PfadnavigationHomeSportTennisHalbfinale US OpenDer größte Gegner Zverevs war die Tür des VIP-BereichsStand: 01:06 UhrLesedauer: 2 MinutenAlexander Zverev steht im Finale der US OpenQuelle: AP Photo/Kirsty WigglesworthAlexander Zverev steht im Finale der US Open. Im Halbfinale ist er in den entscheidenden Momenten besser als Karen Chatschanow. Machtlos ist er nur gegen eine Tür im Vip-Bereich, die ihn beim Aufschlag stört.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenDie Promidichte auf den Tribünen war eines Grand-Slam-Halbfinals würdig. Die Schauspiel-Superstars Woody Harrelson und Matthew McConaughey fieberten genauso mit wie die Fußball-Weltmeister Jérôme Boateng und der Brasilianer Ronaldo. Sie wurden Zeugen, wie Alexander Zverev 6:3, 7:6 (9:7), 7:6 (8:6) gegen Karen Chatschanow gewann und in das Finale der US Open einzog. Am Sonntag kann Zverev erstmals den Titel in New York gewinnen. Zverev spielte nervenstark und war in den entscheidenden Momenten immer stärker als sein Gegner. Dem Deutschen reichte ein einziges Break, um das Spiel in drei Sätzen für sich zu entscheiden. Das auch von den Zuschauern im riesigen Stadion erhoffte Spektakel blieb aus. Anders als etwa in Wimbledon herrscht bei den US Open auch während des Spiels reges Treiben auf den Tribünen. Auch im VIP-Bereich hinter der Grundlinie. Dort strömten immer wieder Besucher aus dem VIP-Raum auf die Tribüne. Auch in die entgegengesetzte Richtung herrschte reger Verkehr. Und jedes Mal wurde eine Glastür geöffnet. Wenn dies geschah, spiegelte sich die tief stehende Sonne in der Scheibe. Das reflektierte Licht blendete Zverev mehrmals in der Aufschlagbewegung, sodass er diese abbrechen musste. „Es ist eine Lotterie, ob man den Ball sieht oder nicht“So auch beim Stand von 5:6 im Tiebreak des dritten Satzes, als Zverev einen Satzball gegen sich hatte. Wie zuvor schon Chatschanow beschwerte sich Zverev beim Schiedsrichter. „Es ist eine Lotterie, ob man den Ball sieht oder nicht“, schimpfte er. Im Tiebreak wehrte er jedoch nervenstark zwei Satzbälle ab und durfte jubeln.„Ich bin glücklich, dass ich gewonnen habe. Mein Fokus liegt jetzt schon auf dem Finale. Ich habe ein Riesenmatch vor mir. Ich bin auf die Stimmung vorbereitet, ich mache das ja schon seit ein paar Jahren“, sagte Zverev. Im Endspiel trifft er am Sonntag auf den Sieger des amerikanischen Duells zwischen Ben Shelton und Frances Tiafoe.
Halbfinale US Open: Der größte Gegner Zverevs war die Tür des VIP-Bereichs - WELT
Alexander Zverev steht im Finale der US Open. Im Halbfinale ist er in den entscheidenden Momenten besser als Karen Chatschanow. Machtlos ist er nur gegen eine Tür im Vip-Bereich, die ihn beim Aufschlag stört.
















