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er nach Iran reist, lernt ein stolzes Land kennen, stolz auf die persische Kultur, die alte Zivilisation. Trifft man Vertreter des Regimes, hört man außerdem einen trotzigen, einen antiwestlichen Stolz. Unterhält man sich dagegen mit Iranerinnen und Iranern in Cafés oder auf der Straße, dann geht es oft um eine Parallelwelt. Darum, was sie im Leben gern täten, darum, was für ein Land dies sein könnte. Ein Stolz im Konjunktiv: Wenn nur die Autokratie nicht wäre, die seit 1979 herrschende Islamische Republik.