In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump.25 Jahre danach: Amerika gedenkt Terror am 11. September 200125 Jahre nach den islamistischen Terroranschlägen vom 11. September 2001 haben in den USA die Trauerfeierlichkeiten begonnen. In New York versammelten sich am Freitag Angehörige der Todesopfer am Mahnmal an Ground Zero, wo früher das World Trade Center stand. An der Zeremonie nahmen neben dem amerikanischen Vizepräsidenten J.D. Vance die früheren US-Präsidenten Joe Biden, Barack Obama, George W. Bush, Bill Clinton und andere Politiker beider großer Parteien teil. Hinterbliebene verlasen bei der Gedenkfeier die Namen der Todesopfer der Anschläge, untermalt von Musik. Glockenschläge markierten die Momente, in denen die Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Center eingeschlagen waren.Präsident Donald Trump nahm an einer Zeremonie am Pentagon in Washington teil, in das Terroristen ebenfalls ein Flugzeug steuerten. „Wir werden nie vergessen“, sagte Trump in seiner Rede. „Das ist, warum wir heute kämpfen. Wir haben keine Wahl, nur ein Sieg zählt“, zog Trump eine Verbindung zum heutigen amerikanischen Krieg gegen Iran. Einen großen Teil seiner Rede verwendete Trump, um von Schicksalen der Opferfamilien des 11. Septembers zu erzählen. Insgesamt 2977 Menschen kamen bei den Anschlägen ums Leben. Mehr als 9400 Menschen starben an Krebs und anderen Krankheiten, die durch den Staub und Rauch beim Einsturz des World Trade Centers verursacht wurden. Mehr als 150.000 Menschen leiden an gesundheitlichen Folgen von 9/1125 Jahre nach den Anschlägen wächst die Zahl der Menschen weiter, die an den gesundheitlichen Folgen der Anschläge leiden. Nach Angaben der US-Regierung hat die Zahl der Menschen, die infolge von Erkrankungen im Zusammenhang mit dem 11. September gestorben sind, die Zahl der unmittelbar bei den Anschlägen Getöteten inzwischen weit übertroffen.Durch den Einsturz der rund 400 Meter hohen Türme und die anhaltenden Brände entstand in Lower Manhattan ein hochgiftiges Gemisch unter anderem aus pulverisiertem Beton, Glas, Gipskarton, verbrannten Kunststoffen und weiteren Schadstoffen. Zehntausende Einsatzkräfte, Helfer, Anwohner und Beschäftigte waren dem Staub und Rauch ausgesetzt. Das staatliche World Trade Center Health Program betreut inzwischen mehr als 150.000 Menschen mit möglichen Folgen dieser Belastung. Zahlreiche Einwohner von New York gedenken all jenen, die bei dem Terrorangriff am 11. September 2001 ums Leben gekommenen sind.Auch am Pentagon in Washington haben am Freitag die Trauerfeierlichkeiten 25 Jahre nach dem Terroranschlag am 11. September 2001 begonnen. Der amerikanische Präsident Donald Trump wohnt der Zeremonie zusammen mit First Lady Melania Trump bei. Peru tritt amerikanischer Sicherheitsinitiative beiPeru tritt der amerikanischen Initiative „Shield of the Americas“ bei. Dies teilte die rechtsgerichtete Präsidentin Keiko Fujimori am Donnerstag nach einem Treffen mit Außenminister Marco Rubio in der peruanischen Hauptstadt Lima mit. Fujimori verwies zur Begründung auf grenzüberschreitende Aktivitäten krimineller Organisationen. Aus diesem Grund müsse man die Kräfte mit anderen Ländern bündeln, sagte Fujimori.Rubio begrüßte die Ankündigung. Kriminelle Banden und terroristische Gruppen seien „eine direkte Bedrohung der Souveränität unserer Länder“, sagte der Außenminister.Der „Shield of the Americas“ ist eine amerikanische Initiative zur Zusammenarbeit mit rechtsgerichteten Regierungen in Süd- und Mittelamerika. Erklärtes Ziel ist der Kampf gegen kriminelle Banden. Unter Präsident Donald Trump streben die Vereinigten Staaten strategisch eine Vormachtstellung in der Region an.Laut Außenminister Rubio gehören dem Zusammenschluss inzwischen 14 Länder an. Dazu zählen unter anderem Argentinien, Bolivien, Chile und El Salvador. Vor rund vier Wochen trat Kolumbien dem „Shield of the Americas“ bei. Dort hatte der ultrarechte Abelardo de la Espriella Anfang August das Präsidentenamt angetreten und seinen linken Vorgänger Gustavo Petro abgelöst.Keiko Fujimori wurde Ende Juli in Peru als Präsidentin vereidigt. Sie konnte sich unter anderem mit dem Versprechen auf Stabilität und Sicherheit durchsetzen. Sie ist die Tochter von Alberto Fujimori, der das Andenland von 1990 bis 2000 autoritär regiert hatte. Fabian Drahmoune25 Jahre nach 9/11: USA gedenken der TerroropferMit Schweigeminuten, Glockenschlägen und Lichtinstallationen gedenken die USA am Freitag 25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 der Opfer. Im Zentrum der Gedenkveranstaltungen stehen abermals die Orte, die damals angegriffen wurden: das World Trade Center in New York und das Pentagon bei Washington – sowie ein Feld im US-Bundesstaat Pennsylvania, auf das ein Flugzeug abgestürzt war.Präsident Donald Trump wird zu einer Gedenkveranstaltung am Pentagon erwartet. In New York sollen Angehörige am Morgen am Ort der zerstörten Zwillingstürme des World Trade Centers die Namen der Getöteten verlesen. Sechs Schweigeminuten markieren unter anderem die Einschläge der beiden Flugzeuge und den Einsturz der Türme. Erstmals ist anschließend eine siebte Schweigeminute für Menschen vorgesehen, die später an Krankheiten oder Verletzungen infolge der Anschläge starben.Fabian DrahmouneVance: „Die Demokraten sind die Partei des Hasses“Zwei Monate vor den wichtigen Kongress-Zwischenwahlen in den USA hat Vizepräsident J.D. Vance die oppositionellen Demokraten scharf attackiert. „Die Demokraten sind die Partei des Hasses“, sagte der Stellvertreter von Präsident Donald Trump am Donnerstag beim Parteitag seiner Republikaner im texanischen Dallas. „Sie sind die Partei, die Amerika und die Menschen, die es aufgebaut haben, verachtet.“Am Vortag des 25. Jahrestags der islamistischen Anschläge auf die USA vom 11. September 2001 warf Vance den Demokraten gar vor, in ihren Reihen gebe es Politiker, welche die damaligen Angriffe der Terroristen rechtfertigen würden.Bei den Kongress-Zwischenwahlen – den sogenannten Midterms – im November droht den Republikanern eine empfindliche Schlappe. Laut Umfragen könnte die Regierungspartei die Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren, im Senat droht ihnen demnach ein Patt mit den oppositionellen Demokraten. Hintergrund sind unter anderem die schlechten Beliebtheitswerte von Präsident Trump.Trump zu den Midterms: „Tut so, als stünde ich auf dem Wahlzettel“Präsident Donald Trump hat die Republikaner in seiner zweiten Rede auf dem Parteikonvent in Dallas auf die Zwischenwahlen eingeschworen und die Abstimmung demonstrativ zu einem Referendum über sich selbst gemacht. Seine Anhänger sollten sich vorstellen, er stehe persönlich auf dem Wahlzettel: „Ihr müsst so tun, als stünde ich auf dem Wahlzettel. Ich stehe auf dem Wahlzettel. Ich stehe auf dem Wahlzettel.“Er wiederholte sein Versprechen vom Vorabend, bei einem republikanischen Wahlsieg eine „Trump-Dividende“ von 5000 Dollar für jeden erwachsenen amerikanischen Staatsbürger zu gewähren. Zur Begründung sagte er, das Land nehme „Billionen und Aberbillionen Dollar“ ein.Die Demokraten beschrieb Trump als existenzielle Gefahr. Sie würden Vermögen konfiszieren, die Polizei schwächen, Migranten Sozialleistungen und Wahlrechte geben und Kriminelle freilassen: „Sie sind keine Sozialisten. Sie sind keine Demokraten. Sie sind Kommunisten.“Die Menge ließ Trump einen Schwur ablegen, zur Wahl zu gehen. Danach scherzte er: „Wisst ihr, was passiert, wenn ihr nicht wählen geht? Ihr kommt in die Hölle.“Die Medien griff er abermals ausführlich an. Eine große Nation brauche eine ehrliche Presse, sagte Trump: „Wir haben weitgehend eine unehrliche Presse.“Zu Iran erklärte er: „Wir kontrollieren die Meerenge. Ich nenne sie die Trump-Meerenge.“ Gegen Ende seiner Rede sagte Trump, er habe nun nach rund einer Woche politischer Auftritte die Nase voll von Politik und wolle etwas Musik genießen.Fabian DrahmouneUS-Vize Vance erinnert an erschossenen Aktivisten KirkEin Jahr nach dem tödlichen Angriff auf den rechten amerikanischen Aktivisten Charlie Kirk hat Vizepräsident J.D. Vance ihn beim Parteitag der Republikaner gewürdigt. „Es wird in die Geschichte eingehen, dass euer Vater ein großartiger Mann war“, sagte Vance in Dallas im Bundesstaat Texas in Bemerkungen, die an die Kinder Kirks adressiert waren. Die Menge brach daraufhin in „Charlie, Charlie“-Rufe aus. Der Aktivist Charlie Kirk war am 10. September 2025 erschossen worden, als er auf einem Uni-Campus im Bundesstaat Utah im Freien gesprochen hatte. Kirk machte sich in konservativen Kreisen als Verfechter der Meinungsfreiheit einen Namen. Mit seiner Organisation Turning Point USA besuchte er Hochschulen und forderte Studierende – vor allem solche mit anderer politischer Haltung – zur Debatte heraus. Kritiker warfen ihm rassistische, homophobe, transfeindliche und sexistische Ansichten vor. Als prominenter Vertreter der Bewegung „Make America Great Again“ (MAGA) trug Kirk dazu bei, Präsident Donald Trump unter jungen Wählern populärer zu machen. Er galt als enger Vertrauter nicht nur von Vance, sondern auch von Trumps ältestem Sohn, Donald Trump Junior.Fabian DrahmouneGericht stoppt Trumps Verschärfung der Briefwahl-RegelnEin Berufungsgericht hat einen Versuch der Regierung von Präsident Donald Trump gestoppt, die Regeln für die Briefwahl vor den Kongresswahlen im November zu verschärfen. Ein Gremium aus drei Richtern des Berufungsgerichts in Boston lehnte es ab, eine einstweilige Verfügung aufzuheben, die die Umsetzung der neuen Vorschrift der US-Post (USPS) verhindert. Die endgültige Entscheidung liegt nun jedoch beim Obersten Gerichtshof in Washington, den die Regierung bereits angerufen hat.Das Justizministerium hatte argumentiert, es handle sich um eine „geringfügige“ Regelung zur Postzustellung. Das Gericht sah dies jedoch anders. In der Verfassung der USA sei festgelegt, dass die Bundesstaaten und der Kongress für die Regelung von Wahlen zuständig seien, nicht die Exekutive. Das Gericht schloss sich der Einschätzung der Vorinstanz an, dass die Regelung „wahrscheinlich zur Entrechtung von Millionen von Wählern im ganzen Land führen wird, während sie nur minimale – wenn überhaupt – Vorteile bei der Bekämpfung von Wahlbetrug bietet“.Oberster Gerichtshof entscheidet für die Demokraten – zum zweiten MalDer Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat abermals entschieden, dass in Missouri zur anstehenden Kongresswahl im November eine alte Wahlkreiskarte benutzt werden muss. Das ging aus einer Eilentscheidung hervor, die das höchste amerikanische Gericht am Donnerstag veröffentlichte. Gründe für die Entscheidung wurden nicht genannt, was allerdings in solchen Eilentscheidungen durchaus normal ist.Der Supreme Court hat damit zum zweiten Mal eine von der republikanischen Mehrheit im Kongress des Bundesstaats verabschiedete Karte verworfen. Der neue Wahlkreiszuschnitt war im September vom republikanischen Gouverneur Mike Kehoe in Kraft gesetzt worden, nachdem Donald Trump seine Parteifreunde in den Bundesstaaten aufgefordert hatte, die Wahlkreise neu zu ziehen, um die Chancen auf einen Wahlsieg bei den Kongresswahlen im November zu erhöhen. Die Demokraten klagten dagegen und bekamen vor dem Obersten Gericht des Bundesstaats recht. Die Karte hätte in einem Referendum zur Abstimmung gestellt werden müssen. Die Republikaner wiederum zogen deshalb vor den Obersten Gerichtshof in Washington. Am Dienstag bestätigte dieser die Entscheidung aus Missouri.Nur Minuten später entschied ein anderer Richter in einem weiteren Fall aber, die neue Karte müsse verwendet werden, wogegen diesmal die Demokraten vor den Obersten Gerichtshof zogen, der abermals in ihrem Sinne entschied. Die Krux ist, dass die neue Karte schon für die parteiinternen Vorwahlen verwendet wurde. Die Auswirkungen der Entscheidung sind noch unklar.Darüber hinaus hat der Oberste Gerichtshof von Missouri die Regierung des Bundesstaats für diesen Donnerstag zu einer Anhörung zitiert. Dabei geht es um den Verdacht, eine Entscheidung des Gerichts missachtet zu haben. So habe das Gericht die Nutzung der neuen Karte zwar untersagt, doch habe die Regierung die unteren Wahlbehörden angewiesen, sie zu verwenden. Notrutsche der Air Force One versehentlich ausgelöstVor seinem Flug zum Parteitag der Republikaner hatte Donald Trump wieder einmal Probleme mit seiner neuen Air Force One: Der Ablulg verzögerte sich wegen eines ungeplanten Sicherheitschecks an einer Notrutsche. Diese müsse geprüft werden, sodass sich der Abflug etwa um eine Viertelstunde verzögern dürfte, sagte der US-Präsident am Mittwoch vor Journalisten auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe Washington, nachdem er bereits einige Zeit auf den Abflug gewartet hatte. Den Grund für die Überprüfung konnte oder wollte Trump den Reportern gegenüber nicht preisgeben. Später berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf eine mit dem Vorfall vertraute Person, dass ein Mitglied des Militärs versehentlich die Notrutsche ausgelöst habe. Notrutsche an Air Force One ausgelöst – Trumps Abflug verzögertDer Abflug von US-Präsident Donald Trump ins texanische Dallas zum Parteitag der Republikaner hat sich am Mittwoch aufgrund eines ungeplanten Sicherheitschecks an einer Notrutsche der neuen Air Force One verzögert. Den Grund für die Überprüfung konnte oder wollte Trump Reportern gegenüber nicht preisgeben. Später berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf eine mit dem Vorfall vertraute Person, dass ein Mitglied des Militärs versehentlich die Notrutsche ausgelöst habe.Es ist nicht das erste Mal, dass es an der Maschine vom Typ Boeing 747 zu Problemen gekommen ist. Nach dem NATO-Gipfel in der Türkei war Trump erst in einem Täuschungsmanöver auf ein Militärflugzeug gewechselt, bevor er dann in Großbritannien in das neue Flugzeug aus Qatar stieg. Medienberichten zufolge waren Fragen über die „Fähigkeiten“ des neuen Flugzeugs im internationalen Einsatz aufgekommen. Gemeint waren vor allem Verteidigungsmöglichkeiten im Falle eines Angriffs. Weißes Haus nimmt Tetris-Abklatsch „Build the Wall“ von der SeiteDas Weiße Haus hat das Video-Minispiel „Build the Wall“ von seiner Website entfernt, das dem Spieleklassiker „Tetris“ ähnelt und bei dem Nutzer eine Mauer zu Mexiko bauen sollten. Das Spiel, das neben einer Reihe anderer Minispiele vergangene Woche auf der Seite des Weißen Hauses veröffentlicht wurde, ist auf der Seite nicht mehr erreichbar.Tetris hatte in einem Beitrag auf Instagram auf die Veröffentlichung des Spiels reagiert. „Bei Tetris glauben wir daran, Menschen zusammen und nicht auseinander zu bringen“, hieß es dort. Zudem wies das Unternehmen in dem Beitrag darauf hin, dass es nicht an der Entwicklung von „Build the Wall“ beteiligt war und man Urheberrechtsverstöße sehr ernst nehme.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveticker USA unter Trump: Trump zum 11. September: „Das ist, warum wir heute kämpfen“ | FAZ
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