Wer in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten nach Iran gereist ist, der fand sich dort stets zwischen zwei Kulturen, zwischen zwei Zeiten, zwischen einem Innen und einem Außen wieder. Da waren die Nachrichten, die jeder von außen Einreisende irgendwie mitnahm: Atomprogramm, Unterdrückung, Terror – ein Regime, das Israel und die USA vernichten wollte. Und einmal gelandet, war da plötzlich eine innere Realität, die mit all dem nichts zu tun hatte: Jugendliche hörten amerikanische Pop-Musik, und mit Politik wollte die Gesellschaft ohnehin nichts zu tun haben.