Iran und Emirate haben sich zu Gesprächen getroffenDer iranische Präsident Massud Peseschkian und der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Sajed al Nahjan, haben sich am Rande des BRICS‑Gipfels in Neu-Delhi getroffen. Nach Angaben der Regierung der Emirate erörterten die beiden Präsidenten regionale und internationale Entwicklungen sowie Möglichkeiten zur Deeskalation und zur Förderung von Stabilität. Zudem ging es demnach um Bemühungen für Frieden und Entwicklung in der Region.Irak bestätigt Angriffe auf saudische Ölpipeline von seinem GebietDie irakische Regierung hat bestätigt, dass Angriffe auf eine saudische Ölpipeline von irakischem Gebiet ausgingen. Die Regierung teilte am Samstagmorgen mit, Ministerpräsident Ali al-Saidi habe eine Untersuchung des Einsatzkommandos in der Provinz Majsan angeordnet und dessen Kommandeur entlassen. Zuvor hatten die Behörden festgestellt, dass die Angriffe auf Saudi-Arabien von einem Standort in dieser Provinz aus gestartet worden waren.Iran stellt Öffnung der Straße von Hormus in AussichtIrans Präsident Massud Peseschkian stellt nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna eine Wiedereröffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus in Aussicht. Peseschkian knüpft diesen Schritt jedoch an ein Ende der US-Seeblockade sowie militärischer Aktionen der US-Armee. Laut Peseschkian unterzeichnen der Oman und Iran an diesem Montag in der omanischen Hauptstadt Maskat ein Abkommen über neue Schiffsrouten in der Meerenge. Beide Länder sind Anrainer der Straße von Hormus. Bei der Unterzeichnung nehmen Peseschkian zufolge auch die Außenminister der arabischen Anrainerstaaten des Persischen Golfs teil. Das Abkommen solle dann der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation übergeben werden.Bericht: US-Schutz für Tanker in Hormus nur noch zu bestimmten ZeitenDie USA schränken einem Medienbericht zufolge den militärischen Schutz für Tanker in der Straße von Hormus auf bestimmte Zeitfenster ein. Die Schiffe seien aufgefordert worden, die Meerenge nur noch zu festgelegten Zeiten zu passieren, berichtet die Zeitung „Financial Times“ unter Berufung auf E-Mails des US-Marinekoordinationszentrums. Der Schutz aus der Luft sei seit Anfang September auf zwei tägliche Zeitfenster begrenzt. Hintergrund sind verstärkte iranische Angriffe auf Schiffe in der Nacht. Die Regierung in Washington bietet die Unterstützung seit Mai für Schiffe an, die eine Route entlang der omanischen Küste nutzen.Irak schließt Iran-Übergang nach Drohnenangriff auf saudische PipelineDer Irak schließt nach den jüngsten Drohnenangriffen in Saudi-Arabien als Vorsichtsmaßnahme den Grenzübergang Schalamtscheh zum Iran. Das sagten zwei Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Derzeit laufe ein groß angelegter Einsatz, um die Täter zu fassen. Die Regierung in Riad führt den Angriff auf die wichtige Ost-West-Pipeline des Landes auf aus dem Irak gestartete Drohnen zurück. Unterdessen warnte der saudi-arabische Zivilschutz in Chamis Muschait vor einer möglichen Gefahr.Irak setzt Militärkommandeur nach Drohnenangriffen auf Saudi-Arabien abDer Irak setzt nach Angaben des Büros des Ministerpräsidenten einen Militärkommandeur ab. Untersuchungen hätten ergeben, dass die jüngsten Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien von irakischem Gebiet ausgegangen seien. Der Kommandeur war der Mitteilung zufolge bislang für Einsätze in der südirakischen Provinz Maysan zuständig.Saudi-Arabien schaltet nach Angriffen wichtige Pipeline abSaudi-Arabien hat die wichtige Ost-West-Pipeline, die unter Umgehung der faktisch blockierten Straße von Hormus Öl vom Persischen Golf zum Roten Meer bringen kann, nach Angriffen auf die Leitung in den Regionen Riad und Medina vorsorglich abgeschaltet. Das teilte die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle im Energieministerium mit. Bei der Attacke am Donnerstag seien mehrere Menschen verletzt worden. Es seien die notwendigen Maßnahmen getroffen worden, um die Pipeline zu sichern, hieß es weiter. Angaben zu möglichen Schäden gab es zunächst ebenso wenig wie zu dem Angreifer. Der US-Sender CNN berichtete unter Berufung auf Angaben von US-Regierungsbeamtenseite, dass die mehr als 1.200 Kilometer lange Pipeline durch Drohnen angegriffen worden sei, die aus dem Irak gestartet sein sollen. Das für die Region zuständige US-Kommando Centcom lehnte auf Anfrage einen Kommentar zu dem Bericht ab. Iran und Golfstaaten wollen über Straße von Hormus sprechenDer Iran und Staaten am Persischen Golf wollen Berichten zufolge am kommenden Montag über die umkämpfte Straße von Hormus sprechen. An dem Treffen sollen die Außenminister aus dem Iran, Irak, Oman, Kuwait, Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien teilnehmen, wie die „Financial Times“ und das iranische Nachrichtenportal „Iran Nuances“ berichteten. Ausgerichtet werde das Treffen im Oman. Iranischer Präsident trifft zum BRICS-Gipfel in Indien einDer iranische Präsident Masoud Pezeshkian ist zum BRICS‑Gipfel nach Neu-Delhi gereist. Indische Sender berichteten, dass der Nahostkonflikt weit oben auf der Tagesordnung stehen werde. Pezeshkian, der zum ersten Mal als Staatschef Indien besucht, wird Gespräche mit dem indischen Premierminister Narendra Modi führen, teilte iranische staatliche Nachrichtenagentur Irna mit. Der zweitägige BRICS‑Gipfel beginnt morgen.Israels Armee tötet hochrangigen Hamas-Kommandeur im GazastreifenDie israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen hochrangigen Kommandeur der islamistischen Hamas im Gazastreifen mit einem gezielten Angriff getötet. Nach Angaben des Militärs war der Kommandeur der Hamas-Brigade von Chan Junis, Muhammad Jasuri, für die Planung von Dutzenden Anschlägen auf israelische Soldaten verantwortlich. Außerdem soll er den Wiederaufbau der im Gaza-Krieg geschwächten Brigade vorangetrieben haben. Die Terrororganisation Hamas unterhält im Gazastreifen fünf Brigaden.Al Jazeera: Saudi-Arabien fliegt Luftangriffe auf eroberten Huthi-HafenDer Nachrichtensender Al Jazeera zitiert Berichte aus Kanälen der Huthi-Miliz, die offenbar Luftangriffe Saudi-Arabiens melden. Dabei soll es um die Hafenstadt Mokka am Roten Meer gehen, die die Miliz erst Stunden zuvor erobert hatte.Huthi erobern Insel in wichtiger Meerenge Bab al-MandabDie mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen haben jemenitischen Regierungsquellen zufolge eine strategisch gelegene Insel in der Meerenge Bab al-Mandab erobert. Der für den Welthandel enorm wichtige Schifffahrtsweg durch das Rote Meer dürfte damit noch stärker bedroht werden als bisher.Iran spricht mit Pakistan über regionale EskalationIrans Außenminister hat im Zuge der regionalen Eskalation im Jemen mit Pakistans Armeechef telefoniert. Dabei hätten sich Minister Abbas Araghtschi und Feldmarschall Asim Munir am Donnerstagabend über die „Verschärfung der Spannungen und die zunehmende Unsicherheit in der Region“ ausgetauscht, teilte das iranische Außenministerium mit.Beide Seiten hätten auf die Notwendigkeit regionaler Koordinierung verwiesen, um einen „dauerhaften Frieden“ und „nachhaltige Sicherheit“ in der Region zu schaffen. Die Atommacht Pakistan vermittelt im Konflikt zwischen den USA und dem Iran, zuletzt jedoch ohne erkennbare Fortschritte.Irans Außenminister Abbas Araghtschi. dpaHuthi-Miliz kontrolliert weite Teile der jemenitischen KüsteDie vom Iran unterstützte Huthi-Miliz treibt im Jemen ihren Vormarsch entlang der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer voran. Die Islamisten hätten den Küstenort Dhubab erreicht, sagen zwei Vertreter der jemenitischen Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. Die Stadt gilt zusammen mit der nahegelegenen Insel Perim als Schlüssel für die Kontrolle über Bab al-Mandab, einer der weltweit wichtigsten Schifffahrtsrouten für den Transport von Öl und anderen Waren.Bericht: Trump lehnt saudiarabische Bitte um Angriffe auf Huthis abDer saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman hat US-Präsident Donald Trump einem Medienbericht zufolge vergeblich zu Militärschlägen gegen die Huthi-Rebellen im Jemen gedrängt. Der Kronprinz habe Trump am Donnerstag zweimal angerufen und zu den Angriffen auf die vom Iran unterstützte Miliz aufgefordert, berichtete das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter am Freitag. Trump habe die Bitte jedoch abgelehnt. Die US-Regierung beabsichtige derzeit nicht, direkt militärisch gegen die Huthis vorzugehen und wolle sich auf den Konflikt mit dem Iran konzentrieren. Eine Stellungnahme der USA und Saudi-Arabiens lag zunächst nicht vor.Die USA sind dem Axios-Bericht zufolge zwar besorgt über den wieder eskalierenden Konflikt im Jemen und weiteten ihre Unterstützung für Saudi-Arabien aus. Sie wollten jedoch eine direkte militärische Beteiligung vermeiden. US-Vertreter hätten Saudi-Arabien in den vergangenen Wochen signalisiert, dass Präsident Trump den Fokus auf den Iran und die Sicherung der Straße von Hormus richten und die Eröffnung einer weiteren militärischen Front vermeiden wolle.Bericht: Golf-Staaten und Iran planen Treffen zu Straße von HormusDie Außenminister der Golfstaaten wollen sich einem Zeitungsbericht zufolge am Montag in Oman mit ihrem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi treffen. Bei den Gesprächen in der Küstenstadt Salalah soll eine vorübergehende Vereinbarung zur Regelung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus angestrebt werden, berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Initiative für das Treffen geht demnach von Oman und dem Iran aus. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte die Angaben zunächst nicht unabhängig überprüfen.Saudi-Arabien kündigt Maßnahmen gegen Huthi-Angriffe anNach der Einnahme der strategisch wichtigen jemenitischen Hafenstadt Mokka durch die Huthi-Rebellen hat Saudi-Arabien Gegenmaßnahmen angekündigt. Das Königreich werde alle notwendigen Schritte ergreifen, um Angriffe der vom Iran unterstützten Rebellen abzuschrecken. Der saudische UN-Botschafter Abdulasis Alwasil bekräftigte vor dem UN-Sicherheitsrat das Recht seines Landes, seine territoriale Unversehrtheit im Einklang mit der UN-Charta und dem Völkerrecht zu schützen.Die Huthi hatten Mokka am Donnerstag eingenommen. Damit sind sie der Kontrolle über eine wichtige Zufahrt zum Roten Meer näher gekommen. Die Hafenstadt liegt rund 80 Kilometer von der Meerenge Bab al-Mandab entfernt. Über die Wasserstraße zwischen dem Roten Meer und dem Golf von Aden werden etwa zwölf Prozent des weltweiten Öls und anderer Güter verschifft. Für die weltweite Energieversorgung hat die Route zusätzlich an Bedeutung gewonnen, seit der Iran nach Angriffen der USA und Israels im Februar den Schiffsverkehr durch die nahe gelegene Straße von Hormus beeinträchtigt.Meerenge Bab al-Mandab ReutersSchiffsverkehr in Straße von Hormus nimmt abDer Schiffsverkehr in der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormus nimmt ab. Am Donnerstag passierten vorläufigen Schiffsverfolgungsdaten zufolge sieben Schiffe die Meerenge, nach elf am Vortag. Der Zehn-Tage-Durchschnitt liegt bei 15. Die Zahlen schließen Schiffe aus, die ihre Transponder zur Standortermittlung abgeschaltet haben, um nicht entdeckt zu werden.Behörde: Zwei Schiffe vor Oman beschossenIn der Straße von Hormus sind erneut zwei Schiffe angegriffen worden. Der Kapitän eines anderen Schiffes habe beobachtet, wie „vier unbekannte Geschosse“ die beiden Schiffe getroffen hätten, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Der Vorfall habe sich rund sieben Kilometer westlich des omanischen Ortes Khasab ereignet. Auf einem der Schiffe sei ein Brand ausgebrochen, während der Zustand des zweiten Schiffes unklar sei. Auch wer dafür verantwortlich war, ist ungewiss.Der Iran blockiert im Konflikt mit den USA mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr durch die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge weitestgehend. Laut US-Medien eskortiert das US-Militär jedoch immer wieder erfolgreich Schiffe entlang der omanischen Küste durch die Passage zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman.USA verhängen neue Sanktionen gegen Unterstützer des IranDie USA haben am Donnerstag neue Sanktionen gegen Firmen und Einzelpersonen verhängt, die nach Angaben der Regierung in Washington die libanesische Hisbollah und andere vom Iran unterstützte Gruppen im Nahen Osten fördern. Mit den Strafmaßnahmen solle der Iran wirtschaftlich weiter isoliert werden, teilte das US-Finanzministerium mit. Die Maßnahmen der Finanzaufsicht OFAC richten sich demnach gegen Unternehmen und Personen im Irak, im Libanon und in der Türkei. Diese sollen die irakisch-schiitische Miliz Kataib Hisbollah, die unter dem Kommando der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) stehe, und die libanesische Schiiten-Partei Hisbollah finanzieren.Die Sanktionen sind Teil eines am 24. August angekündigten Vorstoßes. „'Operation Economic Outcast' richtet sich gegen diejenigen, die weiterhin zum strauchelnden iranischen Regime halten“, sagte US-Finanzminister Scott Bessent. „Ob sie Terror finanzieren, Geld waschen oder dem Iran helfen, Sanktionen zu umgehen – wir werden sie finden, sie vom US-Finanzsystem ausschließen und die Netzwerke zerschlagen, die das Regime über Wasser halten.“UN-Gesandter warnt vor Gefahr für Schifffahrt durch Huthi-VormarschDer UN-Sondergesandte für den Jemen, Hans Grundberg, warnt den UN-Sicherheitsrat vor einer „neuen und gefährlicheren Phase“ im Jemen-Krieg. Die Einnahme der jemenitischen Hafenstadt Mokka durch die Huthi-Rebellen verschaffe ihnen eine direkte Präsenz an den Zugängen zur Meerenge Bab al-Mandab. Dies wecke ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Freiheit der Schifffahrt auf einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt.Israel: Unterirdische Hisbollah-Basis im Südlibanon zerstörtDie israelische Armee hat unterirdische Stellungen der vom Iran unterstützen Hisbollah-Miliz im Südlibanon zerstört. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz bestätigten die Aktion und teilten auf der Plattform X mit, damit sei die Festigung der Sicherheitszone im Südlibanon abgeschlossen. Von libanesischer Seite gab es für die Zerstörung zunächst keine Bestätigung.Huthi nehmen wichtige Hafenstadt Mokka im Jemen einDie Huthi-Miliz hat nach Angaben aus jemenitischen Militärkreisen und Augenzeugenberichten zufolge die strategisch wichtige Hafenstadt Mokka an der Westküste des Jemens eingenommen. Die vom Iran unterstützte Miliz kontrolliert damit einen wichtigen Zugang zur Meerenge Bab al-Mandab am südlichen Ende des Roten Meeres. Huthi-nahe Medien und Nutzer sozialer Netzwerke verbreiteten Videos, die Patrouillen der Miliz innerhalb von Mokka zeigen sollen. Die Aufnahmen konnten nicht unabhängig verifiziert werden. Dieser Liveblog ist zuerst beim „Handelsblatt“ erschienen.