Eine gute Nachricht für den BER und Ostdeutschland: Darin sind sich die meisten Beobachter einig. Nach langen Bemühungen ist der Weg frei für eine weitere Langstrecke in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Der Durchbruch für den darbenden Airport wurde besiegelt, als VAE-Präsident Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan Berlin besuchte. „Heute zahlt sich unser langer Einsatz aus: Der BER bekommt die internationale Anbindung, die eine Hauptstadt verdient“, sagte Sepp Müller, CDU-Politiker aus Sachsen-Anhalt und Vize der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Auch in Berlin waren viele Reaktionen positiv.„Für den BER ist der Durchbruch doppelt wertvoll“, so ein Insider am Freitag. Die Anstrengungen von Emirates hätten innerhalb der Luftfahrtbranche gezeigt, dass Berlin eine wirtschaftlich interessante Destination ist. Emirates gelte als ein Unternehmen, das „knallhart kommerziell“ agiert. Jüngst habe auch Etihad, die andere große Fluggesellschaft in den Emiraten, Interesse geäußert. Bis die neue Route in Betrieb geht, steht aber in dem Bundesstaat noch ein Verfahren an.
Emirates: Seit Jahren bemüht sich die Airline um Berlin
Bei dem Staatsbesuch ging es am Donnerstag um das Abkommen, das die Bundesregierung 1994 mit der obersten Luftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) abgeschlossen hat. Die bisherige Version ermöglicht es, von den Emiraten aus vier deutsche Flughäfen anzusteuern. Die in Berlin besiegelte Ergänzung sieht vor, dass eine Airline aus den Emiraten auch einen fünften Airport anfliegen darf.











