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Storia in 7 fonti

13.000 weitere Stellen - Massiver Jobabbau bei Bosch geplant

Gerlingen (dpa) - Der Zulieferer Bosch reagiert auf die Krise in der Automobilindustrie und hat drastische Einschnitte beim Personal in Deutschland angekündigt. Um Kosten zu sparen, sollen - neben weiteren Maßnahmen - etwa 13.000 weitere Stellen abgebaut werden, vor allem an deutschen Standorten der Zuliefersparte Mobility. Die Maßnahmen sollten bis Ende 2030 abgeschlossen sein, teilte das Unternehmen aus Gerlingen bei Stuttgart mit. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ berichtet.Warum Bosch Stellen abbautIn der deutschen Autoindustrie läuft es gerade alles andere als rund. Die Hersteller haben mit sinkenden Absatzzahlen und teils drastischen Gewinneinbrüchen zu kämpfen. Das wirkt sich auch auf deren Zulieferer aus. So brach etwa der Gewinn von Bosch unter dem Strich im vergangenen Jahr um die Hälfte ein.Ende 2024 hatte der Konzern weltweit insgesamt fast 417.900 Beschäftigte - und damit rund 11.600 weniger als ein Jahr zuvor. In Deutschland sank die Mitarbeiterzahl um gut 4.500 auf mehr als 129.600 (minus 3,4 Prozent). In der Mobility-Sparte in Deutschland arbeiteten zuletzt etwas über 70.000 Menschen, wie Bosch-Arbeitsdirektor Stefan Grosch sagte. Der größte Bosch-Geschäftsbereich macht mehr als 60 Prozent des Gesamtumsatzes von gut 90 Milliarden Euro aus.Wie Bosch bislang reagiert hatBereits seit Ende 2023 gibt es bei Bosch eine ganze Reihe von Stellenabbauprogrammen. Vor allem die Zuliefersparte Mobility ist davon betroffen gewesen, aber auch die Hausgeräte-Tochter BSH oder die Werkzeugsparte. Bosch habe seit Anfang vergangenen Jahres einen Abbaubedarf von 9.000 Stellen in Deutschland beim Unternehmensbereich Mobility kommuniziert, teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit. Insgesamt summierte sich der angekündigte Stellenabbau zuletzt auf fast 15.000 Jobs weltweit. Warum der Stellenabbau nun verschärft wirdDas wirtschaftliche Umfeld und die Marktbedingungen bei Bosch Mobility seien zuletzt noch deutlich anspruchsvoller geworden, hieß es laut Mitteilung. Demnach gebe es eine Kostenlücke von weltweit jährlich rund 2,5 Milliarden Euro, die es zu schließen gelte. „Wir müssen dringend an der Wettbewerbsfähigkeit im Mobility-Bereich arbeiten und unsere Kosten weiter dauerhaft senken. Dazu setzen wir viele Hebel in Bewegung“, sagte Arbeitsdirektor Grosch. Und: „Bedauerlicherweise kommen wir dabei auch nicht um einen weiteren Stellenabbau über das bereits kommunizierte Maß herum. Das schmerzt uns sehr, doch es führt leider kein Weg daran vorbei.“Bosch-Arbeitsdirektor Stefan Grosch: „Der Zeitdruck ist groß.“ Bernd Weißbrod/dpaMit den Arbeitnehmervertretungen wolle Bosch an den einzelnen Standorten rasch über erforderliche Maßnahmen sprechen und möglichst sozialverträgliche Lösungen vereinbaren. „Der Zeitdruck ist groß“, sagte Grosch.Welche Standorte besonders stark betroffen sindBesonders hart trifft es Mobility-Standorte in Baden-Württemberg. Im Stuttgarter Stadtteil Feuerbach sollen bis Ende 2030 rund 3.500 Stellen abgebaut werden. In Schwieberdingen bei Stuttgart sollen rund 1.750 Stellen bis Ende 2030 wegfallen. In Waiblingen, ebenfalls nicht weit entfernt von Stuttgart, plane das Unternehmen, die Produktion für Verbindungstechnik mit derzeit rund 560 Mitarbeitenden bis Ende 2028 auslaufen zu lassen, hieß es laut Mitteilung. Am badischen Standort Bühl/Bühlertal gebe es einen Anpassungsbedarf von 1.550 Stellen bis Ende 2030. Und im saarländischen Homburg plane Bosch den Abbau von rund 1.250 Stellen bis Ende 2030. Hinzu kämen weitere Anpassungen, zum Beispiel auch in der Bosch-Zentrale, sagte Arbeitsdirektor Grosch. Wie der Betriebsrat reagiert„Es steht außer Frage, dass die Situation in der deutschen und europäischen Automobil- und Zulieferindustrie sehr angespannt ist“, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende des Geschäftssektors Mobility, Frank Sell, einer Mitteilung zufolge. „Einen Personalabbau dieser historischen Größenordnung - ohne gleichzeitige Zusagen zur Sicherung unserer Standorte in Deutschland - lehnen wir jedoch entschieden ab!“ Bosch verspiele damit Vertrauen und sorge für „einen sozialen Kahlschlag in vielen Regionen“, kritisierte Sell.Betriebsratschef Frank Sell: „Kämpfen wie ein Löwe.“ Bernd Weißbrod/dpaIn einer Pressekonferenz sagte Sell, es stehe ein extrem heißer Herbst bevor. Man werde „kämpfen wie ein Löwe“. Der Betriebsrats-Chef gab auch einen Einblick in die Gefühlswelt der Belegschaft. Am Stuttgarter Standort Feuerbach sei es beim Verkünden der Maßnahmen am Donnerstag „mucksmäuschenstill“ gewesen. Die Leute seien Sell zufolge „völlig geschockt“ gewesen, viele Mitarbeiter hätten geweint. Was die IG Metall dazu sagtDie Gewerkschaft IG Metall reagierte empört. „Nach Ihren jüngsten Ankündigungen würde Robert Bosch im Grab rotieren!“, warf Christiane Benner, Erste Vorsitzende der IG Metall, dem Management des Unternehmens in einer Mitteilung vor. „Sie treten die Werte mit Füßen, die Bosch erfolgreich gemacht haben: Zuverlässigkeit, Verantwortung und ein faires Miteinander.“ Die IG Metall kündigte Widerstand gegen die Maßnahmen an. „Wir werden uns als IG Metall wehren. Es geht um viele tausend Beschäftigte von Bosch, die ihren Arbeitsplatz verlieren, es geht um deren Familien und es geht um Regionen, die Perspektive, Kaufkraft und Steuereinnahmen verlieren“, sagte Benner. Es gehe aber auch um den Industriestandort als Ganzes.© dpa-infocom, dpa:250925-930-84245/3

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13.000 weitere Stellen - Massiver Jobabbau bei Bosch geplant - WELT

Der Autozulieferer Bosch verschärft seine Sparmaßnahmen. Etwa 13.000 weitere Stellen sollen in Deutschland abgebaut werden. Der Betriebsrat will «kämpfen wie ein Löwe».

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bbc.com9 mesi fa

Bosch to cut 13,000 jobs in Germany to save billions in costs

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ilfattoquotidiano.it9 mesi fa

Bosch licenzierà 13mila lavoratori entro il 2030. I sindacati: "Il taglio più grande della storia"

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Timeline cronologica

  1. giovedì 25 settembre 2025·sueddeutsche.de

    Bosch streicht weitere 13 000 Stellen in Deutschland

    Schon vergangenes Jahr hatte Bosch hierzulande 4500 Stellen abgebaut. In den nächsten Jahren sollen noch mal 13 000 Jobs in der Autosparte wegfallen.

  2. giovedì 25 settembre 2025·sueddeutsche.de

    Zulieferer Bosch will etwa 13.000 weitere Stellen abbauen

    Gerlingen (dpa) - Der Autozulieferer Bosch will Kosten sparen und etwa 13.000 weitere Stellen abbauen, vor allem an deutschen Standorten der Zuliefersparte Mobility. Die Maßnahmen…

  3. giovedì 25 settembre 2025·welt.de

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    Der Autozulieferer Bosch verschärft seine Sparmaßnahmen. Etwa 13.000 weitere Stellen sollen in Deutschland abgebaut werden. Der Betriebsrat will «kämpfen wie ein Löwe».

  4. giovedì 25 settembre 2025·welt.de

    Zulieferer Bosch will etwa 13.000 weitere Stellen abbauen - WELT

    Der Autozulieferer Bosch will Kosten sparen und etwa 13.000 weitere Stellen abbauen, vor allem an deutschen Standorten der Zuliefersparte Mobility. Die Maßnahmen sollten bis Ende…

  5. giovedì 25 settembre 2025·repubblica.it

    Bosch taglierà 13mila posti: “Due miliardi all’anno di costi in meno per rimanere competitivi”

    Il piano del colosso tedesco, principale fornitore mondiale di componentistica auto, riguarderà il 3% della sua forza lavoro

  6. giovedì 25 settembre 2025·welt.de

    Wo Bosch die meisten Stellen streichen will - WELT

    Der Autozulieferer Bosch reagiert auf die Krise der Autoindustrie und verkündet herbe Einschnitte beim Personal. Vor allem Beschäftigte in Deutschland soll es treffen. Ein…

  7. giovedì 25 settembre 2025·ilpost.it

    L’azienda tedesca Bosch ha detto che licenzierà 13mila persone, per le difficoltà del settore automobilistico

    La multinazionale tedesca Bosch ha detto che licenzierà 13mila persone, pari circa al 3 per cento dei 418mila lavoratori totali, entro il 2030. L’azienda ha detto che i…

  8. giovedì 25 settembre 2025·sueddeutsche.de

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  9. giovedì 25 settembre 2025·corriere.it

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  12. venerdì 26 settembre 2025·sueddeutsche.de

    Warum Autohersteller und Zulieferer Schwierigkeiten haben

    Gerlingen (dpa) - Über der Autoindustrie in Deutschland hängen düstere Wolken. Sowohl die Hersteller als auch deren Zulieferer stehen mächtig unter Druck. Viele reagieren und…

  13. venerdì 26 settembre 2025·welt.de

    Warum Autohersteller und Zulieferer Schwierigkeiten haben - WELT

    Der Autozulieferer Bosch hat einen massiven Stellenabbau angekündigt. Aber sparen müssen quasi alle, Zulieferer und Hersteller. Was ist gerade los in Deutschlands Autoindustrie?