Hemmungen zeigte Benjamin Netanjahu keine. „Eines Tages wird Iran frei sein“, war einer der Slogans, mit denen Israels Premierminister die Iraner während des Zwölf-Tage-Kriegs zum Aufstand aufrief. Währenddessen warfen israelische Jets Bomben über Teheran, den Atomanlagen bei Isfahan, Natans und Fordo oder anderen Orten Irans ab. Sätze wie „Die Islamische Republik fürchtet euch, das iranische Volk“ haben zwar im Gegensatz zu den Bomben ihr Ziel verfehlt. Von Demonstrationen oder Erhebungen war jedenfalls während des israelisch-iranischen Kriegs nichts zu hören. Aber die Richtung war klar: die Islamische Republik Iran an ihren inneren Widersprüchen und Gegensätzen scheitern zu lassen.
Ethnien in Iran: Ein explosiver Flickenteppich
In Iran leben viele Minderheiten wie Kurden, Belutschen und Araber. Stürzt die Islamische Republik, könnten sich diese Minderheiten erheben.







