum für Demokratieforschung der Leuphana Universität Lüneburg lehrende Professor kaum vorstellen. „Warum soll denn die SPD dieses Thema wieder auf den Tisch legen – in einer Situation, in der sie bis auf weiteres keinerlei Aussichten hat, selbst Überhangmandate zu erzielen?“ Zudem wäre mit diesem System die Größe des Bundestags bei jeder Wahl unkalkulierbar. „Das wäre ein Vabanquespiel.“Wie geht es weiter? Die Wahlrechtskommission habe ihre Arbeit erledigt, sagt Fechner. „Jetzt müsste der Koalitionsausschuss entscheiden, ob und wie das Wahlrecht geändert wird.“© dpa-infocom, dpa:260607-930-184318/1

Raccontata dasueddeutsche.dezeit.dewelt.detagesspiegel.dehandelsblatt.com

Confronto fonti

5 prospettive sulla stessa storia
AI · summaries
sueddeutsche.deStai leggendo5 h fa

Wahlrechtsreform stockt - CSU pocht auf Koalitionsvertrag

Berlin (dpa) - CDU/CSU und SPD kommen bei der geplanten Wahlrechtsreform nicht voran - deshalb macht die Union nun Druck auf den Koalitionspartner. „Die Reform des Wahlrechts muss kommen, sie steht im…

originale
zeit.de5 h fa

Wahlrecht für den Bundestag: Wahlrechtsreform stockt - CSU pocht auf Koalitionsvertrag

CDU/CSU und SPD können sich nicht auf Wahlrechtsreform einigen: CSU fordert Koalitionsvertrag-Erfüllung, SPD 50% Frauen-Parität im Bundestag. Blockade verzögert Lösung für 23 Wahlkreissieger ohne Mandat (2025) und riskiert Koalitionsstabilität.

Leggi questa versione → originale
tagesspiegel.de3 h fa

Kein Kompromiss in Sicht: Union und SPD ringen um Reform des Wahlrechts

Unter den Reformprojekten von Union und SPD ist dies sicherlich eines der kleineren: Auch das Wahlrecht soll überarbeitet werden. Doch die Verhandlungen stocken.

Leggi questa versione → originale
welt.de5 h fa

Wahlrechtsreform stockt - CSU pocht auf Koalitionsvertrag - WELT

CDU/CSU und SPD blockieren sich bei Wahlrechtsreform: CSU pocht auf Vertrag, SPD fordert Parität (50% Frauen); 23 Direktmandate fielen 2025 weg. CDU-Grabenwahlrecht würde AfD begünstigen; SPD kann nicht akzeptieren. Koalitionsstau ohne Sicht auf Einigung.

Leggi questa versione → originale
handelsblatt.com2 h fa

Reformen: Wahlrechtsreform stockt – Parteien uneinig über Ausgestaltung

Die Regierungsparteien sind uneinig über eine Reform des Wahlrechts. Eine Wahlrechtskommission sollte Klarheit schaffen, doch die Vorstellungen der Parteien gehen teils weit auseinander.

Leggi questa versione → originale

Timeline cronologica

  1. domenica 7 giugno 2026·sueddeutsche.de

    Wahlrechtsreform stockt - CSU pocht auf Koalitionsvertrag

    Berlin (dpa) - CDU/CSU und SPD kommen bei der geplanten Wahlrechtsreform nicht voran - deshalb macht die Union nun Druck auf den Koalitionspartner. „Die Reform des Wahlrechts muss…

  2. domenica 7 giugno 2026·zeit.de

    Wahlrecht für den Bundestag: Wahlrechtsreform stockt - CSU pocht auf Koalitionsvertrag

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wahlrecht für den Bundestag“. Lesen Sie jetzt „Wahlrechtsreform stockt - CSU pocht auf Koalitionsvertrag“.

  3. domenica 7 giugno 2026·welt.de

    Wahlrechtsreform stockt - CSU pocht auf Koalitionsvertrag - WELT

    Unter den Reformprojekten von Union und SPD ist dies eines der kleineren: Auch das Wahlrecht soll überarbeitet werden. Doch ein Kompromiss ist nicht in Sicht. Die Union macht…

  4. domenica 7 giugno 2026·tagesspiegel.de

    Kein Kompromiss in Sicht: Union und SPD ringen um Reform des Wahlrechts

    Unter den Reformprojekten von Union und SPD ist dies sicherlich eines der kleineren: Auch das Wahlrecht soll überarbeitet werden. Doch die Verhandlungen stocken.

  5. domenica 7 giugno 2026·handelsblatt.com

    Reformen: Wahlrechtsreform stockt – Parteien uneinig über Ausgestaltung

    Die Regierungsparteien sind uneinig über eine Reform des Wahlrechts. Eine Wahlrechtskommission sollte Klarheit schaffen, doch die Vorstellungen der Parteien gehen teils weit…