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Iran-Krieg: Iran meldet eine Einigung mit Oman über Straße von Hormus Live-Blog Trump deutet Einigung in Verhandlungen um Straße von Hormus an +++ Zweifel über schnelle Öffnung +++ Israel erlässt Evakuierungsaufforderung für Südlibanon +++ Der Newsblog.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Esmail Baghaei: Die Gespräche zwischen beiden Ländern seien „professionell“ und hätten gute Fortschritte gemacht. Foto: IMAGO/XinhuaHormus: Iran meldet eine Einigung mit Oman über die SchifffahrtsrouteDer Iran hat mitgeteilt, dass er sich mit Oman auf eine vorgeschlagene Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus geeinigt hat. Das könnte ein wichtiger Schritt sein, um die für den weltweiten Energiehandel wichtige Wasserstraße wieder zu öffnen.Nach Angaben des Sprechers des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, arbeiten Teheran und Maskat derzeit an einer gemeinsamen Erklärung. Der Entwurf befinde sich in der letzten Phase. Die Gespräche zwischen beiden Ländern seien „professionell“ und hätten gute Fortschritte gemacht. Eine endgültige Einigung sei möglich, solange keine anderen Staaten den Prozess behindern. Das geplante Abkommen würde dem Iran die Kontrolle über Schiffe geben, die durch die Meerenge in den Golf steuern. Dies wäre eines der bislang größten Zugeständnisse an die Regierung in Teheran, wie ein hochrangiger iranischer Insider und zwei Vertreter aus der Region der Nachrichtenagentur Reuters sagten.USA streichen Iran nahestehende Airline von SanktionslisteKurz vor einer von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellten Öffnung der Straße von Hormus hat das US-Finanzministerium Sanktionen gegen eine den iranischen Revolutionsgarden nahestehende irakische Airline aufgehoben. Die Fluggesellschaft Fly Baghdad, die auch als Iraq Express bekannt sei, sowie zwei Maschinen vom Typ Boeing 737 mit den Kennzeichen YI-BAF und YI-BAN seien von einer entsprechenden Terrorsanktionsliste gestrichen worden, teilte das Ressort mit. Trump hatte am Dienstagabend (Ortszeit) von einer möglichen Öffnung der Meerenge am Mittwoch oder Donnerstag im Zuge eines Deals mit dem Iran gesprochen. Zweifel an seinen Worten bleiben: Aus Teheran hieß es, man verhandle zwar mit dem anderen Anrainerstaat der Meerenge, dem Oman, wie der Staatssender Press TV berichtete. Zugleich wurde darauf hingewiesen, dass dies noch keine zügige Öffnung der Straße von Hormus bedeute.Trump deutet baldige Einigung in Verhandlungen um Straße von Hormus anUS-Präsident Donald Trump erklärte, dass bereits am Mittwoch eine Einigung über die Straße von Hormus möglich sei. Damit wachsen die Erwartungen an eine Vereinbarung, die eine Wiederöffnung der wichtigen Wasserstraße ermöglichen würde. „Es könnte passieren. Morgen oder übermorgen“, sagte Trump vor Reportern in Los Angeles, als er auf Berichte über eine unmittelbar bevorstehende Ankündigung angesprochen wurde. Die Gespräche mit dem Iran kämen „sehr gut voran“, fügte er hinzu. „In 48 Stunden werden wir es wissen.“Die USA, der Iran und Oman bereiten laut Axios die Ankündigung einer auf 60 Tage befristeten Vereinbarung über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus vor. Das Nachrichtenportal berief sich dabei auf zwei Quellen aus der Region sowie einen US-Regierungsvertreter. Dem Vorschlag zufolge würden einlaufende Schiffe eine nördliche Route in der Nähe des Iran benutzen, während auslaufende Schiffe in Abstimmung mit der Islamischen Republik durch omanische Gewässer fahren würden.Donald Trump spricht auf dem Los Angeles International Airport mit Reportern DPAÖlexporte der Golfstaaten bleiben deutlich unter VorkriegsniveauDie Rohöl- und Kondensatexporte der Golfstaaten haben sich Schifffahrtsdaten zufolge im Juli kaum verändert und lagen weiter rund 40 Prozent unter dem Vorkriegsstand. Die relativ stabilen Ausfuhren dämpfen die Sorgen über einen stärkeren Angebotsausfall und gleichen einen Rückgang der weltweiten Ölbestände aus. In der zweiten Monatshälfte zeichnete sich jedoch eine Abschwächung ab, da die Kämpfe in der Region wieder zunahmen. Der Tankerverkehr durch die wichtigen Wasserstraßen im Nahen Osten, die Straße von Hormus und die Meerenge von Bab al-Mandab, blieb weit unter dem Niveau vor Beginn des Krieges. Die Exporte aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Irak, Kuwait und dem Iran stiegen nach Daten des Analysehauses Kpler im Vergleich zum Juni um zwei Prozent auf durchschnittlich 10,7 Millionen Barrel pro Tag.Israelisches Militär beginnt Angriffe im SüdlibanonDas israelische Militär beginnt nach eigenen Angaben mit gezielten Angriffen im Südlibanon. Dies sei eine Reaktion auf einen Verstoß der Hisbollah, teilt die Armee mit. Die Streitkräfte hatten einen Evakuierungsaufruf für das südlibanesische Dorf Mansuri veröffentlicht und ein Vorgehen gegen die vom Iran unterstützte Miliz in der Region angekündigt. Es ist die erste Online-Warnung der Armee für den Libanon seit mehr als einem Monat. Israel erlässt Evakuierungsaufforderung für SüdlibanonDas israelische Militär ruft die Bewohner von Mansouri im Südlibanon auf, ihr Dorf zu verlassen. Dies teilte eine Militärsprecherin auf X mit. Es ist die erste Online-Warnung des Militärs für den Libanon seit mehr als einem Monat.Zweifel über schnelle Öffnung der Straße von HormusNach Ankündigungen der USA und des Irans über Fortschritte hin zu einer Lösung im Konflikt um die Straße von Hormus bleiben Zweifel an einer schnellen Übereinkunft. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstagabend (Ortszeit) von einer Öffnung der Meerenge am Mittwoch oder Donnerstag gesprochen. Aus Teheran hieß es, man verhandle erfolgreich mit dem anderen Anrainerstaat der Meerenge, dem Oman, wie der Staatssender Press TV berichtete. Zugleich wurde darauf hingewiesen, dass dies noch keine zügige Öffnung der Straße von Hormus bedeute. Zuletzt hatte der Iran zunächst von einer Art Rundkurs als Lösung gesprochen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge könnten somit Schiffe auf einer nördlichen Route durch die Meerenge hindurch in den Persischen Golf einfahren und auf einer südlichen Route entlang der Küste des Omans ausfahren. Es soll sich um eine temporäre Lösung handeln, sodass vom Iran verlegte Seeminen beseitigt werden können.UN: Mindestens 56 Hinrichtungen im Iran seit Mitte MärzIm Iran sind nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) seit dem 19. März mindestens 56 Menschen wegen Gefährdung der nationalen Sicherheit hingerichtet worden. In 27 Fällen gebe es einen Zusammenhang mit den landesweiten Protesten gegen die Führung in Teheran zu Beginn des Jahres, teilt der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, mit. Seit März habe es einen Anstieg bei Hinrichtungen und Todesurteilen gegeben. Türk fordert die iranische Führung dringend auf, alle Hinrichtungen einzustellen und auf die Abschaffung der Todesstrafe hinzuarbeiten.Netanjahu: Haben Plan zur Hamas-Entwaffnung nicht zugestimmtIsrael hat laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dem kürzlich verkündeten Plan des Friedensrats zur Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen nicht zugestimmt. Israel sei ein „Entwurf“ zugeschickt worden, sagte Netanjahu in einer in sozialen Medien verbreiteten Videobotschaft. „Wir haben nicht zugestimmt.“ Israel habe stattdessen Anmerkungen geschickt. Details dazu nannte Netanjahu zunächst nicht.Der israelische Regierungschef äußerte sich damit erstmals öffentlich zu dem Plan des von US-Präsident Donald Trump gegründeten Friedensrats, der unter anderem vorsieht, dass die islamistische Terrororganisation Hamas ihre Waffen abgibt und Israels Armee aus dem Gazastreifen abzieht. Trump hatte am Freitag mitgeteilt, der Friedensrat habe eine Einigung auf eine „vollständige Entwaffnung“ der Hamas erreicht. Die Mitteilung wurde allerdings mit Skepsis aufgenommen.Premierminister Benjamin Netanjahu IMAGOHuthi-Miliz: Haben saudiarabischen Tanker mit Rakete angegriffenDie Huthi-Rebellen im Jemen haben nach eigenen Angaben einen saudiarabischen Öltanker mit einer Rakete beschossen. Der Angriff habe vor der Küste der saudiarabischen Hafenstadt Janbu am Roten Meer stattgefunden, sagt der Militärsprecher der Huthi, Jahja Sari. Einen Zeitpunkt für den Angriff nennt er nicht. Eine Stellungnahme Saudi-Arabiens liegt zunächst nicht vor. Die Huthi-Miliz kontrolliert Teile des Jemens und ist mit dem Iran verbündet. Sie hat eine Blockade gegen saudiarabische Schiffe im Roten Meer verhängt.Schiffsverkehr in Straße von Hormus stabilDer Schiffsverkehr an den strategisch wichtigen Meerengen Straße von Hormus und Bab al-Mandab ist auf niedrigem Niveau stabil geblieben. Daten des Schiffstrackers Kpler zufolge passierten am Dienstag acht Schiffe die Straße von Hormus, was der Zahl des Vortages entspricht. Vor Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar hatten üblicherweise 130 bis 140 Schiffe täglich die Wasserstraße im Persischen Golf durchquert.Der Iran hat als Reaktion auf den Konflikt die Meerenge geschlossen. Die USA blockieren ihrerseits iranische Häfen und Schiffe. Auf der anderen Seite der Arabischen Halbinsel passierten den Daten zufolge am Dienstag 20 Schiffe die Meerenge Bab al-Mandab, ebenfalls so viele wie am Vortag. Die Huthi-Miliz im Jemen, die mit dem Iran verbündet ist, kann von ihrem Gebiet aus die Meerenge im Osten des Roten Meeres kontrollieren.Emir von Katar telefoniert mit TrumpDer Emir von Katar hat wegen des Streits um die Schifffahrt in der Meerenge von Hormus mit US-Präsident Donald Trump telefoniert. Scheich Tamim bin Hamad al-Thani habe am Dienstag mit Trump darüber gesprochen, auf welche Weise „die Aussichten auf eine nachhaltige diplomatische Lösung der Krise verbessert werden könnten“, teilte das Büro des Emirs mit.Katar versucht, zwischen den USA und dem Iran zu vermitteln. Während Trump erklärt hat, sein Land verhandle mit dem Iran über eine Eindämmung des Krieges, sagte der Teheraner Außenamtssprecher Ismail Baghai, der Iran spreche nur mit dem Oman über eine sichere Fahrt durch die Straße von Hormus. Es gehe um Routen, die „die Hoheitsrechte wahren und gleichzeitig den nationalen Sicherheitsinteressen sowohl des Irans als auch Omans Rechnung tragen“, berichtet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna.Iran: Abkommen über Straße von Hormus von US-Verhalten abhängigDer Iran macht Staatsmedien zufolge ein Abkommen mit dem Oman über die Nutzung der Straße von Hormus vom Verhalten der USA abhängig. Ein Abschluss werde verzögert, „solange die Vereinigten Staaten den Iran weiterhin bedrohen“, erklärt ein iranischer Insider den Medien zufolge. Durch die Meeresenge am Persischen Golf wird normalerweise ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssigerdgaslieferungen abgewickelt.Im Zuge des Krieges hat der Iran den Schiffsverkehr weitgehend blockiert. Die USA wiederum halten ihre Blockade des Schiffsverkehrs und der Häfen der Islamischen Republik aufrecht. Die Anrainerstaaten Iran und Oman verhandeln derzeit über die Kontrolle und sichere Passagen der Straße von Hormus.Trump droht Iran erneut und fordert rasche EinigungUS-Präsident Donald Trump spricht von „ganztägigen Verhandlungen“ mit dem Iran, die am Dienstag stattgefunden hätten. Sie seien positiv verlaufen, sagt er in einem Interview des US-Senders Fox. „Wir haben sehr gute Diskussionen mit dem Iran.“ Zugleich droht er erneut, die USA würden den Iran „wirklich hart“ treffen, sollte keine Einigung erzielt werden.Trump hat in jüngster Zeit wiederholt erklärt, es gebe Gespräche mit dem Iran über eine Beendigung des Krieges, der am 28. Februar mit den massiven Angriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen hat. Die Islamische Republik wies solche Äußerungen mehrfach zurück und erklärte, die einzigen laufenden Gespräche seien die mit dem Oman über die Verwaltung der Straße von Hormus. Insider: Trump will mit Ausnahmeregelung für Schiffe Benzinpreise senkenDie US-Regierung will Insidern zufolge eine Ausnahmeregelung für das Seefahrtsrecht verlängern, um die hohen Benzinpreise zu bekämpfen. Präsident Donald Trump verschärft zugleich seine Angriffe auf Ölkonzerne wie Exxon Mobil und Chevron, denen er vorwirft, „zu viel Geld zu verdienen“. Die Regierung in Washington wird in den kommenden Tagen voraussichtlich eine Ausnahmeregelung für den sogenannten Jones Act verlängern, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag.Das fast 100 Jahre alte Gesetz schreibt vor, dass Fracht zwischen US-Häfen nur auf Schiffen transportiert werden darf, die in den USA gebaut wurden, US-Firmen gehören und von amerikanischen Seeleuten betrieben werden. Die Aussetzung dieser Regel soll die Transportkosten senken.Bericht: USA und Iran vor Übergangsdeal über Straße von HormusIm Iran-Krieg stehen die USA, der Iran und der Oman dem US-Portal „Axios“ zufolge kurz vor einer Übergangslösung zur Öffnung der für die Handelsschifffahrt wichtigen Straße von Hormus. Demnach streben die USA bereits für heute eine Einigung an, berichtet „Axios“ unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten sowie zwei Quellen aus der Golfregion. Die Übergangslösung erfülle einige der Forderungen des Iran und gebe ihm mehr Kontrolle über diese strategisch wichtige Meerenge, als er vor dem Krieg hatte, schreibt „Axios“ weiter. Vom Weißen Haus oder anderen US-Behörden gab es zunächst keine Stellungnahme.Hegseth weist Bericht über schwindendes Abwehrarsenal zurückUS-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach fast 80 Prozent der Abwehrraketen für ein wichtiges Raketenabwehrsystem des US-Militärs im Iran-Krieg aufgebraucht seien. Hegseth, der von der US-Regierung „Kriegsminister“ genannt wird, schrieb auf der Plattform X zu einem entsprechenden Banner des TV-Senders CNN: „Dieses Banner ist NICHT WAHR, @CNN. Schämt euch.“ Dazu postete er das entsprechende Bild eines Fernsehbildschirms. Er sprach von Fake-News-Medien.Der TV-Sender berichtete unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen, US-Militärkommandeure warnten davor, dass die Munitionsbestände des Pentagons „gefährlich niedrig“ seien.Ölpest vor Oman weitet sich laut Satellitenbildern deutlich ausEin Ölaustritt aus einem seit Wochen vor der Küste Omans auf Grund sitzenden Tanker weitet sich nach Einschätzung von Experten anhand von Satellitenbildern deutlich aus. Das berichtete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf ausgewertete Aufnahmen. Greenpeace Deutschland teilte am Montag mit, Satellitenbilder vom Vortag zeigten einen inzwischen rund 150 Quadratkilometer großen Ölteppich. Betroffen seien große Teile der Insel Kiblijah vor der Küste der omanischen Provinz Dhofar.Die Aufnahmen vom Sonntag zeigen einen Ölfilm, der sich von dem auf Grund sitzenden Suezmax-Tanker „Caroline Bezengi“ nordöstlich ausbreitet. Das Schiff steht auf der britischen Sanktionsliste, weil es russisches Öl transportiert haben soll.Netanjahu: Kein Abzug vor vollständiger Entwaffnung der HamasIsrael will sich laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor einer vollständigen Entwaffnung der Hamas nicht aus dem Gazastreifen zurückziehen. Die Entwaffnung müsse zuerst umgesetzt werden, erklärte Netanjahu in den sozialen Medien.Netanjahus Äußerungen deuteten auf Meinungsverschiedenheiten zwischen Israel und der US-Regierung von Präsident Donald Trump über eine kürzlich angekündigte Vereinbarung zur Entwaffnung der militanten Gruppe hin. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Hamas mit der Entwaffnung beginnt, während Israel seine Angriffe einstellt und den Rückzug aus dem Gazastreifen einleitet. Die Einigung war Teil einer Waffenruhevereinbarung vom Oktober, die zwar die größeren militärischen Einsätze beendete, in anderen Punkten jedoch ins Stocken geraten war.Netanjahu erklärte, die US-Regierung habe Israel einen Entwurf vorgelegt. „Wir haben ihm nicht zugestimmt. Es ist nicht unser Entwurf. Wir haben unsere Anmerkungen übermittelt“, sagte der Regierungschef. Israel vertrete seine Interessen nachdrücklich, besonnen und entschlossen.Berichte: Israel verschärft Regeln für Angriffe in GazaEin Plan des Friedensrats zur Entwaffnung der Hamas sieht ein Ende aller Kampfhandlungen im Gaza-Krieg vor - nun gelten für Angriffe der israelischen Armee auf Mitglieder der Hamas im Gazastreifen israelischen Medien zufolge strengere Richtlinien. So muss der Generalstabschef Ejal Zamir vorab zustimmen, außer es gebe eine unmittelbare Gefahr für die Soldaten, meldete unter anderem die Zeitung „Haaretz“. Die politische Führung Israels habe die Vorgaben entsprechend geändert.Zuvor brauchte es demnach nur die Zustimmung bestimmter Kommandeure. Die „Times of Israel“ berichtete, die Zahl der Angriffe im Gazastreifen sei in den vergangenen Tagen aufgrund der neuen Auflage bereits zurückgegangen. Israels Armee verwies auf Anfrage an die politische Führung, die sich zunächst nicht zu den Berichten äußerte.Dass Israel Angriffe auf Ziele im Gazastreifen einstellt, ist Teil eines Fahrplans des Gaza-Friedensrats, der auch eine Übergabe der Waffen durch die islamistische Terrororganisation Hamas und andere bewaffnete Gruppierungen vorsieht. Der Friedensrat wurde von US-Präsident Donald Trump gegründet und soll den Wiederaufbau des Gazastreifens und die Nachkriegsordnung in dem palästinensischen Küstengebiet überwachen.Schiff vor Jemens Küste mit Seedrohne angegriffen und versenktVor Jemens Küste ist lokalen Angaben zufolge ein hölzernes Schiff mit einem Drohnenboot angegriffen und versenkt worden. Es handle sich um ein aus Dschibuti in Ostafrika kommendes Frachtschiff, das unter der Flagge Indiens gefahren sei, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der international anerkannten Regierung im Jemen. Die 14 überwiegend indischen Besatzungsmitglieder seien von der Küstenwache und Marinesoldaten gerettet worden.Das Schiff habe Güter in die jemenitische Hafenstadt Mokka bringen sollen. Aus Militärkreisen hieß es, das Drohnenboot stamme aus „iranischer Herstellung“. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz, auf die sich der Verdacht bei dem Angriff richtet, äußerte sich zunächst nicht. Auch die mit Tarik Salih, dem Neffen des getöteten jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih, verbündeten Kämpfer an Jemens Westküste bestätigten den Angriff und den Rettungseinsatz im Roten Meer. Opfer habe es nicht gegeben, berichteten die sogenannten Nationalen Widerstandskräfte. Salihs Truppen kontrollieren Abschnitte an Jemens Westküste am Roten Meer. Katar meldet Fortschritte bei Bemühungen um Ende des Iran-KriegsIm Iran-Krieg gibt es Katar zufolge Fortschritte bei den Vermittlungsbemühungen. Ein Sprecher des Außenministeriums sagte am Dienstag, die diplomatischen Kontakte hätten ein sehr fortgeschrittenes Stadium erreicht. Katar, Pakistan und der Oman stimmten sich eng ab, um den Weg für Verhandlungen zu ebnen und Vertragsentwürfe zwischen Washington und Teheran auszutauschen.Saudi-Arabien will erneute Eskalation der Huthi-Angriffe wohl mit Gesprächen verhindernSaudi-Arabien will einen erneuten Konflikt mit den Huthi-Kämpfern offenbar durch diplomatische Bemühungen hinter den Kulissen eindämmen. Das Königreich habe über omanische Vermittler Gespräche mit den im Jemen ansässigen Huthis geführt und bereite zugleich weiterhin militärische Optionen für den Fall vor, dass die Diplomatie scheitert, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.Riad führte Ende Juli an zwei aufeinanderfolgenden Tagen begrenzte Luftangriffe auf Stellungen der Huthis durch. Seitdem hat es offenbar keine weiteren Angriffe gegeben, da Saudi-Arabien eine diplomatische Lösung mit der islamistischen Organisation anstrebt, die den Großteil der Bevölkerung des Jemen kontrolliert.US-Finanzminister deutet baldige Einigung zur Straße von Hormus anUS-Finanzminister Scott Bessent stellt eine baldige Einigung mit dem Iran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus in Aussicht, über die wichtige Öl- und Gaslieferungen abgewickelt werden. Eine Vereinbarung könne am Dienstag oder Mittwoch erzielt werden. „Wir sind in Gesprächen mit den Iranern, und ich denke, es besteht die Chance, dass wir heute oder morgen eine Einigung erzielen, um die Meerenge zu öffnen und in diesem Konflikt zu einer normaleren Lage überzugehen“, sagt Bessent in einem Interview des Senders CNBC.US-Finanzministzer Scott Bessent REUTERSIran fordert Kontrolle über Schiffsverkehr in Straße von HormusDer Iran fordert offenbar im Rahmen eines vorläufigen Plans zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus die Kontrolle über einlaufende Schiffe. Zudem wolle die Regierung in Teheran auslaufende Schiffe überwachen und bei Bedarf eingreifen können, sagte eine mit den Verhandlungen zwischen dem Iran und dem Oman vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Demnach werde diskutiert, die Fahrrinne für auslaufende Schiffe zwischen den beiden Ländern verlaufen zu lassen. Die Ausfahrtsgenehmigung solle durch den Oman erteilt werden, nachdem der Iran informiert worden sei.Die Regierung in Teheran werde von dieser Position voraussichtlich nicht mehr abrücken, erklärte der Insider weiter. Das Land habe sich bereits flexibel gezeigt, da es ursprünglich die vollständige Kontrolle über die Durchfahrt in beide Richtungen gefordert habe. Eine US-Stellungnahme lag zunächst nicht vor. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt