Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesIsraelisches Militär beginnt Angriffe im Süden LibanonsBericht: USA und Iran vor Übergangsdeal in Straße von HormusBericht: USA haben im Iran-Krieg wichtige Raketenvorräte fast aufgebrauchtFrachtschiff in Straße von Hormus angegriffenIran: Aktuell keine Gespräche mit den USA - Trump widersprichtIran: Einigung mit Oman über Schifffahrtsroute – USA nicht beteiligtIran und der Oman haben sich nach iranischen Angaben auf die geografischen Koordinaten für eine Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus verständigt. Eine gemeinsame Erklärung werde derzeit fertiggestellt, sofern sich keine Dritten einmischen, sagt der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei. Bisher sind die USA an der Einigung nicht beteiligt.Das geplante Abkommen würde Iran die Kontrolle über Schiffe geben, die durch die Meerenge in den Golf steuern. Dies wäre eines der bislang größten Zugeständnisse an die Regierung in Teheran, wie ein hochrangiger iranischer Insider und zwei Vertreter aus der Region der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Es müssten jedoch noch wichtige Details geklärt werden. Ohnehin garantiere ein Abkommen allein noch keine Sicherheit in der strategisch wichtigen Wasserstraße, sagt Baghaei. USA streichen Iran nahestehende Airline von Sanktionsliste Kurz vor einer von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellten Öffnung der Straße von Hormus hat das US-Finanzministerium Sanktionen gegen eine den iranischen Revolutionsgarden nahestehende irakische Airline aufgehoben. Die Fluggesellschaft Fly Baghdad, die auch als Iraq Express bekannt sei, sowie zwei Maschinen vom Typ Boeing 737 mit den Kennzeichen YI-BAF und YI-BAN seien von einer entsprechenden Terrorsanktionsliste gestrichen worden, teilte das Ressort mit.Eine Sprecherin des Finanzministeriums erklärte, dass die Fluggesellschaft „wesentliche Änderungen in ihrem Betrieb nachgewiesen“ habe. Es sei daher nicht weiter gerechtfertigt, dass Fly Baghdad weiter auf der Liste stehe. Zugleich stellte sie klar, dass dies „kein Hinweis auf eine Änderung der US-Politik gegenüber der iranischen Regierung“ sei.Trump hatte am Dienstagabend (Ortszeit) von einer möglichen Öffnung der Meerenge am Mittwoch oder Donnerstag im Zuge eines Deals mit Iran gesprochen. Zweifel an seinen Worten bleiben: Aus Teheran hieß es, man verhandle nur mit dem Oman, dem anderen Anrainerstaat der Meerenge. Zugleich wurde darauf hingewiesen, dass dies noch keine zügige Öffnung der Straße von Hormus bedeute. Israelisches Militär beginnt Angriffe im Süden LibanonsDas israelische Militär beginnt nach eigenen Angaben mit gezielten Angriffen in Südlibanon. Dies sei eine Reaktion auf einen Verstoß der Hisbollah, teilt die Armee mit. Die Streitkräfte hatten einen Evakuierungsaufruf für das südlibanesische Dorf Mansuri veröffentlicht und ein Vorgehen gegen die vom Iran unterstützte Miliz in der Region angekündigt. Es ist die erste Online-Warnung der Armee für Libanon seit mehr als einem Monat. Augenzeugen in der Gegend sagten der Deutschen Presse-Agentur, dass Bewohner den Ort in Richtung Tyrus verlassen hätten. In al-Mansuri sei nach dem Fluchtaufruf Panik ausgebrochen.Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, Teile des Dorfs al-Mansuri seien unter israelischer Kontrolle. Die Hisbollah und die libanesische Regierung bezeichnen eine von Israel einseitig verfügte „Sicherheitszone“ im Südlibanon als völkerrechtswidrige Besetzung. Das Gebiet umfasst rund 620 Quadratkilometer. Dies entspricht einem Anteil von etwa sechs Prozent der Fläche des Landes. Huthi-Miliz: Haben saudi-arabischen Tanker mit Rakete angegriffen Die Huthi-Rebellen in Jemen haben nach eigenen Angaben einen saudi-arabischen Öltanker mit einer Rakete beschossen. Der Angriff habe vor der Küste der saudi-arabischen Hafenstadt Janbu am Roten Meer stattgefunden, sagt der Militärsprecher der Huthi, Jahja Sari. Einen Zeitpunkt für den Angriff nennt er nicht. Eine Stellungnahme Saudi-Arabiens liegt zunächst nicht vor. Die Huthi-Miliz kontrolliert Teile Jemens und ist mit Iran verbündet. Sie hat eine Blockade gegen saudi-arabische Schiffe im Roten Meer verhängt. Bericht: USA und Iran vor Übergangsdeal in Straße von HormusDie USA, Iran und Oman stehen laut dem US-Portal Axios kurz vor einer Übergangslösung zur Öffnung der Straße von Hormus. Demnach streben die USA bereits diesen Mittwoch eine Einigung an, berichtete Axios unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten sowie zwei Quellen aus der Golfregion.US-Präsident Donald Trump sagte vor Reportern auf den Medienbericht hin angesprochen, es könnte passieren, dass die Meerenge am Mittwoch geöffnet wird – oder am darauffolgenden Tag. Er sprach von Fortschritten. Dem Sender Fox News sagte er in einem Interview außerdem, man führe „sehr gute“ Gespräche.Axios schrieb weiter, die Übergangslösung erfülle einige der Forderungen Irans und gebe ihm mehr Kontrolle über diese strategisch wichtige Meerenge, als er vor dem Krieg hatte. Vom Weißen Haus oder anderen US-Behörden gab es bisher keine Stellungnahme.Iran machte Staatsmedien zufolge ein Abkommen mit Oman über die Nutzung der Straße von Hormus vom Verhalten der USA abhängig. Ein Abschluss werde verzögert, „solange die Vereinigten Staaten Iran weiterhin bedrohen“, erklärte ein iranischer Insider den Medien zufolge.Nach Beschuss: Indisches Schiff sinkt vor Jemens KüsteEin unter indischer Flagge fahrendes Handelsschiff ist nach einem Beschuss vor der Küste Jemens gekentert und gesunken. In einem Medienbericht hieß es, die jemenitischen Huthi-Rebellen seien für den Angriff verantwortlich. Die Huthi äußerten sich zunächst nicht.Der indische Schifffahrtsminister Sarbananda Sonowal schrieb am Dienstag auf der Plattform X, alle 14 Besatzungsmitglieder der „MSV Faize Noore Oliya“ seien von der Küstenwache Jemens gerettet und in den Hafen von Mokka gebracht worden. Das Außenministerium erklärte, die Regierung in Neu-Delhi stehe im Kontakt mit den jemenitischen Behörden über den Vorfall. Der Schiffsverkehr im Roten Meer wird durch Angriffe der mit Iran verbündeten Huthi gestört.Die Rebellen wollen damit saudische Exporte blockieren. Dies weitet den Konflikt zwischen den USA und Iran aus, der bereits die Ölversorgung durch die Straße von Hormus beeinträchtigt hat. Wegen der Huthi-Angriffe auf mehrere saudische Tanker sind indische Raffinerien inzwischen auf Öl-Käufe aus dem Nahen Osten umgestiegen, bei denen der Verkäufer das Transportrisiko übernimmt. Tunnelsystem der Hisbollah: Gespräche zwischen Israel und Libanon in RomDer Iran-Krieg führte auch zu einer erneuten Eskalation zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz in Libanon. Seit April gibt es direkte politische Gespräche zwischen der libanesischen und israelischen Regierung – erstmals seit Jahrzehnten. Am Dienstag gingen diese in Rom in eine neue Runde, wie Libanons staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete. Dabei geht es um die weitere Umsetzung ihres Sicherheitsabkommens. Ein unterirdisches Tunnelsystem der Hisbollah soll dabei nach Angaben von libanesischen Regierungskreisen ein zentrales Thema sein. Washington vermittelt in dem Konflikt. Dabei geht es auch darum, eine Konfliktlösung unabhängig vom Iran zu erzielen, der ein wichtiger Verbündeter Hisbollah ist. Die Hisbollah selbst ist nicht an den Gesprächen beteiligt.Das jüngste Rahmenabkommen sieht sowohl den Rückzug israelischer Truppen aus dem Südlibanon als auch eine Entwaffnung der Hisbollah vor. Beide Punkte sind bislang nicht umgesetzt. Es ist die siebte Gesprächsrunde. Sie soll bis Donnerstag fortgesetzt werden. Berichte: Israel verschärft Regeln für Angriffe im GazastreifenBerichten zufolge ist die Zahl der israelischen Angriffe im Gazastreifen wegen einer neuen Auflage zurückgegangen. So muss der Generalstabschef Ejal Zamir vorab zustimmen, außer es gebe eine unmittelbare Gefahr für die Soldaten, meldete unter anderem die Zeitung Haaretz. Zuvor brauchte es demnach nur die Zustimmung bestimmter Kommandeure. Auch die Times of Israel berichtete, im Gazastreifen gebe es weniger Angriffe von der israelischen Armee. Israels Armee verwies auf Anfrage an die politische Führung, die sich zunächst nicht zu den Berichten äußerte.Dass Israel Angriffe auf Ziele im Gazastreifen einstellt, ist Teil eines Fahrplans des Gaza-Friedensrats, der auch eine Übergabe der Waffen durch die islamistische Terrororganisation Hamas und andere bewaffnete Gruppierungen vorsieht. Der Friedensrat wurde von US-Präsident Donald Trump gegründet und soll den Wiederaufbau des Gazastreifens und die Nachkriegsordnung in dem palästinensischen Küstengebiet überwachen.Zuletzt hatten auch Ägypten, Katar und die Türkei, die in dem Konflikt vermitteln, israelische Angriffe in dem großflächig zerstörten Gebiet scharf verurteilt. Obwohl seit Oktober 2025 formell eine Waffenruhe im Gaza-Krieg herrscht, kommt es immer wieder zu tödlichen Konfrontationen und Angriffen. Israels Armee hat zuletzt immer wieder mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) getötet. Neue Hoffnung auf Einigung in Nahost drückt ÖlpreisNeu aufgekommene Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg haben die Ölpreise erneut ins Minus gedrückt. Die Nordsee-Rohölsorte Brent und US-Leichtöl WTI verbilligen sich um jeweils rund fünf Prozent auf 79,96 und 76,16 Dollar je Fass (159 Liter). Damit erreichen sie den tiefsten Stand seit drei Wochen. Im früheren Tagesverlauf hatten sie um bis zu drei und 2,5 Prozent zugelegt. Auslöser für den erneuten Preisrutsch waren Äußerungen aus Katar und den USA. Ein Sprecher des katarischen Außenministeriums sagte, die Bemühungen um eine diplomatische Lösung des Konflikts würden fortgesetzt. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte dem Sender CNBC, eine Einigung mit Iran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus könne bereits am Dienstag oder Mittwoch zustande kommen. Durch die für den Öltransport entscheidende Meerenge wird rund ein Fünftel des globalen Angebots verschifft. Lorenz ZeckUS-Finanzminister: Könnte heute oder morgen Einigung zur Öffnung der Straße von Hormus gebenLaut US-Finanzminister Scott Bessent könnte es am Dienstag oder Mittwoch zu einer Einigung kommen, die Straße von Hormus für den „freien Schiffsverkehr“ zu öffnen. "Wir sind in Gesprächen mit den Iranern, und ich denke, es besteht die Chance, dass wir heute oder morgen eine Einigung erzielen, um die Meerenge zu öffnen und in diesem Konflikt zu einer normaleren Lage überzugehen", sagt Bessent in einem Interview des Senders CNBC. Angesprochen auf eine mögliche Gebührenerhebung durch Iran in der für den internationalen Gas- und Ölhandel zentralen Straße von Hormus machte Bessent klar, er gehe davon aus, dass eine freie Durchfahrt möglich sein werde.Aktuelle Daten: Schifffahrt in Meerengen im Nahen Osten weiter unter DruckAufgrund anhaltender Spannungen im Nahen Osten ist der Schiffsverkehr in den Meerengen der Region weiterhin unter Druck. Am Montag haben lediglich neun Schiffe die Straße von Hormus passiert, wie aus Informationen des Datenanbieters Kpler hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.In der vergangenen Woche durchfuhren demnach täglich im Schnitt etwa 16 Schiffe die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Eine Einigung zwischen den USA und Iran könnte die Schifffahrt schnell beleben, wobei eine nachhaltige Besserung dauern könnte, sagte Dimitris Ampatzidis, Risiko-Analyst von Kpler.Durch Drohungen und Angriffe der mit Iran verbündeten Huthi-Miliz in Jemen gegenüber Saudi-Arabien ist auch die Schifffahrt durch den Seeweg Bab al-Mandab am Ausgang des Roten Meers beeinträchtigt. Lediglich 25 Passagen konnte Kpler am Montag bestätigen. Die Durchfahrten dort nahmen in den vergangenen Tagen ab: Noch am Freitag hatte Kpler 42 Passagen gemeldet.Erst in der Nacht zum Dienstag war erneut ein Schiff vor der Küste des Omans unter Feuer geraten. Nach US-Angaben laufen derzeit Verhandlungen mit Iran. Aus Teheran hieß es zuletzt, man sei mit dem Oman über eine Regelung der Schifffahrt in der Straße von Hormus im Gespräch.Lilly ZerbstBericht: USA haben im Iran-Krieg wichtige Raketenvorräte fast aufgebrauchtEin Insider gibt einem Bericht zufolge an, die USA hätten im seit Ende Februar andauernden Krieg gegen Iran ihre Bestände an wichtigen landgestützten Langstreckenraketen weitgehend aufgebraucht. Dies schüre Sorgen über die Einsatzbereitschaft des US-Militärs für künftige Konflikte, sagten Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters mit Blick auf die niedrigen Lagerbestände. Details zur genauen Nutzung der Raketen vom Typ Army Tactical Missile Systems (ATACMS) und Precision Strike Missiles (PrSM) waren bislang nicht bekannt. Bei den Raketen handelt es sich vor allem um Boden-Boden-Geschosse des Heeres. Die USA hätten "nahezu alle" dieser Waffen eingesetzt, sagten zwei der Insider. Zu genauen Zahlen wollten sie allerdings keine Angaben machen. Analysten zufolge wären solche Waffen, die über eine Million Dollar pro Stück kosten, auch in einem Konflikt mit China oder Russland von Bedeutung. US-Präsident Donald Trump wies die Bedenken zurück. Pentagon-Sprecher Sean Parnell teilte mit: "Das amerikanische Militär ist das mächtigste der Welt und verfügt über alles, was es braucht, um zu einem vom Präsidenten gewählten Zeitpunkt und Ort zu handeln." Rüstungsunternehmen würden zudem ihre Produktion auf Rekordniveau ausweiten. Analysten betonten ebenfalls, dass bestimmte Munition wie Artilleriegranaten und mehrere Raketentypen auf Rekordniveau produziert werden. Allerdings könnten die Vorräte bei einem längeren Krieg nicht ausreichen.Luzia GeierWeitere Gespräche zwischen Israel und Libanon in RomInmitten anhaltender Spannungen kommen an diesem Dienstag erneut israelische und libanesische Regierungsvertreter zu direkten politischen Gesprächen in der italienischen Hauptstadt Rom zusammen. Dabei geht es um die weitere Umsetzung ihres Sicherheitsabkommens. Das unterirdische Tunnelsystem der libanesischen Hisbollah soll dabei nach Angaben von libanesischen Regierungskreisen ein zentrales Thema sein. Libanesischen Berichten und Augenzeugen zufolge hat das israelische Militär erst am Wochenende eine der schwersten Zerstörungswellen seit Beginn der Waffenruhe im Juni ausgeführt. In mehreren Orten habe es Sprengungen und gezielte Zerstörung gegeben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Die libanesische und die israelische Regierung führen seit Mitte April erstmals seit Jahrzehnten wieder direkte politische Gespräche. Diplomatische Beziehungen unterhalten die beiden Nachbarstaaten nicht. Vermittelt werden die Gespräche von den USA. Die Hisbollah nimmt daran nicht teil. Trotz einer Waffenruhe ist das israelische Militär weiterhin im Südlibanon stationiert und greift auch weiter aus der Luft an. Die Hisbollah selbst hat seit Beginn der jüngsten Waffenruhe keine Angriffe mehr gegen Israel unternommen. Das jüngste Rahmenabkommen sieht sowohl den Rückzug israelischer Truppen aus dem Südlibanon als auch eine Entwaffnung der Hisbollah durch die libanesische Armee vor. Beide Punkte sind bislang nicht umgesetzt. Israel macht seine verbliebene Militärpräsenz von Fortschritten bei der Entwaffnung der Hisbollah abhängig. Die Hisbollah macht eine Kooperation von einem israelischen Abzug abhängig. Die libanesische Regierung verfügt zugleich nur über begrenzte Möglichkeiten, die israelischen Forderungen umzusetzen. Die libanesischen Streitkräfte gelten als deutlich schwächer als die Hisbollah. Die Regierung will auch innenpolitische Spannungen vermeiden, sollte sie mit Gewalt gegen die Miliz vorgehen.Luzia GeierFrachtschiff in Straße von Hormus angegriffenIn der Straße von Hormus ist vor der Küste des Omans erneut ein Schiff angegriffen worden. Der Frachter sei von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt. Der Vorfall ereignete sich demnach rund 37 Kilometer nordöstlich des omanischen Ortes Al Khasab. Die Behörde machte zunächst keine Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten auf dem Frachter. In der Straße von Hormus haben Teherans Streitkräfte seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar immer wieder Tanker und andere Schiffe angegriffen. Damit brachten sie den Verkehr in der strategisch wichtigen Meerenge fast zum Erliegen. Iran verhandelt derzeit mit dem anderen Anrainer der Meerenge, Oman, um die Festlegung vorläufiger Schifffahrtskorridore. Bis zum Abschluss einer neuen Vereinbarung verlangt Iran, dass Schiffe in der Straße von Hormus eine Route entlang seiner Küste nehmen. Teheran hat wiederholt erklärt, nur die von Iran vorgegebene Route durch die Meerenge sei sicher.Iran: Aktuell keine Gespräche mit den USA - Trump widersprichtIran führt derzeit nach eigenen Angaben keine Verhandlungen mit den USA. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Islamische Republik bereit ist, Schiffen die freie Durchfahrt durch die Wasserstraße zu gewähren, wie US-Präsident Donald Trump es gefordert hat. Stattdessen erklärte Iran, man spreche mit Oman über eine neue Route und nicht darüber, ob die Meerenge insgesamt geöffnet oder geschlossen werde. Bei den Gesprächen mit Oman gehe es um eine „vorübergehende“ Route zur Gewährleistung der Sicherheit von Schiffen, sagte der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Esmail Baghaei. Eine Einigung mit dem Nachbarland reiche jedoch nicht aus, um die Wasserstraße wieder zu öffnen. Solange die „Aggression“ der USA andauere, werde sich an der Situation nichts ändern, heißt es weiter.US-Präsident Donald Trump erklärte später hingegen, Gespräche mit Iran würden gerade laufen. Die Verhandlungen seien die letzte Chance für Iran, ein gutes Abkommen zu unterzeichnen. Einmal mehr untermauerte er seine Worte dabei mit einer martialischen Drohung: „Ich möchte ihnen jede letzte Chance vor der Enthauptung geben.“Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveblog zum Krieg in Nahost - Iran: Einigung mit Oman über Route durch Straße von Hormus
Durch das geplante Abkommen will Teheran die Kontrolle über die Schiffe bekommen, die durch die Meerenge in den Golf fahren.








