Tel Aviv/Beirut (dpa) - Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge im Süden des Libanons die strategisch gelegene Kreuzritterfestung Beaufort eingenommen. Sie weitete damit ihre Bodeneinsätze im Nachbarland weiter aus, wie es in einer Mitteilung am Morgen hieß. Das Foto eines dpa-Reporters zeigte eine israelische Flagge, die auf der Festung gehisst wurde. Israels Armee äußerte sich auf Anfrage dazu zunächst nicht.Das israelische Militär warf der libanesischen Hisbollah-Miliz vor, in der Gegend Einrichtungen zu haben und von dort aus auch Angriffe ausgeführt zu haben. Israel geht in dem Gebiet laut eigenen Angaben etwa gegen Raketenabschussrampen der vom Iran unterstützten Schiitenorganisation vor. Ein Armeesprecher bezeichnete die Festung als „Symbol der Arroganz“ der Hisbollah. Die Kreuzritterfestung Beaufort wurde im 11. Jahrhundert errichtet und liegt knapp nördlich des Flusses Litani, hinter den sich die Hisbollah laut einer Vereinbarung zurückziehen sollte. Die Festung liegt zugleich in der Nähe eines nordöstlichen Ausläufers der israelischen Grenze. Von dem in 700 Meter Höhe gelegenen Bau hat man einen guten Überblick über die Umgebung. Die Festung war schon während der rund 20 Jahre langen israelischen Besatzung bis zum Jahr 2000 ein Schauplatz des Konflikts. Libanons Ministerpräsident: „Versuch, Geschichte auszuradieren“Libanons Ministerpräsident Nawaf Salam warf Israel vor, den südlichen Libanon weitreichend zu zerstören. Israels Angriffe seien ein „Versuch, die Geschichte auszuradieren“, sagte er der Staatsagentur NNA zufolge. Die Kosten des Kriegs seien für die Libanesen immens. Das Land dürfe nicht zum „Faustpfand“ in regionalen Konflikten werden.Ein israelischer Militärsprecher forderte am Morgen einen Großteil der Einwohner im Südlibanon dazu auf, sich nördlich des Sahrani-Flusses - etwa 40 Kilometer nördlich der israelischen Grenze - zu begeben. Eine solch umfassende Fluchtaufforderung hatte es zuletzt kurz vor Beginn der Waffenruhe Mitte April gegeben. Israels Armee begründete den Fluchtaufruf mit den Angriffen der Hisbollah auf Israel. Das Militär werde in der Gegend entschieden gegen die Miliz vorgehen.Warnsirenen in Nordisrael nach Beschuss aus dem NachbarlandIsraels Armee meldete zugleich erneut Beschuss aus dem Libanon. In Nordisrael heulten mehrfach die Warnsirenen. Militärangaben zufolge wurde zudem ein israelischer Soldat im Südlibanon getötet. Israelischen Berichten zufolge kam er bei Drohnenbeschuss der Hisbollah am späten Samstagabend ums Leben.Wegen der Drohnen- und Raketenangriffe der Hisbollah können derzeit Tausende Kinder in mehreren nordisraelischen Orten, die in der Nähe der Grenze zum Libanon liegen, derzeit nicht in die Schule gehen.© dpa-infocom, dpa:260531-930-152666/1

Militärsprecher Adraee ruft fast die ganze Großstadt Sour zur Flucht auf. Über 150.000 Menschen lebten dort. Auch Hisbollah greift weiter in Israel an.

Israels Armee hat erstmals seit Wochen die libanesische Hauptstadt Beirut angegriffen. Ziel soll ein Hisbollah-naher Milizionär gewesen sein. Bei Luftangriffen auf den Süden des…

Trotz Waffenruhe eskaliert der israelische Krieg gegen die Hisbollah. Die Rechtsextremen in Netanjahus Regierung fordern eine Besiedlung des Südlibanon.

30 Kilometer nördlich der Grenze: Israels Premier Benjamin Netanyahu hat dem Militär den Marschbefehl über den Litani-Fluss gegeben. Im Kampf gegen die Hisbollah rückt nun auch…

Israel führt mit dem Libanon in Washington Gespräche, während die Kämpfe mit der Hisbollah-Miliz weitergehen. Die israelische Armee dringt dabei laut Premier Netanjahu immer…

Die israelische Armee hat die Gegend einer Burg im Libanon angegriffen. Zuvor gab es gegenseitige Raketenbeschüsse zwischen Israel und der Hisbollah.

Trotz offizieller Waffenruhe verschärft sich die Lage im Libanon erneut. Israel meldet eine Ausweitung seiner Bodenoffensive und eine Einnahme der Burg Beaufort, während sich…

Die israelische Armee baut eigenen Angaben zufolge ihre »vorgeschobene Verteidigungslinie« im Libanon aus. Sie soll eine »direkte Bedrohung« im Norden Israels verhindern.

Israel weitet seinen Bodeneinsatz im Libanon auf „zusätzliche Gebiete“ aus. Libanons Premier kritisiert „Kollektivstrafe“. Hisbollah beschießt Nordisrael.

Tel Aviv/Beirut (dpa) - Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge im Süden des Libanons die strategisch gelegene Kreuzritterfestung Beaufort eingenommen. Sie weitete damit…

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nahost“. Lesen Sie jetzt „Israel nimmt strategisch wichtige Festung im Südlibanon ein“.

Israel weitet die Einsätze im Südlibanon aus. Die Einnahme einer Kreuzritterfestung könnte dabei strategische Vorteile bringen. Die Hisbollah-Miliz feuert wieder auf Israel.

Israels Armee rückt im Libanon weiter vor und nimmt eine Kreuzritterfestung aus dem 11. Jahrhundert ein. Ein israelischer Armeesprecher bezeichnet sie als «Symbol der Arroganz»…

Es ist ein tiefer Vorstoß mit hoher symbolischer Bedeutung: Das israelische Militär hat laut eigenen Angaben die Kreuzfahrerburg Beaufort im Libanon unter seine Kontrolle gebracht…

L'armée israélienne a affirmé ce dimanche qu'elle s’était emparée de la forteresse médiévale de Beaufort, dans le sud du Liban, où elle a étendu ses opérations contre le Hezbollah…

Die israelische Armee meldet eine Ausweitung ihres Bodeneinsatzes im Libanon. Im Süden des Landes hat Israel eine strategisch wichtige Festung eingenommen.

Bei den Kämpfen gegen die Hisbollah-Miliz rückt Israel im Südlibanon weiter vor. Nun haben Streitkräfte die strategisch und symbolisch wichtige Burg Beaufort eingenommen - und…

Tel Aviv/Beirut (dpa) - Israel rückt immer weiter in den Libanon vor. Während die libanesische Hisbollah Israel wieder beschoss, nahm die israelische Armee im Südlibanon die…