Für den Fall, dass Brüssel und Washington sich im transatlantischen Handelsstreit nicht einigen können, will die EU Gegenmaßnahmen auf US-Exporte im Wert von mehr als 90 Milliarden Euro verhängen. Priorität soll aber weiter eine Verhandlungslösung haben.

Kanzler Friedrich Merz will im Zollstreit mit den USA weiter verhandeln – in der EU wird dennoch ein wesentlich umfangreicheres Paket mit Gegenmaßnahmen geschnürt.

Der Zoll-Deal mit Japan dürfte sich als innenpolitisches Problem für den US-Präsidenten entpuppen. Genau deshalb sollte sich die EU daran orientieren.