Am Sonntag wählt Schweden und kann sich für links oder rechts entscheiden. Gesundheitssystem, Wirtschaft und Arbeitslosigkeit dominierten den Wahlkampf.

Wer macht das Rennen? Jimmie Åkesson, SD-Parteiführer (l.), oder Magdalena Andersson, Parteivorsitzende der Sozialdemokraten (r.)

Anders Wiklund/tt/imago

Rechts oder links? Am Sonntag wählt Schweden ein neues Parlament. Die Frage, welche Seite gewinnt, ist besonders brisant, seitdem „rechts“ in Schweden nicht mehr nur für klassisch-konservativ steht, sondern die Schwedendemokraten mit einschließt. Die Rechtspopulisten könnten nach ihrem bereits 2022 erfolgten Vorrücken ins politische Machtzentrum nun erstmals auch eigene Minister stellen.

Bislang standen sie noch an der Seitenlinie, hatten als offizieller Mehrheitsbeschaffer für die Regierung aber bereits starken Einfluss auf deren Politik. Der Name Tidö-Regierung verweist auf den Ort, an dem diese Zusammenarbeit ausgehandelt wurde. Angeführt wird sie von den Moderaten des Ministerpräsidenten Ulf Kristersson, in Koalition mit Liberalen und Christdemokraten.